Polizei Münster

POL-MS: Sekundenschlaf - eine Gefahr auf unseren Autobahnen Fernfahrerstammtisch der Polizei Münster am 7. Oktober 2015 in der Raststätte "Münsterland-Ost"

Fernfahrerstammtisch

Münster (ots) - Die Ursachen des Sekundenschlafes, die rechtlichen Folgen und Maßnahmen gegen Übermüdung werden am Mittwoch, 7. Oktober 2015, 17,00 Uhr, an der Rast- und Tankanlage "Münsterland-Ost" durch den Verkehrssicherheitsberater beim Polizeipräsidium Münster, Polizeihauptkommissar Christoph Becker, aufgegriffen und thematisiert.

64 Verkehrsunfälle durch Übermüdung oder Sekundenschlaf ereigneten sich auf den Autobahnen im Überwachungsbereich des Polizeipräsidiums Münster im Jahr 2014. 17 davon verursachten Fahrer von Lastkraftwagen. Sie sind nachweislich am Lenkrad eingeschlafen. Bei den Unfällen wurde eine Person getötet, sechs Personen schwer und sechs Personen leicht verletzt wurden. Es entstand ein Sachschaden von mehr als eine Millionen Euro.

Beim Autofahren beeinträchtigt Müdigkeit die Wahrnehmung bis hin zu Halluzinationen. Beim Abschätzen von Abständen treten Fehler auf. Müde Fahrer machen unnötige und ruckartige Lenkradbewegungen oder bremsen ihr Fahrzeug grundlos heftig ab. Insgesamt sind ihre Reaktionen verlangsamt und Konzentration sowie Orientierung fallen schwer.

Zur Problematik der gefährlichen Schlafkrankheit "Schlafapnoe", die häufig ursächlich für den Sekundenschlaf ist, wird Dr. Hans-Jörg Vieregge vom FranziskusCarré Münster referieren. Er betreibt mit drei Kollegen ein Schlaflabor in Münster. Manfred Phillip von der Selbsthilfegruppe "Schlafapnoe" Rheine stellt Informationen zur Verfügung und zeigt Warnsymtome, mögliche Folgen und Therapien praxisnah auf.

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Polizei Münster
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