Polizeipräsidium Stuttgart

POL-S: Polizei warnt: Trickdiebinnen unterwegs

Stuttgart (ots) - Unbekannte Trickdiebinnen haben sich am Freitag (17.01.2014) und Samstag (18.01.2014) unter einem Vorwand, Zutritt zu Wohnungen betagter Bürgerinnen und Bürger verschafft und Bargeld und Wertgegenstände gestohlen. Vor einem Wohnhaus an der Tulpenstraße ist am Freitagmittag (17.01.2014) gegen 12.00 Uhr eine 76-Jährige von zwei unbekannten Frauen angesprochen worden. Eine der beiden bat um Hilfe, da sie dringend zur Toilette müsse. Die Seniorin ließ daraufhin die Unbekannten in ihre Wohnung. Während sich die Seniorin mit einer Frau unterhielt, stahl diejenige, die angeblich so dringend zur Toilette musste, Bargeld und Schmuck im Wert von mehreren Hundert Euro. Anschließend flüchteten die beiden Frauen. Mutmaßlich dieselben Frauen traten am Freitag (17.01.2014) gegen 16.45 Uhr gemeinsam mit einem 89-jährigen Mann in dessen Wohnung an der Hegelstraße ein. Während eine der Frauen den Bewohner ablenkte, stahl die zweite Schmuck und Kreditkarten. Außerdem begleiteten zwei unbekannte Frauen am Samstag (18.01.2014) gegen 14.00 Uhr eine 88-Jährige in ihre Wohnung. Auch sie wurde in ein Gespräch verwickelt, während die zweite Täterin Bargeld und Schmuck an sich nahm. Die beiden unbekannten Frauen konnten folgendermaßen beschrieben werden: Beide zirka 30 Jahre alt und zirka 155 Zentimeter groß, normale Figur, sehr gepflegt, sprachen Deutsch mit ausländischem Akzent. Bereits am Donnerstagvormittag (17.01.2014) traten Trickdiebe in einer Wohnung an der Wagenburgstraße auf (s. Pressemitteilung vom 17. Januar 2014). Diesbezüglich wird von einem Zusammenhang zu den anderen Vorfällen ausgegangen. Die Polizei rät zur Vorsicht, wenn Fremde läuten: Hilfsbereitschaft an der Wohnungstür zahlt sich nicht aus! Diebe und Betrüger an der Haus- oder Wohnungstür verwenden nur ganz wenige Tricks, zu denen sie sich immer neue Varianten einfallen lassen: sie bitten beispielsweise um Hilfe oder eine Gefälligkeit oder behaupten, sie zu kennen. Einige täuschen auch Notlagen vor und geben sich hilflos. Verständigungsprobleme verstärken diesen Eindruck häufig noch, oftmals wollen Frauen mit Kindern Ihr Herz rühren und sie mitleidig stimmen. Dabei verfolgen diese Diebe und Betrüger nur ein Ziel: Sie wollen in Ihre Wohnung kommen! Lassen Sie es nicht so weit kommen. Überlegen Sie sich folgendes, wenn Ihnen Fremde an der Tür oder vor dem Haus von Ihrer Not erzählen: Warum wenden diese Leute sich nicht an ein Geschäft oder eine öffentliche Einrichtung? Wehren Sie sich gegen zudringliche Besucher notfalls auch energisch: Sprechen Sie laut mit Ihnen oder rufen sie Hilfe! Verständigen Sie schnellstmöglich über die Notrufnummer 110 die Polizei!

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