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06.06.2018 – 11:21

Polizeipräsidium Ulm

POL-UL: (BC) Riedlingen - Falsche Polizeibeamtin scheitert
Mehrere Senioren erhielten in den vergangenen Tagen Anrufe von Betrügern.

Ulm (ots)

Montag - und Dienstagabend klingelte bei insgesamt sieben Seniorinnen das Telefon. Die Anruferin gab sich als Polizeibeamtin aus Riedlingen aus. Sie erzählte den Damen zwischen 75 und 89 Jahren, dass Einbrecher einer Bande dingfest gemacht wurden. Die Täter hätten auch ein Notizbuch mit den persönlichen Daten der Angerufenen dabei. Andere Täter seien noch flüchtig und hätten es auf die Wertsachen ihrer Opfer abgesehen. Unter dem Vorwand, diese Sachen in Sicherheit bringen zu wollen, forderte die vermeintliche Polizisten Informationen über die Wertsachen. Alle Bewohner reagierten richtig: Sie informierten die Polizei. Die hat nun die Ermittlungen aufgenommen und sucht die Täter.

Um nicht Opfer einer solchen Straftat zu werden, rät die Polizei:

   - Die Polizei wird Sie niemals um Geldbeträge bitten. 
   - Die Polizei ruft Sie niemals unter der Polizeinotruf-Nummer 110 
     an. Das tun nur Betrüger. 
   - Sind Sie sich unsicher, wählen Sie die Nummer 110. Benutzen Sie 
     dabei aber nicht die Rückruftaste, da Sie sonst möglicherweise  
     wieder bei den Betrügern landen, sondern wählen Sie die Nummer  
     selber. 
   - Sie können sich aber auch an das örtliche Polizeirevier wenden. 
     Erzählen Sie den Beamten von den Anrufen. Am besten ist, wenn  
     Sie die Nummer Ihrer örtlichen Polizeibehörde sowie die  
     Notrufnummer 110 griffbereit am Telefon haben, damit Sie sie im 
     Zweifelsfall selber wählen können. 
   - Sprechen Sie am Telefon nie über Ihre persönlichen und  
     finanziellen Verhältnisse. 
   - Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Geben Sie  
     Betrügern keine Chance, legen Sie einfach den Hörer auf. Nur so 
     werden Sie Betrüger los. Das ist keinesfalls unhöflich! 
   - Auflegen sollten Sie, wenn: -- Sie nicht sicher sind, wer 
     anruft. -- Sie der Anrufer nach persönlichen Daten und Ihren 
     finanziellen  Verhältnissen fragt, z.B. ob Sie Bargeld, Schmuck 
     oder andere  Wertgegenstände im Haus haben.
   -- Sie der Anrufer auffordert, Bargeld, Schmuck oder andere  
      Wertgegenstände herauszugeben, bzw. Geld zu überweisen,  
      insbesondere ins Ausland.
   -- Sie der Anrufer unter Druck setzt.
   -- der Anrufer Sie dazu auffordert, zu Fremden Kontakt  
      aufzunehmen, z.B. zu einem Boten, der Ihr Geld und Ihre  
      Wertsachen mitnehmen soll. 
   - Glauben Sie Opfer eines Betrugs geworden zu sein? Wenden Sie  
     sich sofort an die örtliche Polizeidienststelle und erstatten  
     Sie Anzeige. 

Weitere Informationen zum Thema "Falscher Polizeibeamter" finden Sie unter: http://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/betrug-im-namen-der-polizei/

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Claudia Kappeler, Tel. 0731/188-1111, E-Mail: ulm.pp.stab.oe@polizei.bwl.de

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