Staatsanwaltschaft Hamburg

STA-HH: 010824-1.StAHH Mitteilung Nr. 35/2001

    Hamburg (ots) -

      Zeit des Termins # Gericht # Saal # Beschuldigte # Vorwurf
# Az.d.StA

      Montag, den 27.08.2001, 09.00 Uhr, m. Forts. # LG Gr.
Strafk. 27 # 390 # A. (22) # Schwere räuberische Erpressung,
Betrug # 3001 Js 589/00

      A. wird u. a. beschuldigt, am 25.11.2000 gegen 20.30 Uhr in
einer Grünanlage den G. mit einem aufgeklappten Butterflymesser
bedroht und so die Herausgabe von Brieftasche, Portemonnaie und
Autoschlüssel erzwungen zu haben. Anschließend fuhr er mit G.
und dessen Pkw Golf zu zwei Geldautomaten, wo der Geschädigte
weiteres Geld für ihn abheben sollte, was mangels Kontodeckung
jedoch nicht gelang. Danach soll A. mit dem Pkw (Wert ca.
25.000,- DM) davongefahren sein und in der Folgezeit das
gestohlene Fahrzeug in 3 Fällen betankt haben ohne die
Rechnungen zu bezahlen.

      Dienstag, den 28.08.2001, 09.00 Uhr # AG Abt. 210 # 208
Joh.-Brahms-Pl. 1 # P. (41) # Körperverletzung, Beleidigung #
2303 Js 122/01

      P. wird vorgeworfen, sein Taxi auf einem für Behinderte
reservierten Parkplatz abgestellt und die Behinderte Zeugin
S.-W., die ihn durch Hupen auf sein Fehlverhalten aufmerksam
gemacht hatte, nach Aufreißen von deren Fahrertür mit der Hand
kräftig ins Gesicht geschlagen sowie mit unflätigen Worten
beschimpft zu haben.

      Dienstag, den 28.08.2001, 13.00 Uhr # AG Abt. 140 # 297 #
H. (37) # Beleidigung # 2107 Js 422/01

      H. wird zur Last gelegt, den in Uniform Streife gehenden
Zeugen W. mit den Worten: «Bist Du die Pappnase, die den Zettel
geschrieben hat? Dur bist wohl nicht ganz dicht. Für die paar
Minuten!» angesprochen und ihn wenig später mit den Worten: «Du
Pappnase, Du Arsch» anläßlich des folgenden Gesprächs ständig
unterbrochen zu haben.

      Mittwoch, den 29.08.2001, 11.35 Uhr # AG Abt. 141 b # 292 #
K. (21) # Diebstahl # 3202 Js 162/01

      K. soll am 22.12.2000 am Glockengießerwall sein Fahrzeug
neben einem Lkw gestoppt und seinen Beifahrer, nachdem dieser
absprachegemäß aus dem Pkw gesprungen war und ein Paket von der
Ladefläche des Lkw entwendet hatte, wieder aufgenommen und mit
dem Diebesgut, das geteilt werden sollte, geflüchtet sein. Der
Wert der entwendeten Elektronikartikel betrug über 6.000,- DM.

      Mittwoch, den 29.08.2001, 09.20 Uhr # AG Abt. 204 # 116
Joh.-Brahms-Pl. 1 # G. (27) # Nötigung # 2104 Js 157/01

      G. wird u. a. beschuldigt, auf der A 7 in Richtung Süden
trotz nur erlaubter 80 km/h Höchstgeschwindigkeit ohne Einhalten
des erforderlichen Sicherheitsabstandes bis auf knapp 6 Meter
auf das vor ihm in der linken Fahrspur fahrende Polizeifahrzeug
der Zeugen N. und Sch. aufgefahren zu sein und die Lichthupe
betätigt zu haben, um seine Überholabsicht zu bekräftigen. Der
Zeuge N., der befürchtete, vom Fahrzeug des Beschuldigten
angefahren zu werden, soll daraufhin auf 120 km/h beschleunigt
haben, ohne daß sich der Abstand zwischen den Fahrzeugen
vergrößerte.

      Donnerstag, den 30.08.2001, 09.00 Uhr, m. Forts. # AG Abt.
133 # 297 # A. (59) # Gefährliche Körperverletzung, Verstoß
gegen das WaffG pp. # 3000 Js 643/99

      A. ist angeklagt, am 18.10.1999 zusammen mit einem
anderweitig Verfolgten im Rahmen einer Auseinandersetzung um ein
beschädigtes Auto auf den Geschädigten T. eingeschlagen, ihn
eine Treppe hinuntergestoßen und sodann mit seinem Mittäter mit
Faustfeuerwaffen mehrere gezielte Schüsse auf den zunächst
liegenden und dann knienden Geschädigten abgegeben zu haben,
wodurch dieser stark blutende Schußverletzungen im Bereich des
rechten Oberarms und der rechten Schulter davontrug.

      Freitag, den 31.08.2001, 09.15 Uhr, m. Forts. # LG Gr.
Strafk. 4 # 378 # P. (20) # Versuchter Totschlag # 4200 Js
655/00

      P. wird vorgeworfen, am 27.11.1999 gegen 20.50 Uhr im
Treppenhaus einer Tiefgarage am Millerntorplatz anläßlich einer
verbalen Auseinandersetzung und einer Rangelei dem Zeugen S. mit
einem Klappmesser mit 12 cm langer Klinge mit Tötungsvorsatz
sieben Stichverletzungen hinter dem Ohr und im Schulter- und
Halsbereich beigebracht zu haben, die bei tieferem Eindringen zu
einem Pneumothorax oder einer Lungenblutung hätten führen
können.


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ots-Originaltext: Pressestelle Staatsanwaltschaft Hamburg

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