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POL-BS: Flucht vor der Polizei - Betrunkener Autofahrer entpuppt sich als Zigarettenschmuggler

POL-BS: Flucht  vor der Polizei - Betrunkener Autofahrer entpuppt sich als Zigarettenschmuggler
775 Stangen Zigaretten, verteilt im Kofferraum und auf dem Rücksitz des Wagens, wurden von der Polizei sichergestellt.

Braunschweig (ots) - 08.01.14, 07.28 Uhr Braunschweig, BAB2, AS Watenbüttel bis AK Hannover-Buchholz

Mit voraussichtlich über 1,4 Promille Alkohol im Blut versuchte am Morgen ein 42-Jähriger die Flucht vor einer Streife der Autobahnpolizei Braunschweig über die A2 in Richtung Hannover. Dabei gefährdete der Mann etliche andere Autofahrer durch rücksichtslose Fahr- und Überholmanöver. In Höhe Hannover-Buchholz rammte der 42-Jährige einen Lastwagen, verlor die Kontrolle über den Wagen und schleuderte gegen einen VW-Passat, dessen Fahrer dadurch in die mittlere Schutzplanke krachte. Der Gesamtschaden dürfte mehr als 27.000 Euro ausmachen. In dem völlig demolierten Ford des 42-Jährigen entdeckten die Ermittler 775 Stangen unverzollter Zigaretten.

In Höhe Braunschweig-Watenbüttel war der Fahrer der Streife der Autobahnpolizei durch eine unsichere Fahrt in Schlangenlinien aufgefallen. Auf dem Rastplatz Zweidorfer Holz sollten Fahrzeug und Fahrer überprüft werden. Plötzlich gab der Mann Gas und flüchtete weiter in Richtung Hannover. Die Autobahnpolizisten nahmen mit ihrem Streifenwagen, ausgestattet mit Videotechnik, die Verfolgung auf. Der Flüchtende erreichte zeitweise eine Geschwindigkeit von 190 Kilometer pro Stunde und nahm bei seinen waghalsigen Überholmanövern sämtliche Fahrstreifen einschließlich Standstreifen in Anspruch. Der 42-Jährige verursachte den Unfall, als er den Lastwagen bei Hannover rechts überholte, schnitt und dabei rammte.

Noch an der Unfallstelle nahmen die Beamten den 42-Jährigen vorläufig fest. In Braunschweig wurde dem Beschuldigten eine Blutprobe entnommen. Die sichergestellten Zigaretten wurden für weitere Ermittlungen dem Zollfahndungsamt Hannover übergeben. Bei der Überprüfung des Ford stellten die Beamten fest, dass falsche Kennzeichen an dem Fahrzeug angebracht waren. Der Wagen ist weder versichert noch versteuert und dürfte nach der Karambolage nur noch Schrottwert haben.

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