Polizeipräsidium Tuttlingen

POL-TUT: Pressemitteilung für den Landkreis Tuttlingen vom 08.03.2014

Landkreis Tuttlingen (ots) - (Tuttlingen) Am Bahnhof falsch abgebogen, Fahrer des Autos mit über 1,5 Promille hinterm Steuer - (Tuttlingen) Drei junge Männer randalieren und beschädigen Bilderrahmen und die Klingelanlage am Eingang der Kreisklinik - (Tuttlingen) Unbekannter Täter klaut Musik-Abspielgerät aus offenem Auto - (Wurmlingen, Bundesstraße 14) Mit drei Personen besetztes Auto eines Fahranfängers kommt von der Straße ab und überschlägt sich - (Gosheim) Auffahrunfall fordert 6000 Euro Schaden

(Tuttlingen) Am Bahnhof falsch abgebogen - Fahrer des Autos mit über 1,5 Promille hinterm Steuer

Wegen des Tatbestands der Trunkenheit im Verkehr muss sich ein 58-jähriger Mann verantworten, der am Freitagnachmittag, gegen 13 Uhr, mit über 1,5 Promille hinterm Steuer seines Autos saß und in diesem Zustand falsch von der Christian-Scheerer-Straße auf den Bahnhofsvorplatz abgebogen ist. Eine Streifenwagenbesatzung beobachtete den 58-Jährigen, als dieser mit seinem Pkw des Typs VW Vento - vom Kreisverkehr am Aesculap Platz kommend - trotz verbotener Einfahrt an der ersten Abzweigung auf den Bahnhofsvorplatz fuhr. Bei der anschließenden Kontrolle des Mannes stellten die einschreitenden Beamten fest, dass der 58-Jährige erheblich alkoholisiert war. Nach einer Blutentnahme in der Kreisklinik Tuttlingen kommen auf den Mann nun ein Strafverfahren und voraussichtlich eine erhebliche Geldstrafe zu. Zudem musste der 58-Jährige seinen Führerschein abgeben.

(Tuttlingen) Drei junge Männer randalieren und beschädigen Bilderrahmen und die Klingelanlage am Eingang der Kreisklinik

Weil sie zu einem geplanten Patientenbesuch am frühen Samstagmorgen, gegen 01.30 Uhr, nicht in die Ambulanz der Kreisklinik Tuttlingen gelassen wurden, haben drei sich schon im Vorfeld aggressiv verhaltende junge Männer dort randaliert, ein im Vorraum aufgehängtes Bild und schließlich die Klingelanlage am Eingang der Klinik beschädigt.

Eine Bekannte der Männer im Alter zwischen 20 und 23 Jahren befand sich dort in der Ambulanz, nachdem diese im Eingangsbereich einer Tuttlinger Gaststätte in der Stadtkirchstraße von einem noch unbekannten Täter kurz vor 01.00 Uhr eine Flasche an den Kopf geworfen bekam. Die 19-Jährige wurde zur Behandlung der erlittenen Kopfplatzwunde mit einem Rettungswagen in die Kreisklinik gebracht.

Als Begleiter der 19-Jährigen sollen die drei jungen Männer, einer davon mit über 2,0 Promille erheblich alkoholisiert, schon in der Gaststätte negativ aufgefallen sein und - nach Zeugenaussagen - dort schon Streit provoziert haben. Kurz vor halb zwei Uhr tauchten die Drei dann an der Pforte der Kreisklinik auf und "forderten" in aggressivem und unverschämtem Ton Einlass in die Ambulanz. Dies wurde den Dreien verwehrt. Laut herumschreiend forderten die Drei weiterhin, eingelassen zu werden und schlugen zunächst einen Bilderrahmen im Flur vor der Ambulanz entzwei. Beim Verlassen der Klinik beschädigten die Männer dann noch die Klingeleinrichtung der Krankenhauspforte. Die sich zu Fuß entfernenden drei Männer wurden von der gerade eintreffenden Polizeistreife angehalten und kontrolliert. Der mit 2,0 Promille alkoholisierte 20-Jährige verhielt sich auch gegenüber den Beamten derart aggressiv und drohte mit Selbstmord, so dass er schließlich, nach vorangegangener Untersuchung durch eine anwesende Ärztin, in eine Spezialklinik nach Rottweil gebracht werden musste. Auch die sich weiterhin aggressiv verhaltenden beiden anderen Männer wollten - trotz mehrfacher Aufforderung der Beamten - das Areal des Krankenhauses nicht verlassen. Der Anweisung, sich aus dem Bereich der Klinik zu entfernen, folgten sie erst, als ihnen Polizeigewahrsam angedroht wurde. Nun müssen sich die Männer nicht nur wegen der begangenen Sachbeschädigungen, sondern auch wegen einem Verstoß gegen einen polizeilichen ausgesprochenen Platzverweis verantworten, der mit einer empfindlich hohen Geldbuße geahndet wird.

Auch wegen der begangenen Körperverletzung zum Nachteil der 19-Jährigen ermitteln die Beamten und suchen Zeugen, die Angaben zu den Vorfällen am frühen Samstagmorgen im Bereich der Gaststätte in der Stadtkirchstraße machen können. Diese werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 07461/941-0 zu melden.

(Tuttlingen) Unbekannter Täter klaut Musik-Abspielgerät aus unverschlossenem Auto

Einen MP3-Player aus einem unverschlossenen Auto gestohlen hat ein unbekannter Dieb am Freitagabend, gegen 20.40 Uhr, in der Rote Straße. Dort stellte der 23-jährige Besitzer eines Pkw-Coupes der Marke Hyundai seinen unverschlossenen Wagen kurzzeitig ab. Der 23-Jährige befand sich nur wenige Meter entfernt von seinem Pkw, als er den Unbekannten plötzlich an seinem Auto hantieren sah. Der unbekannte Täter, schlank, etwa 185 cm groß und ca. 40-Jahre alt, beugte sich dabei durch das geöffnete Fenster der Fahrertüre, nahm einen im Auto abgelegten MP3-Player an sich und rannte davon. Der Autobesitzer versuchte dem mit einer dunklen Lederjacke mit Fellkragen bekleideten Täter noch bis zur Unteren Vorstadt zu folgen, verlor diesen dann aber aus den Augen. Nun ermittelt die Tuttlinger Polizei wegen Diebstahls gegen den bislang noch unbekannten, vermutlich aus Russland stammenden Mann.

(Wurmlingen, Bundesstraße 14) Mit drei Personen besetztes Auto eines Fahranfängers kommt von der Straße ab und überschlägt sich

Drei leicht verletzte Personen und ein total demoliertes Auto sind die Bilanz eines Verkehrsunfalls, den ein 20-Jähriger in den frühen Morgenstunden des Samstags auf der Bundesstraße 14 bei Wurmlingen verursacht hat. Der 20-Jährige war zusammen mit zwei weiteren jungen Männern im Alter von 17 und 18 Jahren in einem BMW der 3er-Serie von Tuttlingen in Richtung Spaichingen unterwegs, als er gegen 02.15 Uhr auf der leichten Gefällstrecke zwischen der ersten Abfahrt Wurmlingen und dem folgenden Kreisverkehr zum Überholen zweier Autos ansetzte.

Was der junge Lenker des schon älteren BMW zunächst nicht erkannte: bei dem zweiten Wagen, den er überholen wollte, handelte es sich um einen Streifenwagen der Polizeihundestaffel Rottweil.

Nachdem der BMW-Fahrer das erste Auto bereits überholt hat, erkannte er vermutlich den Streifenwagen und reagierte deshalb vermutlich total überzogen. Der 20-Jährige bremste den BMW auf der Überholspur derart stark ab, so dass der Wagen nach einer Bremsspur von über 40 Metern ins Schleudern geriet und nach rechts ausbrach. Dort kam das Auto - nach einer nun folgenden 33 Meter langen Schleuderspur - von der Fahrbahn ab, überschlug sich und blieb nach weiteren 30 Metern am Straßenrand total beschädigt auf dem Dach liegen. Während der 20-jährige Fahrer und sein junger Mitfahrer aus dem BMW klettern konnten, wurde der junge Beifahrer im Auto eingeklemmt und musste durch die eintreffenden Feuerwehren aus Tuttlingen und Wurmlingen befreit werden. Diese waren mit insgesamt vier Fahrzeugen und 20 Mann unter dem Wurmlinger Kommandanten Lars Marek im Einsatz. Die drei glücklicherweise nur leicht verletzten Insassen des BMW wurden mit den eingetroffenen Besatzungen zweier Rettungswagen des DRK und dem Leitenden Notarzt Dr. Stegmann versorgt und schließlich in die Kreisklinik nach Tuttlingen gebracht. Die jungen Männer konnten das Krankenhaus bereits wieder verlassen. Der total beschädigte BMW wurde von einem Abschleppdienst geborgen und abtransportiert. An diesem entstand Sachschaden in Höhe von etwa 5000 Euro. Während der Unfallaufnahme musste die Bundesstraße 14 zwischen der großen Kreuzung zur Stuttgarter Straße und dem Kreisverkehr Wurmlingen für knapp zwei Stunden gesperrt werden. In der Folge wird sich der 20-jährige Fahrer des BMWs wegen der Verursachung des Unfalls und wegen fahrlässiger Körperverletzung an seinen beiden Kumpels verantworten müssen.

(Gosheim) Auffahrunfall fordert 6000 Euro Schaden

Etwa 6000 Euro Sachschaden hat ein Auffahrunfall gefordert, der sich am Freitagnachmittag, gegen 16 Uhr, in der Austraße ereignet hat. Dort fuhren zwei Autos hintereinander auf der Landstraße 433 von Gosheim in Richtung Denkingen. Kurz nach dem Ortsausgang Gosheim musste der Lenker des vorausfahrenden Wagens, einem VW Lupo, abbremsen. Der nachfolgende Fahrer eines Ford Focus erkannte dies zu spät und fuhr in das Heck des abbremsenden Lupos. Personen wurden bei dem Unfall nicht verletzt. Trotz teils heftigen Beschädigungen blieben beide Autos bedingt fahrbereit.

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Dieter Popp
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