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POL-TUT: Zwei schwere Verkehrsunfälle in den Landkreisen Freudenstadt und Rottweil

Landkreise Freudenstadt und Rottweil (ots) - (Waldachtal) Frontalzusammenstoß - Unfallverursacher nicht angeschnallt und aus Fahrzeug geschleudert; (Rottweil) Fußgängerin auf Zebrastreifen übersehen und angefahren - Verletzungen nicht lebensgefährlich

(Waldachtal) Frontalzusammenstoß - Unfallverursacher nicht angeschnallt und aus Fahrzeug geschleudert

Ungleiche Kräfte trafen bei einem Unfall mit einer schwer verletzten Person am Donnerstag, gegen 18.15 Uhr, zwischen den Ortsteilen Waldachtal-Lützenhardt und Waldachtal-Salzstetten aufeinander. Ein 76-jähriger Autofahrer befuhr mit einem Kabinenroller, zugelassen für eine maximale Geschwindigkeit von 45 Stundenkilometern, als er aus noch ungeklärter Ursache in einer langgezogenen Rechtskurve auf die linke Fahrbahnseite geriet. Dort kam es zum Frontalzusammenstoß mit dem Fahrzeug einer 51-jährigen Autofahrerin, die ihrerseits vergeblich versuchte nach rechts auszuweichen. Beim Aufprall der ungleichen Verhältnisse wurde der Unfallverursacher, der zudem nicht angeschnallt war, aus seinem Kabinenroller geschleudert. Er kam mit schweren Verletzungen neben der Fahrbahn zum Liegen und wurde zur Behandlung in das Krankenhaus nach Freudenstadt eingeliefert. Zum Zeitpunkt des Verkehrsunfalls regnete es stark. Warum der Fahrer des Kabinenrollers aber auf die Gegenspur geriet, ermittelt derzeit die Verkehrspolizeidirektion Zimmern o.R.. Zudem wurde ein Sachverständiger hinzugezogen. Am Kabinenroller entstand wirtschaftlicher Totalschaden, der Gesamtschaden liegt bei ungefähr 12000 Euro. Die Landesstraße 354 blieb während der Unfallaufnahme bis 22 Uhr gesperrt.

(Rottweil) Fußgängerin auf Zebrastreifen übersehen und angefahren - Verletzungen nicht lebensgefährlich

Eine 40-jährige Fußgängerin aus Rottweil befand sich am Donnerstagabend, um 18.10 Uhr bereits mitten auf dem Zebrastreifen, als sie von Auto einer 27-jährigen Fahrerin erfasst wurde. Beim Unfall am Fußgängerüberweg im Nägelesgraben schlug die Fußgängerin mit dem Kopf im oberen Bereich des Autodachs auf. Die erste Diagnose einer schweren Kopfverletzung wurde nach Behandlung im Schwarzwald-Baar-Klinikum glücklicherweise nicht bestätigt. Die 27-jährige Unfallverursacherin stand nach dem Unfall unter Schock und musste ebenfalls von den Rettungssanitätern behandelt werden. Ob die Witterungs- und damit verbunden die Straßenverhältnisse oder andere Ursachen zum Verkehrsunfall führten, ermittelt das Polizeirevier Rottweil. Am Pkw entstand geringer Sachschaden. Nach Abschluss der Ermittlungen wird die Unfallverursacherin aus Dornhan bei der Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs angezeigt.

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