Polizeipräsidium Stuttgart

POL-S: Vorkommnisse in der Silvesternacht

Stuttgart (ots) - Die Stuttgarter Polizei zieht anlässlich des Einsatzes in der Silvesternacht 2017/2018 eine vorläufige Bilanz: Zusammen mit der Bundespolizei war auch in diesem Jahr die Landespolizei mit mehreren Hundert Beamten präsent. Schwerpunkt der Einsatzmaßnahmen waren die Innenstadt und der Hauptbahnhof sowie insbesondere der Schlossplatz. Dort hatten sich in den späten Abendstunden wie erwartet mehrere Tausend Menschen zu den Silvesterfeierlichkeiten eingefunden. Insgesamt kam es zu keinen schwerwiegenden Vorkommnissen. Dennoch identifizierten die Einsatzkräfte über ein Dutzend Personen, die Feuerwerkskörper offenbar gezielt in die Menschenmenge schossen. Nach bisherigem Kenntnisstand erlitten etliche umstehende Personen Verletzungen und mussten von Rettungskräften behandelt werden. Auch mindestens zehn Polizistinnen und Polizisten sind von pyrotechnischen Gegenständen getroffen und verletzt worden. Drei Beamte müssen in Krankenhäusern ärztlich behandelt werden; zwei von ihnen erlitten Verletzungen am Auge. Die tatverdächtigen Männer wurden vorläufig festgenommen; sie müssen nun mit Anzeigen wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung rechnen. Insgesamt zählte die Polizei zudem im Stadtgebiet rund zwei Dutzend zumeist kleinere Brände, die von Feuerwerkskörpern verursacht worden waren. Im Rotweg ist ein geparktes Auto ausgebrannt, weil es offenbar von einer Rakete getroffen wurde. Auch zwei daneben stehende Fahrzeuge sind in Mitleidenschaft gezogen worden. Der entstandene Sachschaden lässt sich derzeit noch nicht beziffern. Im Zuge der so genannten Feierlichkeiten kam es immer wieder zu Körperverletzungsdelikten, die zum Teil in Schlägereien ausarteten. Auch hier musste die Polizei bis in die frühen Morgenstunden in rund 20 Fällen zu Einsätzen ausrücken. Wie im vergangenen Jahr hat das Technische Hilfswerk tatkräftig das polizeiliche Sicherheitskonzept unterstützt. So bei der Ausleuchtung von Bereichen der Innenstadt, insbesondere des Schlossplatzes. Darüber hinaus sorgte das THW für die Verpflegung der Einsatzkräfte. Stand: 03.00 Uhr

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