Polizei Bochum

POL-BO: Schutzengel überwachen Kanu-Fahrt

Bochum (ots) - Am 12. August kenterte, gegen 17.45 Uhr, ein mit drei Personen besetztes Kanu am Ruhr-Wehr in Bochum-Dahlhausen.

Dieser Notruf erreichte über einen Zeugen die Polizei in Essen, worauf hin die Bochumer Feuerwehr, Streifenwagen der Wache Südwest und das DLRG informiert wurden.

Zwei Polizeiwagen fahndeten im Plateau-Bereich der Ruhrmühle sowie an der Lewackerstraße nach den verunglückten Kanu-Fahrern; auch ein Zeuge, ein 49-jähriger Mann aus Wetter, machte sich auf den Weg, die drei Verunglückten zu retten. Zwei von ihnen konnten mit Hilfe des Mannes die Ruhr verlassen, der dritte Kanu-Fahrer erreichte weiter flußabwärts das rettende Ufer.

Alle Kanuten, ein 41-jähriger Essener, ein 43-jähriger Bochumer und ein 43-jähriger Mann aus dem nahen Emsland hatten Riesenglück und überstanden die Tour unverletzt, aber völlig durchnässt.

Was war eigentlich passiert?

Zuvor waren die Drei aus Unachtsamkeit in die Strömung des Ruhr-Wehres geraten und konnten mit ihren Kanus dem Wassersog nicht mehr standhalten. Als sie durch das Wehr getrieben wurden, kenterten sie mit ihren Booten und waren machtlos.

Glücklicherweise trugen sie Schutzwesten, denn sonst wären sie möglicherweise zu Tode gekommen.

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