Das könnte Sie auch interessieren:

FW-E: Leerstehendes Fachwerkhaus in Essen Horst ausgebrannt

Essen - Horst, Tossens Büschken, 10.02.2019, 00:40 Uhr (ots) - In der Nacht zum Sonntag erreichten die ...

POL-K: 190220-2-K Fahndung nach Tatverdächtigem vom Hohenzollernring mit Foto aus Videokamera

Köln (ots) - Nachtrag zur Meldung vom 17. Februar, Ziffer 2 Mit einem Foto aus einer Videokamera fahndet ...

FW-E: Feuer in ehemaliger Schule in Altenessen

Essen - Altenessen, 20.02.2019, 23:12 Uhr (ots) - In den späten Abendstunden gingen bei der Feuerwehr Essen ...

13.10.2016 – 17:35

Polizeipräsidium Tuttlingen

POL-TUT: Tuttlingen: erneut Enkeltrickbetrüger unterwegs

Tuttlingen (ots)

Die Polizei warnt vor Enkeltrickbetrügern! Beim sogenannten Enkeltrick versuchen dreiste Betrüger, die sich als Verwandte ausgeben, gutgläubige Senioren um ihr Erspartes zu bringen.

In Nendingen ereignete sich, wie jetzt bekannt wurde, bereits am vergangenen Freitag ein Fall, bei dem eine Seniorin um ihr Erspartes gebracht wurde. Eine unbekannte Frau rief bei einer Seniorin in Nendingen an. Sie gab sich als nahe Verwandte aus und erklärte, dass sie gerade beim Notar sei und für den Kauf einer Wohnung dringend mehrere Zehntausend Euro benötige. Die Seniorin erkannte die Betrugsmasche leider nicht und ging auf die Bitte der vermeintlichen Verwandten, die anbot, das Geld in der darauffolgenden Woche wieder zurückzuzahlen, ein. Sie hob kurz nach dem Telefonat von ihrem Sparbuch einen fünfstelligen Betrag ab und übergab das Geld wenig später an ihrem Wohnort einem vermeintlichen "Notar", der in Wahrheit der Komplize der Anruferin ist. Der Schwindel flog erst diese Woche auf, nachdem das Geld von der vermeintlichen Verwandten nicht wieder zurücküberwiesen wurde.

Die Kriminalpolizei Tuttlingen (07461 941-0) ermittelt nun in diesem Fall und sucht Zeugen, die den angeblichen "Notar" vergangenen Freitag, 07.10.2016, zwischen 11.00 Uhr und 12.00 Uhr, in Nendingen, insbesondere im Bereich der Altentalstraße, beobachtet haben könnten.

Der Mann wird wie folgt beschrieben: etwa 50 Jahre alt und 175 Zentimeter groß, rundliches Gesicht, kein Bart, keine Brille, leichter Bauchansatz. Der Mann sprach mit hiesigem Dialekt und trug eine dunkle hüftlange Winterjacke und eine braune Schiebermütze aus Wolle.

Für die Polizei ist insbesondere von Interesse, ob der Mann in Verbindung mit einem Fahrzeug gesehen wurde, oder ob in den letzten Tagen verdächtige Fahrzeuge aufgefallen sind. Des Weiteren bittet die Kriminalpolizei Personen, die in der vergangenen Zeit ähnliche Anrufe erhalten haben, sich zu melden.

In diesem Zusammenhang weist die Polizei auf folgendes hin und rät:

   - Oft rufen Unbekannte bei ihren Opfern an und fragen "Na, weißt 
     du wer dran ist...?". Nennt das Opfer dann einen Namen, wird 
     dieser vom Anrufer übernommen und das Opfer glaubt mit einem 
     Verwandten zu sprechen. 
   - Seien sie grundsätzlich misstrauisch, wenn sie von Personen 
     angerufen werden, die nicht sofort sagen, wer sie sind und die  
     ihren Namen nicht selbst nennen. 
   - Äußerste Vorsicht ist geboten, wenn sich Anrufer am Telefon als 
     Verwandte oder Bekannte ausgeben, die Sie als solche nicht 
     erkennen. Erfragen Sie beim Anrufer Dinge, die nur der richtige 
     Verwandte/Bekannte wissen kann. 
   - Lassen Sie sich vom Anrufer die Telefonnummer geben und 
     überprüfen Sie diese mit den ihnen bekannten Nummern. 
   - Lassen sie sich von ihm oder ihr nicht bedrängen und unter Druck
     setzen. 
   - Geben Sie nie Details zu Ihren familiären und finanziellen 
     Verhältnissen preis. 
   - Besprechen Sie sich nach einem Anruf mit finanziellen 
     Forderungen mit Familienangehörigen. 
   - Rufen Sie den vom Anrufer vorgegebenen Verwandten unter der 
     ihnen bekannten Telefonnummer an und lassen Sie sich den 
     Sachverhalt bestätigen. 
   - Übergeben Sie niemals Geld an ihnen unbekannte Personen.
   - Informieren Sie sofort die Polizei, wenn Ihnen eine 
     Kontaktaufnahme verdächtig vorkommt. Verwenden sie für die 
     Meldung die Notrufnummer 110. 
   - Erstatten sie in jedem Fall, auch wenn es zu keinem Schaden 
     kommt,  Anzeige bei der Polizei. Denn nur auf die Delikte, die 
     uns bekannt werden, können wir reagieren. 

Weitere Informationen erhalten sie umfassend und kostenlos bei ihrer örtlichen kriminalpolizeilichen Beratungsstelle.

Rückfragen bitte an:

Stephan Stitzenberger
Polizeipräsidium Tuttlingen
Pressestelle
Telefon: 07461 941-112
E-Mail: tuttlingen.pp.stab.oe@polizei.bwl.de
http://www.polizei-bw.de/

Original-Content von: Polizeipräsidium Tuttlingen, übermittelt durch news aktuell

Alle Meldungen
Abonnieren Sie alle Meldungen von Polizeipräsidium Tuttlingen
  • Druckversion
  • PDF-Version

Orte in dieser Meldung

Themen in dieser Meldung