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Mülheim an der Ruhr (ots) - Am 6. Februar um 22:43 Uhr wurde der Leitstelle der Feuerwehr Mülheim an der Ruhr ...

Polizeipräsidium Ulm

POL-UL: (GP) Geislingen - Zwei Autos aus dem Verkehr gezogen und Raser mit 110 km/h gemessen
Polizei und Stadt Geislingen führen erneut erfolgreiche Kontrollaktion in der Raser- und Tuningszene durch.

Ulm (ots) - Am Freitagnachmittag, von 14.00 Uhr bis 20.00 Uhr haben die Polizei und die Stadt Geislingen erneut eine großangelegte Sonderkontrolle in der Raser- und Tuningszene durchgeführt. Die Mitarbeiter des Ordnungsamtes und des Polizeireviers Geislingen wurden unterstützt durch Polizeibeamte der Bereitschaftspolizei und zwei Spezialisten der Verkehrspolizei, die mit einem geeichten Schallpegelmessgeräte an der Aktion teilnahmen. Insgesamt waren 15 Mitarbeiter von Stadt und Polizei an den Kontrollen beteiligt. Aufgrund massiver Bürgerbeschwerden über Belästigungen durch oftmals zu laute, technisch veränderte Fahrzeuge sowie entsprechend gefährlichen Fahrweisen, haben der Leiter des Geislinger Ordnungsamtes, Philipp Theiner, und der Geislinger Polizeichef, Jens Rügner, sich an den Tisch gesetzt und eine gemeinsamen Schwerpunktsetzung vereinbart. "Wir hatten nach den ersten gemeinsamen und erfolgreichen Kontrollen im Frühjahr angekündigt, dass wir an diesem Thema nicht nur im Rahmen der täglichen Streifenfahrten dran bleiben werden sondern dass auch weitere größere Kontrollaktionen folgen. Das setzen wir jetzt in die Tat um", so Rügner. Wie wichtig die Kontrollen sind zeigt das Ergebnis. Theiner, wie auch Rügner, sehen die gemeinsame Schwerpunktsetzung bestätigt. "Wir haben alleine am Freitagnachmittag an verschiedenen Stellen im Geislinger Stadtgebiet insgesamt 60 Fahrzeuge mit teilweise deutlich überhöhter Geschwindigkeit gemessen. Der Fahrer eines Mercedes wurde beispielsweise in der Überkinger Straße mit 95 statt erlaubten 50 km/h gemessen, ein Motorrad sogar mit 110 km/h. Ich denke, diese Zahlen sprechen für sich.", so der Geislinger Ordnungsamtsleiter. Die beiden Fahrer haben jeweils mit 2 Punkten zu rechnen. Hinzu kommen beim Lenker des Mercedes ein Bußgeld von mindestens 200 Euro und ein Monat Fahrverbot, beim Motorradfahrer sogar 280 Euro und 2 Monate Fahrverbot. Ein weiterer Autofahrer, der das Messpersonal bei der Vorbeifahrt als "Schweine" betitelte, hat mit einer Anzeige wegen Beleidigung zu rechnen. Aber auch die Ergebnisse der Polizei bei der Überprüfung der Fahrzeuge auf ihren technischen Zustand und insbesondere Veränderungen, die sich auf die Verkehrssicherheit sowie das Lärm- und Geräuschverhalten auswirken, konnten sich sehen lassen: Von insgesamt 20 kontrollierten auffälligen Tuningfahrzeugen wurden drei, ein BMW, ein VW und ein Mercedes, von den Experten der Verkehrspolizei als so unsicher eingestuft, dass sie durch einen Gutachter der DEKRA Eislingen in Augenschein genommen werden mussten. Bei dem BMW und dem VW bestätigte sich dieser Verdacht bei der Überprüfung: Am VW waren eine Vielzahl technischer Veränderungen sowohl am Motor, als auch am Fahrwerk und den Achsen vorgenommen worden. Am BMW waren ebenfalls unzulässige technische Umbauten, unter anderem am Motor vorgenommen worden, die zu einer absoluten Verkehrsunsicherheit der Fahrzeuge führten. Beide Autos wurden aufgrund erheblicher Mängel aus dem Verkehr gezogen. Die Fahrer müssen mit hohen Bußgeldern, Punkten in Flensburg und gegebenenfalls Fahrverboten zu rechnen. Nicht mitgerechnet ist der oft teure Rückbau in den zulässigen verkehrssicheren Zustand. Der Mercedes konnte seine Fahrt nach der Überprüfung fortsetzen. "Manche dieser Veränderungen seien nicht leicht zu erkennen bzw. die tatsächlichen Auswirkungen auf die Verkehrssicherheit schwer einzuschätzen", so Rügner. Aber die Polizei qualifiziere ihre Beamten fortlaufend weiter und es gebe Kooperationen mit DEKRA, TÜV, Gutachtern und dem Landratsamt, um gerade bei solchen Schwerpunktaktionen festgestellte Fahrzeuge, bei denen sich der Verdacht ergebe, dass diese zu laut oder nicht verkehrssicher seien, wie geschehen direkt von einem Gutachter beurteilen zu lassen sowie gegebenenfalls unmittelbar aus dem Verkehr ziehen zu können. "Sie sehen, wir nehmen hier in Geislingen die Sorgen und Nöte der Bürger ernst. Die Verkehrssicherheit in unserer Stadt ist uns ein Herzensanliegen und wir wollen hier für eine nachhaltige Verbesserung der Situation sorgen", schloss Rügner. Ein weiterer Fahrer konnte bei der Kontrolle keinen gültigen Führerschein vorweisen. Gegen ihn wird eine Strafanzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis gefertigt. Das Ergebnis hat gezeigt, dass die Kontrollen von Polizei und Stadt berechtigt sind. Die gemeinsamen Aktionen werden in den kommenden Wochen fortgeführt.

Rudi Bauer, Telefon 0160/ 905 604 35, E-Mail, ulm.pressestelle@polizei.bwl.de,

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