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25.04.2014 – 13:38

Polizeipräsidium Ulm

POL-UL: Polizeipräsidium Ulm - Region bleibt sicher - Kriminalitätsbilanz

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Ulm (ots)

Eine sichere Region in einem der sichersten Bundesländer Deutschlands bleibt der Bereich des Polizeipräsidiums Ulm. Das ist das Ergebnis eines Pressegesprächs, das der Leiter des Präsidiums jetzt führte. Christian Nill zeigte sich mit der Entwicklung insgesamt zufrieden. Insbesondere die relativ hohe Aufklärungsquote könne sich sehen lassen.

38.019 Straftaten registrierte die Polizei 2013 im den Landkreisen Alb-Donau, Biberach, Göppingen, Heidenheim und im Stadtkreis Ulm. Diesen Bereich mit etwa 868.000 Einwohnern auf 4.155 Quadratkilometern Fläche betreut das Polizeipräsidium Ulm. Die Zahl der Straftaten blieb damit gegenüber dem Vorjahr fast unverändert (+53 Straftaten, +0,1 Prozent). Im Zehnjahresvergleich ist die Zahl eine der niedrigsten, nur 2008 und 2012 wurden weniger Straftaten registriert. Die Gesamtzahl ist auf lange Sicht rückläufig. Dass die Häufigkeitszahl dennoch um zwei Prozent auf jetzt 4.3781 anstieg, ist auf die Änderung der Einwohnerzahlen durch den Zensus 2011 zurückzuführen. Dadurch reduzierte sich die Zahl der Einwohner um 17.157 gegenüber dem Vorjahr. Ein Vergleich der Kriminalitätsbelastung gegenüber dem Vorjahr ist daher nur begrenzt möglich. Im Landesvergleich liegt das Polizeipräsidium Ulm deutlich unter dem Landesdurchschnitt von 5.450 Straftaten je 100.000 Einwohner. Trotz des rechnerischen Anstiegs liegt der Wert auch unter dem Durchschnitt der letzten 10 Jahre (4.443 Straftaten). "Die Bürgerinnen und Bürger in der Region dürfen sich sicher fühlen. Sie leben in einer sicheren Region in einem sicheren Baden-Württemberg", sagte Polizeichef Christian Nill. "Das zeigt auch die Aufklärungsquote, die deutlich über dem Landesdurchschnitt liegt", so Nill weiter. Die Polizei klärte 2013 insgesamt 23.152 Straftaten auf und verbesserte damit ihre Aufklärungsquote um 0,4 Prozentpunkte auf knapp 61 Prozent (Land: 58 Prozent). "Eine Aufklärungsquote von drei Prozent über dem Landesdurchschnitt ist ein Zeichen einer motivierten und effektiv arbeitenden Polizei. Für diese Leistung danke ich allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern", lobte Nill.

WENIGER JUNGE MENSCHEN UNTER DEN VERDÄCHTIGEN

Erfreulich ist der Rückgang junger Menschen unter den Tatverdächtigen. Betrug ihr Anteil an der Gesamtzahl der ermittelten Verdächtigen im Jahr 2009 noch 29,8 Prozent, so sank dieser Anteil stetig auf nunmehr 25,7 Prozent, was nicht nur der demografischen Entwicklung sondern auch einem Rückgang bei den tatverdächtigen Kindern und Jugendlichen zuzuschreiben ist. Der Anteil der Heranwachsenden dagegen blieb unverändert. Betrachtet man die Struktur aller Tatverdächtigen, so ist der Anteil nichtdeutscher Tatverdächtiger von 24,6 Prozent im Jahr 2009 ebenfalls kontinuierlich auf jetzt 29,5 Prozent. "Diese Entwicklung betrachten wir sehr genau", erklärt Nill. Die Polizei ist aber seit Jahren im Gespräch mit Migrantenvereinen, um das Vertrauen in die Polizei zu stärken. "So erreichen wir mit unserer Prävention auch diese Menschen unserer Gesellschaft, um ihnen Tipps und Hinweise zu geben", so Nill weiter. Die Polizei sei aber bei ihrer vorbeugenden Tätigkeit auf die Unterstützung weiterer Sicherheitspartner wie Kommunen, Organisationen, Schulen und Vereine angewiesen. Jeder achte Tatverdächtige war betrunken, zwei Drittel davon fielen wegen Gewaltdelikten auf. "Alkohol und Gewalt sind ein unerträgliches Paar, das uns zunehmend zu schaffen macht. Wenn wir im Durchschnitt fünf Mal pro Tag wegen eines Betrunkenen ausrücken müssen, ist das eindeutig zu viel", so Nill. "Und 57 Fälle von exzessiven Alkoholmissbrauch durch Kinder und Jugendliche, die der Polizei bekannt wurden, sind auch ein erschreckendes Signal. Die Polizei wird deshalb ihre Bemühungen zum Jugendschutz und gegen Alkoholmissbrauch fortsetzen", bekräftige Nill angesichts dieser Zahlen. Beim Blick auf die Opfer von Straftaten ist der Rückgang der Opfer um vier Prozent auf 6.522 (-291) gegenüber 2012 erfreulich, die Zahl liegt aber noch über dem Durchschnitt der letzten fünf Jahre auf hohem Niveau. Umgerechnet auf den Anteil an der Bevölkerung ist für die Altersgruppe der Senioren (Erwachsene älter als 60 Jahre) die Gefahr, Opfer einer Straftat zu werden, am niedrigsten (175 Opfer je 100.000 Einwohner), während sie bei Heranwachsenden um das zwölffache höher ist (2.168 Opfer je 100.000 Einwohner). Der Unterschied zwischen tatsächlichem Risiko und dem persönlichen Sicherheitsgefühl ist hier besonders hoch.

DIE EINZELNEN DELIKTSBEREICHE

28 Straftaten gegen das Leben registrierte die Polizei im Jahr 2013, das sind zehn weniger als im Vorjahr (-26 Prozent). Nicht nur alle diese Straftaten wurden aufgeklärt, sondern auch noch zwei aus den Vorjahren, weshalb die Aufklärungsquote über 100 Prozent stieg (107 Prozent). In 22 Fällen von Mord und Totschlag blieben 19 im Versuch stecken. In vier weiteren Fällen ermittelte die Polizei wegen fahrlässiger Tötung, in zwei Fällen wegen eines illegalen Schwangerschaftsabbruchs, darunter ein Versuch. Die Täter setzten elfmal Stichwaffen, in drei Fällen Schusswaffen und einmal einen Pkw als Waffe ein. Die Gewaltkriminalität hat mit 1.204 Fällen den niedrigsten Stand der letzten zehn Jahre erreicht. Die Zahl der Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung dagegen bewegt sich seit Jahren etwa auf demselben Niveau und lag mit 419 Fällen im Jahr 2013 innerhalb der Schwankungsbreite der Vorjahre.

VORBEUGUNG HILFT GEGEN EINBRÜCHE

Unterschiedlich entwickeln sich die einzelnen Bereiche des Diebstahls. Während beim einfachen Diebstahl gegenüber dem Vorjahr ein Rückgang von fünf Prozent (-458 auf 8.712 Fälle) zu verzeichnen ist, stieg die Zahl der schweren Diebstähle um vier Prozent (+180 Fälle) auf 4.532 Taten. Sie liegt aber noch immer deutlich unter dem Mittelwert der Dekade (4.694 Fälle). Diese Entwicklung ist überwiegend auf eine Zunahme der Wohnungseinbrüche zurückzuführen, deren Zahl stieg von 593 im Jahr 2012 auf jetzt 695 Fälle (+102 Fälle, +17 Prozent). "Damit ist der Anstieg nicht so gravierend wie im gesamten Land, die Bekämpfung des Wohnungseinbruchs wird aber auch im laufenden Jahr ein Schwerpunkt unserer Arbeit sein", so Bernd Hummel, Leiter der Kriminalpolizeidirektion. Seit 2009 haben sich die Fälle mehr als verdoppelt, damals zählte die Kriminalstatistik noch 313 Fälle im Bereich des Polizeipräsidiums Ulm. Dass die Polizei mit Nachdruck ermittelt und fahndet, zeigt sich an der Aufklärungsquote, die mit über 18 Prozent beim Polizeipräsidium Ulm deutlich über dem Landesdurchschnitt (10,9 Prozent) liegt. "18,4 Prozent ist der Spitzenwert im Land", lobt Hummel die Ermittler. Dass 42 Prozent der Wohnungseinbrüche im Versuch stecken blieben zeigt, dass es ein Mittel dagegen gibt: Vorbeugung. Zu einer effektiven Vorbeugung gehören Sicherungen an Fenstern und Türen ebenso wie ein aufmerksames Umfeld. Je besser dieser mechanische Grundschutz ist, desto länger brauchen Einbrecher, um ans Ziel zu kommen. Und umso größer ist das Risiko, dass die Bewohner, Nachbarn, Passanten oder eine Polizeistreife die Tat entdecken. "Die Kriminalpolizeiliche Beratungsstelle bietet ihre Beratungen das ganze Jahr über an. Ich kann jeden nur ermutigen, dieses kostenlose, kompetente Angebot in Anspruch zu nehmen", so Hummel.

Die Zahl der Vermögens- und Fälschungsdelikte stieg um 319 auf jetzt 7.886 Fälle an (+4 Prozent). Der Anstieg ist je zur Hälfte auf einen Anstieg beim Warenbetrug (+154 Fälle) und beim Schwarzfahren (+144 Fälle) zurückzuführen. 4.786 Sachbeschädigungen wurden der Polizei gemeldet, 242 weniger als im Vorjahr (-5 Prozent). Insbesondere die Farbschmierereien gingen um 129 Fälle (-20 Prozent) auf 504 Fälle zurück.

MEHR KONTROLLEN - MEHR DROGENDELIKTE

Durch einen verstärkten Kontrolldruck hat die Polizei fast ein Viertel mehr Drogendelikte (+23 Prozent) ans Licht gebracht. 1.955 Fälle verzeichnet die Statistik, 368 mehr als noch 2012. Im Zuge der Ermittlungsverfahren stellte die Polizei 2013 fast 24 Kilogramm Marihuana, fast 14 Kilogramm Haschisch, gut ein Kilogramm Kokain und über 800 Gramm Amphetamin sicher. Daneben 19 Gramm Heroin, über 500 Gramm Hanfsamen, 335 Hanfpflanzen, 322 Gramm Räucher- und Kräutermischungen, 297 Ecstasy-Tabletten, 31 LSD-Trips und weitere Rauschgifte. Zudem wurden 731 Einheiten unerlaubter Dopingmittel sichergestellt. "Was mir besondere Sorge bereitet ist die zunehmende Gewalt gegen Polizeibeamte", sagte Polizeichef Nill am Ende des Pressegesprächs. Die Zahl dieser Delikte erfuhr 2013 eine weitere Steigerung auf nunmehr 249 Fälle, einem Höchststand im Fünf-Jahres-Zeitraum. Dabei handelt es sich unter anderem um 168 Körperverletzungen und 63 Fälle von Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Die Entwicklung, dass Polizeibeamte im Polizeipräsidium Ulm, beleidigt, attackiert, angegriffen und verletzt werden steigt von Jahr zu Jahr. "Das dürfen und werden wir so nicht hinnehmen. Wir werden mit internen Maßnahmen und ganz konsequentem Vorgehen dagegen angehen, brauchen parallel dazu aber auch die Unterstützung unserer Partner und aller gesellschaftlichen Kräfte", wirbt Nill für eine stärkere Anerkennung und Respekt für die Polizei als Partner der Bürgerinnen und Bürger, als Freund und Helfer.

POLIZEI ALS GARANT FÜR DIE SICHERHEIT

"Das Polizeipräsidium Ulm sieht sich als Garant für die Sicherheit in der Region", zitiert Nill die Vision seiner Dienststelle. "Dieses grundsätzlich gute Ergebnis, für das noch die ehemaligen Polizeidirektionen verantwortlich zeichnen, ist eine solide Basis, auf die das Polizeipräsidium Ulm aufbauen kann. Wir haben uns längst mit den ersten Schwerpunkten unserer Arbeit, beispielweise der Bekämpfung des Wohnungseinbruchs, des Alkoholmissbrauchs und der Gewalt gegen Polizeibeamte auseinandergesetzt und Konzeptionen erarbeitet. Gleichzeitig wollen wir die anderen Bereiche aber nicht aus den Augen lassen", sagte der Polizeichef.

DIE ENTWICKLUNG IN DEN LANDKREISEN

Im Alb-Donau-Kreis registrierte die Polizei im vergangenen Jahr insgesamt 5.828 Straftaten, 301 mehr als im Vorjahr (+5 Prozent). Die Häufigkeitszahl liegt bei 3.115 Straftaten je 100.000 Einwohner. Knapp 60 Prozent aller Straftaten wurden aufgeklärt. Von den 2.608 ermittelten Tatverdächtigen waren 27 Prozent Jungtäter, 28 Prozent Nichtdeutsche. Die sechs Straftaten gegen das Leben wurden aufgeklärt. Die Zahl der Sexualstraftaten sank um zwölf auf 66 (-15 Prozent). Die Gewaltkriminalität blieb nahezu unverändert (-1 auf 154 Fälle, -1 Prozent). 1.179 einfache Diebstähle verzeichnet die Statistik, 21 weniger als im Vorjahr (-2 Prozent). Die Zahl der schweren Diebstähle stieg um ein Fünftel auf 828 Fälle (+140 Fälle) und erreicht damit in etwa den Durchschnitt der letzten zehn Jahre (816 Fälle). 191 Wohnungseinbrüche wurden 2013 begangen, 72 mehr als im Vorjahr (+61 Prozent). Um sieben Prozent stieg die Zahl der Vermögens- und Fälschungsdelikte (+95 auf 1.443 Fälle), 678 Sachbeschädigungen wurden registriert (+17, +3 Prozent). Durch verstärkte Kontrollen und Ermittlungen kamen 331 Rauschgiftdelikte ans Licht, 70 mehr als im Vorjahr (+28 Prozent).

Die Zahl der Straftaten im Landkreis Biberach ging um fünf Prozent auf 7.349 Fälle (-378 Fälle) zurück. Die Häufigkeitszahl liegt jetzt bei 3.914 Straftaten je 100.000 Einwohner. Die Aufklärungsquote stieg gegenüber dem Vorjahr auf gut 62 Prozent. Von den ermittelten Tatverdächtigen sind 27 Prozent jünger als 21 Jahre, 22 Prozent haben keine deutsche Staatsangehörigkeit. Vier Straftaten gegen das Leben verzeichnet die Statistik. Die Zahl der Sexualdelikte ging um elf auf 98 zurück (-10 Prozent). Die Fälle von Gewaltkriminalität gingen um 69 (-28 Prozent) auf 175 zurück. 1.604 gemeldete Diebstähle sind nahezu so viele wie im Vorjahr (-18 Fälle, - 1 Prozent), 797 schwere Diebstähle entsprechen einer Zunahme um 64 Fälle (+9 Prozent). Auch im Landkreis Biberach stieg die Zahl der Wohnungseinbrüche: um 12 Prozent oder 15 Fälle auf zuletzt 136 Einbrüche. 1.544 Vermögens- und Fälschungsdelikte sind neun Prozent weniger (-147 Fälle) als im Vorjahr. Um 18 Prozent (-178 auf 810 Fälle) sank die Zahl der Sachbeschädigungen. Eine deutliche Steigerung um fast zwei Drittel verzeichnet die Zahl der Rauschgiftdelikte (+136 auf 350 Fälle, +64 Prozent).

9.733 Straftaten im Landkreis Göppingen im Jahr 2013 sind 125 weniger als im Vorjahr (-1 Prozent). Davon wurden 62 Prozent aufgeklärt. Die Häufigkeitszahl liegt bei 3.927 Straftaten je 100.000 Einwohner. 26 Prozent der 4.696 Tatverdächtigen sind Jungtäter, also jünger als 21 Jahre, 30 Prozent Nichtdeutsche. Sechs Straftaten gegen das Leben registrierte die Polizei, daneben 102 Sexualdelikte (+18 Fälle, +21 Prozent). Die Fälle von Gewaltkriminalität gingen um 12 Prozent zurück (-212 auf 1.625 Fälle). 2.216 einfache Diebstähle entsprechen einem Rückgang um zehn Prozent (-251 Fälle), die Zahl der schweren Diebstähle stieg um 48 (+5 Prozent) auf jetzt 1.051 Fälle. Im Landkreis Göppingen sank die Zahl der Wohnungseinbrüche um 20 (-13 Prozent) auf 135 Straftaten. Die Zahl der Vermögens- und Fälschungsdelikte sank um sieben Prozent (-143 Fälle) auf 1.872 Straftaten. 1.380 Sachbeschädigungen entsprechen in etwa der Vorjahreszahl (+7 Fälle, +1 Prozent). Um 56 Prozent steigerte die Polizei die Zahl der registrierten Rauschgiftdelikte, hier wurden 471 Fälle bekannt, 169 mehr als noch 2012.

Im Landkreis Heidenheim stieg die Gesamtzahl der Straftaten um 13 Prozent oder 598 Fälle auf jetzt 5.383 Delikte, von denen 58 Prozent aufgeklärt wurden. Die Häufigkeitszahl liegt bei 4.218 Straftaten je 100.000 Einwohner. 28 Prozent der Verdächtigen sind Kinder, Jugendliche oder Heranwachsende. Der Anteil der Nichtdeutschen liegt bei 24 Prozent. Mit einer Straftat gegen das Leben ist der niedrigste Wert der Dekade erreicht. Die Zahl der Sexualdelikte erhöhte sich dagegen um 56 Prozent oder 28 Fälle auf jetzt 78 Taten. Nahezu unverändert blieb die Zahl der einfachen Diebstähle (-1 auf 1.144 Fälle), die schweren Diebstähle dagegen gingen um 13 Prozent nach oben (+77 auf 655 Fälle). Darunter sind 83 Wohnungseinbrüche (+6 Fälle, +8 Prozent). Um ein Viertel stieg die Zahlen der Vermögens- und Fälschungsdelikte auf 939 Taten (+187 Fälle), die Zahl der Sachbeschädigungen stieg um 57 Taten auf 913 (+7 Prozent). 362 Rauschgiftdelikte deckte die Polizei auf, 47 Prozent mehr als 2012 (+116 Delikte).

Der Stadtkreis Ulm verzeichnete 9.726 Straftaten im Jahr 2013, das sind 343 Delikte weniger als 2012 (-3 Prozent). 61 Prozent der Straftaten wurden geklärt. Die Polizei registrierte umgerechnet 8.244 Straftaten je 100.000 Einwohner (Häufigkeitszahl). 26 Prozent der Verdächtigen sind Jungtäter, 39 Prozent Nichtdeutsche. Elf Straftaten gegen das Leben sind der höchste Wert der Dekade. Die Zahl der Sexualdelikte blieb annähernd gleich (+ 1 auf 75 Fälle, +1 Prozent). Um sechs Prozent sanken die Fallzahlen bei einfachen Diebstahl (-167 auf 2.569 Fälle), die schweren Diebstählen ging gar um 12 Prozent zurück (-158 auf 1.192 Delikte. Auch hier stiegen die Fallzahlen beim Wohnungseinbruch: um 29 auf 150 Einbrüche (+24 Prozent). Um 19 Prozent stiegen die Zahlen der Vermögens- und Fälschungsdelikte auf jetzt 2.099 Fälle (+327 Straftaten), dagegen verzeichnet die Statistik mit 1.005 Sachbeschädigungen einen Rückgang um 13 Prozent (-145 Fälle). Die Zahl der erfassten Rauschgiftdelikte sank um 22 Prozent (-123 auf 441 Fälle).

(Grafiken siehe Anlage)

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Polizeipräsidium Ulm
Telefon: 0731 188-0
E-Mail: ulm.pp@polizei.bwl.de
http://www.polizei-bw.de/

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