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POL-S: Staatsanwaltschaft und Polizei geben bekannt. Flüchtender Autofahrer gefährdet Passanten und Polizeibeamte

Stuttgart-Mitte (ots) - Am frühen Samstagmorgen (22.11.2014) versuchte ein Pkw-Lenker sich einer Kontrolle durch die Polizei zu entziehen. Bei seiner rücksichtslosen Fahrt durch die Innenstadt gefährdete er Fußgänger, Autofahrer und brachte einen Polizeibeamten in Lebensgefahr. Gegen 00.45 Uhr war der 20-jährige Lenker eines grünen VW Golf einer Polizeistreife durch seine verkehrswidrige Fahrweise im Bereich der Nadler- und Eberhardstraße aufgefallen und sollte deshalb kontrolliert werden. Trotz eindeutiger Haltezeichen, Blaulicht und einer Ansprache über Lautsprecher, beschleunigte der Fahrer Richtung Rotebühlplatz. Auf Höhe der Königstraße schleuderte er beinahe in eine Gruppe von Fußgängern, die jedoch zur Seite springen konnten. Auf seiner weiteren Fahrt über den Rotebühlplatz, die Herzog-, Weimar- und Leuschnerstraße wurden weitere Autofahrer gefährdet, bevor die Flucht schließlich an der Zufahrt zum Parkhaus am Rotebühlplatz endete. Hier durchbrach der Golf noch eine Schranke und konnte dann von dem Streifenwagen blockiert werden. Als ein 35-jähriger Polizeibeamter auf der Beifahrerseite austeigen wollte, beschleunigte der Golffahrer nochmals und rammte das Polizeifahrzeug seitlich und an der geöffneten Beifahrertür, wobei ein Schaden in Höhe von ca. 10 000 Euro entstand. Der Beamte hatte sich im letzten Moment noch zurück in das Fahrzeug retten können. Der rabiate 20-Jährige sowie sein 18 Jahre alter Beifahrer, der sich passiv verhalten hatte, wurden nun festgenommen. Ein Polizeibeamter erlitt hierbei leichte Verletzungen. Nach den ersten Feststellungen stand der 20-jährige Tatverdächtige, der nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist, unter Alkohol- und Drogeneinfluss, den Pkw hatte er zuvor in der Innenstadt entwendet. Er wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft dem Haftrichter vorgeführt, der Haftbefehl wegen versuchten Totschlags und Straßenverkehrsgefährdung erlies. Zeugen sowie Verkehrsteilnehmer, die ebenfalls gefährdet worden sind, werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei unter Telefon 0711/8990-5778 zu melden.

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