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02.11.2015 – 13:42

Polizei Münster

POL-MS: Verkehrssicherheitsberater geben Wintertipps - Einladung zum Pressegespräch am 4. November, um 17:00 Uhr, in der Raststätte Münsterland-Ost

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Münster (ots)

Nebel in den Morgenstunden oder früh einsetzende Dunkelheit am Abend verändern in dieser Jahreszeit die Verkehrsverhältnisse zum Nachteil aller Verkehrsteilnehmer. Es besteht in Stadt, Land und auf den Autobahnen Nebelgefahr und damit ein erhöhtes Unfallrisiko. Die Polizei Münster nimmt dies zum Anlass und weist beim 180. Fernfahrerstammtisch, am 4. November 2015, 17.00 Uhr an der Raststätte Münsterland-Ost auf Gefahren in der winterlichen Jahreszeit hin.

Bei Nebel muss der Sicherheitsabstand über den halben Tachoabstand hinaus deutlich vergrößert und die Geschwindigkeit den Witterungsverhältnissen angepasst werden. Nur so kann man bei plötzlichen Bremsmanövern des Vorausfahrenden sein Auto noch rechtzeitig zum Stehen bringen. Besonders auf Brückenbauwerken, in Senken oder auf Landstraßen müssen Verkehrsteilnehmer mit plötzlich auftretender Reifglätte rechnen.

Geeignete Winterreifen sind ein "Muss". Eine Profiltiefe von mindestens 4 mm wird empfohlen. Bei einer Geschwindigkeit von 50 km/h auf glatter Fahrbahn benötigt ein PKW mit Winterreifen 35 Meter bis zum Stillstand. Fahrzeuge mit Sommerreifen brauchen 10 Meter mehr. "Dies sind 10 Meter, die Leben retten können" erklärt der Verkehrssicherheitsberater beim Polizeipräsidium Münster, Polizeihauptkommissar Christoph Becker.

Wer bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte ein Kraftfahrzeug ohne M+S Reifen führt, muss mit einem Bußgeld in Höhe von 60 Euro rechnen. Kommt es aufgrund der vorschriftswidrigen Bereifung zu einer Behinderung, Gefährdung oder einem Verkehrsunfall, ist ein Bußgeld bis zu 120 Euro und ein Punkt im Verkehrszentralregister vorgesehen.

Zur Erhöhung der Verkehrssicherheit sollten Verkehrsteilnehmer nicht nur bei Dämmerung und Dunkelheit, sondern auch tagsüber das Licht einschalten. Einmal mehr als sonst sollte auf funktionierende und saubere Scheinwerfer und Heckleuchten geachtet werden. Nebelschlussleuchten dürfen nur dann benutzt werden, wenn durch Nebel die Sichtweite weniger als 50 m beträgt. Wegen der starken Blendwirkung muss die Leuchte auf nebelfreien Abschnitten oder bei größeren Sichtweiten sofort ausgeschaltet werden. Dies gilt auch bei hoher Verkehrsdichte und Stau. Beeinträchtigt Nebel, Schneefall oder Regen die Sichtweite auf weniger als 50 m, so darf nicht schneller als 50 km/h gefahren werden, wenn nicht eine noch geringere Geschwindigkeit geboten ist. Ein Nichtbeachten der festgesetzten Höchstgeschwindigkeit oder unangepasste Geschwindigkeit bei widrigen Sichtverhältnissen kann Bußgelder bis zu 680,-- Euro, ein 3-monatiges Fahrverbot und Eintragungen im Verkehrzentralregister nach sich ziehen.

Rückfragen bitte an:

Polizei Münster
Angela Lüttmann
Telefon: 0251 - 275 1010
E-Mail: pressestelle.muenster@polizei.nrw.de
http://www.polizei.nrw.de/

Original-Content von: Polizei Münster, übermittelt durch news aktuell

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