Staatsanwaltschaft Hamburg

STA-HH: 010426-1.StAHH Mitteilung Nr. 18/2001

    Hamburg (ots) -

      Zeit des Termins # Gericht # Saal # Beschuldigte # Vorwurf
# Az.d.StA

      Montag, den 30.04.2001, 10.00 Uhr # AG Abt. 204 # 208
Joh.-Brahms-Pl. 1 # Gi. (40) # Nötigung, Körperverletzung # 2104
Js 207/00

      Gi. ist angeklagt, als Fußgänger eine Parklücke, in die der
Zeuge Go. mit seinem Pkw einfahren wollte, trotz Aufforderung
durch den Zeugen nicht freigegeben und zu Go. gesagt zu haben:
„Wenn Du was willst, steig aus, komm her, ich hau Dir was
auf die Fresse, und sodann dem zwischenzeitlich ausgestiegenen
Zeugen das Knie in den Unterleib gestoßen sowie mehrere
Faustschläge versetzt zu haben.

      Montag, den 30.04.2001, 11.20 Uhr # AG Abt. 204 # 208
Joh.-Brahms-Pl. 1 # F. (46) # Trunkenheit im Verkehr, Fahren
ohne Fahrerlaubnis # 2100 Js 747/00

      F. wird beschuldigt, am 14.07.2000 ohne im Besitz der
erforderlichen Fahrerlaubnis zu sein, die ihm durch Beschluß des
AG Hamburg-Wandsbek am 14.06.2000 vorläufig entzogen worden war,
unter Alkoholeinfluß (BAK zur Tatzeit: 2,7 - 2,8 o/oo) mit
seinem Pkw um 14.25 Uhr die Heinrich-Helbing-Straße bis zum
Aldi-Parkplatz befahren zu haben.

      Mittwoch, den 02.05.2001, 10.15 Uhr # AG Abt. 149 # 192 #
Z. (39) # Untreue # 3405 Js 313/00

      Z. wird vorgeworfen, in der Zeit vom 05.01. bis zum
07.04.2000 als Geschäftsführer einer Firma für Holzkohleprodukte
von dem Firmenkonto Barbeträge in Höhe von insgesamt 193.500,-
DM unberechtigt abgehoben und für eigene Zwecke verwendet zu
haben. Vom 27.04. bis zum 22.09.2000 hat er die entnommenen
Beträge zurückgezahlt.

      Mittwoch, den 02.05.2001, 09.30 Uhr # AG Abt. 135 # 142 #
B. (39), H. (39) # Gefährliche Körperverletzung, Raub # 3002 Js
355/00

      Den Angeklagten wird zur Last gelegt, am 13.05.2000 im
Niendorfer Gehege von den Geschädigten v. D. und P. die
Herausgabe einer von diesen mitgeführten Flasche Bier verlangt
und, als die Geschädigten dies verweigerten , auf v. D. und P.
eingeschlagen und eingetreten zu haben. Der Zeuge v. D. erlitt
erhebliche Verletzungen und war zwei Wochen krankgeschrieben,
der Zeuge P. trug Frakturen im Gesicht davon und befand sich
zwei Wochen in stationärer Behandlung.

      Donnerstag, den 03.05.2001, 09.15 Uhr, m. Forts. # LG Gr.
Strafk. 4 # 378 # G. (20), S. (20) # Versuchter Totschlag pp. #
4005 Js 1386/99

      Den Angeklagten wird vorgeworfen, am 01.10.1999 gegen 23.10
Uhr nach einem vorausgegangenen Streit zwischen dem Geschädigten
D. und dem Beschuldigten G. auf den D. mit einem Messer
(Klingenlänge von 8,5 cm) zweimal eingestochen zu haben. Dabei
soll S. den Geschädigten D. festgehalten und G. die Messerstiche
ausgeführt haben. Während der erste Stich lediglich zu einer
Verletzung am linken Unterarm des D. führte, verursachte der
zweite Stich in den Unterbauch mit einer Stichkanallänge von 20
cm bis zum Herzbeutel lebensgefährliche Verletzungen, die mit an
Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit zum Verbluten des
Geschädigten geführt hätten, wenn dieser nicht innerhalb
kürzester Zeit in ein Krankenhaus eingeliefert worden wäre.

      Donnerstag, den 03.05.2001, 11.00 Uhr # AG Abt. 147 # 192 #
R. (35), K. (29) # Gefährliche Körperverletzung, Nötigung # 3303
Js 5/00

      Die Beschuldigten sollen am 13.08.1999 auf den Zeugen D.
mit einem Rasenhockeyschläger, Fäusten und Füßen solange
eingeschlagen und eingetreten haben, bis dieser zu Boden ging
und ihm anschließend gedroht haben, ihn umzubringen, wenn er
nicht einen Vertrag unterschreiben würde, in welchem er sich
bereit zu erklären hätte, seine Freundin zu verlassen und wieder
zu seiner Frau zurückzukehren, anderenfalls er seinen Sohn nie
wiedersehen würde und 20.000,- DM an seine Frau zahlen müsse,
woraufhin der Geschädigte D. den Vertrag unterschrieb. Durch die
Schläge wurde die Herzklappe des unter Herzproblemen leidenden
Zeugen so beschädigt, so daß ihm am 22.09.1999 eine neue
Herzklappe implantiert werden mußte.

      Freitag, den 04.05.2001, 09.30 Uhr # AG Abt. 148 # 279 # T.
(58) # Betrug # 5603 Js 133/99

      T. ist angeklagt, als Empfänger von Sozialhilfe dem
Bezirksamt Hamburg-Nord verschwiegen zu haben, daß er seit 1992
Eigentümer eines Einfamilienhauses und eines Baugrundstückes in
seiner Heimat war und dieses im März 1998 für ca. 167.000,- DM
verkauft hatte, und so für die Zeit vom 01.05.1994 bis
31.01.1999 insgesamt 84.287,29 DM zu Unrecht erhalten zu haben.

      Freitag, den 04.05.2001, 09.00 Uhr, m. Forts. # LG Gr.
Strafk. 12 # 209 # K. (19) # Schwerer Raub # 3201 Js 26/01

      K. wird vorgeworfen, in 3 Fällen jeweils in einem
„Penny-Markt unter dem Vorwand, eine Dose Bier bezahlen zu
wollen, die Kassierer bei geöffneter Ladenkasse mit einer Gas-
und Schreckschußpistole bedroht und größere Geldbeträge aus der
geöffneten Kassenlade entwendet zu haben.
    - am 17.11.2000 „Penny-Markt Poppenspäler Weg 28,
Beute: 1,840,- DM,
      - am 16.12.2000 „Penny-Markt Rahlstedter
Bahnhofstraße 22,
Beute: 2.280,- DM,
    - am 11.01.2001 „Penny-Markt Billstedter Platz 42 d,
Beute: 1.340,- DM.


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