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17.04.2014 – 13:36

Polizeipräsidium Tuttlingen

POL-TUT: Pressemitteilung Landkreis Freudenstadt vom 17.04.2014

Landkreis Freudenstadt: (ots)

Schopfloch: 17-Jähriger erlitt bei Sturz mit Leichtkraftrad schwere Verletzungen; Horb - Bundesstraße 32: Vorfahrt missachtet - Zusammenstoß; Horb: Verkehrskontrollen - etliche Verwarnungen und Anzeigen; Freudenstadt - Bundesstraße 28: Motorradfahrer mit 200 Stundenkilometer unterwegs; Freudenstadt: Leicht verletzter Radfahrer; Freudenstadt: Polizei warnt vor sogenannten "Schockanrufern"

Schopfloch: 17-Jähriger erlitt bei Sturz mit Leichtkraftrad schwere Verletzungen

Lebensgefährliche Verletzungen zog sich ein jugendlicher Fahrer eines Leichtkraftrades am Mittwoch, gegen 17.35 Uhr, bei einem Sturz auf dem Gemeindeverbindungsweg von Schopfloch in Richtung Waldachtal-Tumlingen zu. Vermutlich geriet der Motorradfahrer infolge nicht angepasster Geschwindigkeit am Ende einer Linkskurve in einem Gefällstück nach rechts von der Fahrbahn ab und stürzte anschließend von seiner Maschine. Hierbei wurde der Motorradhelm von seinem Kopf gerissen. Durch die Wucht des Aufpralls überschlug sich das Leichtkraftrad mehrere Male bis es an einem Mast zum Liegen kam. Nach der Erstversorgung durch den Notarzt wurde der lebensgefährlich Verletzte mit dem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik in Tübingen eingeliefert. Die weiteren Ermittlungen zum Unfallhergang werden vom Verkehrsunfallaufnahmedienst der Verkehrspolizeidirektion Zimmern o.R. geführt. An dem Fahrzeug entstand Sachschaden in Höhe von 1.500 Euro.

Horb - Bundesstraße 32: Vorfahrt missachtet - Zusammenstoß

Zwei beschädigte Pkw waren am Mittwochvormittag die Bilanz einer Vorfahrtsverletzung. Ein Autofahrer, der auf der Kreisstraße 4785, von Ahldorf zur Anschlussstelle Horb der A 81 unterwegs war, missachtete beim Rechtsabbiegen in die B 32 eine von Horb kommende Autofahrerin. Trotz eines Ausweichmanövers konnte er eine Kollision nicht mehr verhindern. An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von über 8.000 Euro. Personen wurden nicht verletzt. Der Unfallverursacher wird wegen Missachten der Vorfahrt bei der Bußgeldstelle angezeigt.

Horb: Verkehrskontrollen - etliche Verwarnungen und Anzeigen

Am Mittwochabend führten Beamte des Polizeireviers Horb mit Unterstützung von Kräften des Präsidiums Einsatz aus Bruchsal zwischen 18 und 20 Uhr und zwischen 21 und 22 Uhr Verkehrskontrollen durch. Dabei wurden 19 Verwarnungen wegen Gurtverstößen ausgesprochen sowie neun sonstige Verkehrsordnungswidrigkeiten angezeigt. Insgesamt wurden 42 Fahrzeuge und 63 Personen kontrolliert.

Freudenstadt - Bundesstraße 28: Motorradfahrer mit 200 Stundenkilometer unterwegs Im Rahmen einer Videokontrolle stellten Beamte der Verkehrsüberwachungsgruppe Freudenstadt am vergangenen Sonntagnachmittag einen Motorradfahrer. Dieser war auf der B 28 von Kniebis in Richtung Freudenstadt mit einer Geschwindigkeit von circa 200 Stundenkilometern unterwegs. Gegen den Motorradfahrer wurde bei der Bußgeldbehörde Anzeige erstattet, er muss mit einem Fahrverbot sowie einem Bußgeld rechnen.

Freudenstadt: Leicht verletzter Radfahrer

Viel Glück hatte ein 14-jähriger Radfahrer am Mittwochvormittag als er auf seinem Mountainbike mit einem Pkw kollidierte. Der Jugendliche fuhr mit seinem Rad die als Fußweg ausgeschilderte steil abwärts führende Palmenwaldstraße in Richtung der Kreuzung Hermann-Hesse-Straße. Einem Autofahrer, der von der Bahnhofstraße auf der Hermann-Hesse-Straße in Richtung Wohngebiet unterwegs war, gelang es trotz einer Vollbremsung nicht mehr eine Kollision mit dem unvermittelt kreuzenden Radfahrer zu verhindern. Der 14-Jährige, der einen Fahrradhelm trug, erlitt bei dem Sturz leichte Verletzungen.

Freudenstadt: Polizei warnt vor sogenannten "Schockanrufern"

Das Kriminalkommissariat Freudenstadt ermittelt in mehreren bekanntgewordenen Fällen von Schockanrufen. Wie bereits in mehreren Pressemitteilungen vor diesen sogenannten Schockanrufern gewarnt worden ist, treiben nun die Betrüger im Landkreis Freudenstadt ihr Unwesen. Vor allem Bürger mit russischem Migrationshintergrund werden von "angeblichen Familienangehörigen" angerufen und um finanzielle Hilfe wegen eines schweren Unfalls gebeten. So auch am Mittwochabend in zwei Fällen in Freudenstadt geschehen. Ein unbekannter Anrufer meldete sich telefonisch gegen 18 Uhr bei einem Mann. Der Unbekannte gab sich als dessen Neffen aus Berlin aus und teilte ihm mit, dass er ein Kind angefahren hätte und dieses nun schwer verletzt sei. Der Onkel informierte sofort die Mutter, die daraufhin ihren "angeblichen Sohn" sofort zurückrief, der ihr von dem schweren Verkehrsunfall mit dem Kind, das im Koma läge, berichtete. Damit die Mutter aufgrund der veränderten Aussprache des Anrufers nicht misstrauisch wird, teilte er mit, dass er wegen einer Verletzung am Mund operiert wurde, weshalb er etwas anders klänge. Anschließend übergab er das Gespräch einem vermeintlichen Rechtsanwalt, der einen Geldbetrag im sechsstelligen Bereich forderte, um alles Weitere abwickeln zu können. Nach Beendigung des Gesprächs versuchte die Familie sofort ohne Erfolg den Sohn, der tatsächlich in Berlin lebt, zu erreichen. Daraufhin begaben sie sich unverzüglich auf die Fahrt zu ihrem Sohn und verständigten von unterwegs das Polizeirevier Freudenstadt. Die Polizeibeamten setzten die Familie über betrügerische Schockanrufe in Kenntnis und nahmen unverzüglich die Ermittlungen auf. Richtig verhalten hatte sich gegen 18.40 Uhr ein Ehepaar. Dieses erhielt einen Anruf in dem sich der russisch sprechende Anrufer als deren Sohn ausgab, und angab er hätte einen Unfall verursacht und müsse nun seine Eltern mit einem Rechtsanwalt verbinden. Das Ehepaar war jedoch durch vorangegangene Medienberichte über "Schockanrufe" sensibilisiert und beendete das Telefonat, bevor es zu einer Geldforderung des Anrufers gekommen war. Unverzüglich setzte sich das Ehepaar mit der Polizei in Verbindung. Beamte des Kriminalkommissariats Freudenstadt ermitteln bereits in diesen Fällen. Inzwischen ereigneten sich am Donnerstagvormittag vier weitere Fälle von "Schockanrufen" im Landkreis Freudenstadt. Zu einem Schadensfall ist es bisher noch nicht gekommen Die Polizei rät in diesem Zusammenhang, bei Telefonaten in denen nahe Angehörige mit der Zahlung einer Kaution aus einer Notsituation geholfen werden soll, folgendes zu beachten:

   -	Verweigern Sie telefonische Geldforderungen -	Notieren Sie sich 
die Telefonnummer des Anrufers ohne zurückzurufen -	Lassen Sie keine 
Fremden ins Haus -	Setzen Sie sich sofort mit ihrer örtlicher Polizei
in Verbindung. 

Das Kriminalkommissariat Freudenstadt bittet Zeugen dieser Betrügereien oder Geschädigte sich mit der Polizei unter Telefon 07441 536-0 in Verbindung zu setzen.

Rückfragen bitte an:

Renate Diesch
Polizeipräsidium Tuttlingen
Pressestelle
Telefon: 07461 941-111
E-Mail: tuttlingen.pp.oe@polizei.bwl.de
http://www.polizei-bw.de/

Original-Content von: Polizeipräsidium Tuttlingen, übermittelt durch news aktuell

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