Polizei Essen

POL-E: Essen: Essener Polizei zieht positive Bilanz nach Rauschgifteinsätzen

Festnahme/ Rauschgifteinsatz,20.11.2014

Essen (ots) - 45127 E.-Stadtmitte An insgesamt fünf Einsatztagen ging die Essener Polizei im November verdeckt gegen Rauschgiftdealer auf Essens Straßen vor. Die Beamten nahmen insbesondere die U-Bahnbereiche der Innenstadt, sowie einige markante Plätze in Altendorf genauer unter die Lupe. Ingesamt gingen den Fahndern 24 Dealer bei den Aktionen ins Netz. Verkaufsfertig abgepackte Bobbels (portionierte Drogeneinheiten) transportierten die fast ausschließlich aus Guinea stammenden Verkäufer meist im Mund und verteilten sie an Konsumenten. Die Ermittlungen brachten 40 Strafanzeigen und sieben Berichte zu Tage. In 20 Fällen gelang es den Fahndern, kleine, verkaufsfertig abgepackte Konsumeinheiten sicherzustellen. "Immer wieder gehen Bürgerbeschwerden bei uns ein, die wir sehr ernst nehmen. Sicher kann man den Drogenhandel in einer Großstadt wie Essen nicht komplett eindämmen. Eines unserer wichtigsten Ziele ist es aber, den offenen Straßenhandel so oft wie möglich zu stören. Wir werden immer wieder nachsetzen und hoffen weiter auf Hinweise aus der Bevölkerung.", so Gerd Urban, Leiter der Führungsstelle der Polizeiinspektion Mitte. "Dennoch ist eine beweissichere Verfolgung der zum Teil polizeierfahrenen Dealer nicht einfach", erklärt der Leiter des Rauschgiftkommissariates Dieter Stahlke, "Immer wieder passen sich die Verkäufer auch unseren Arbeitsweisen an und verändern ihre Standorte und ihr Verhalten."

Neben den immer wieder durchgeführten gemeinschaftlichen Einsätzen der Essener Polizei, gemeinsam mit der Stadt Essen, der Bundespolizei, der Deutschen Bahn und der EVAG, war es den Ermittlern des Rauschgiftkommissariates diesmal besonders wichtig, verdeckt zu arbeiten. Anders als bei den Großeinsätzen, bei denen auch Polizeipräsenz durch uniformierte Beamte gezeigt wird, lassen sich diese Einsätze von den besorgten Anwohnern nicht immer nachvollziehen. Weitere Aktionen dieser Art werden zur Zeit geplant, um den Dealern nachhaltig zu zeigen, dass Sie in Essen nicht erwünscht sind. / Hag

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