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11.06.2014 – 10:00

Polizeipräsidium Reutlingen

POL-RT: Maßgeschneiderte Einsatzkonzepte für ungetrübtes Fußballvergnügen - Polizei appelliert an Vernunft und gegenseitige Rücksichtnahme

Reutlingen (ots)

Das Polizeipräsidium Reutlingen ist bestens auf die am 12. Juni 2014 beginnende Weltmeisterschaft vorbereitet.

"Wir haben mit unserem Team der Polizeireviere, der Verkehrs- und Kriminalpolizei in enger Abstimmung mit den Städten und Gemeinden maßgeschneiderte Sicherheitskonzepte entwickelt, damit einem schönen und friedlichen Fußballfest nichts im Wege steht", sagte der derzeitige Leiter des Polizeipräsidiums, Dieter Schneider am 11. Juni 2014 in Reutlingen. "Emotionen, Freude, Begeisterung, eine tolle Stimmung - all das gehört zu einem solchen Turnier. Die Polizei setzt alles daran, dass es genau dabei bleibt und nicht zu unerwünschten Begleiterscheinungen kommt."

Ziel der polizeilichen Maßnahmen ist es, gemeinsam mit Veranstaltern und Polizeibehörden einen friedlichen und möglichst gefahrlosen Verlauf der verschiedenen Public-Viewing-Veranstaltungen, Autokorsos und Fanfeiern zu gewährleisten. Gleichzeitig sollen die Einschränkungen für diejenigen, die nicht mitfeiern wollen oder können, so gering wie möglich gehalten werden. Um die verschiedenen Interessen unter einen Hut zu bringen, sind immer wieder Kompromisse erforderlich, die nur dann gelingen können, wenn trotz aller überschwänglichen Freude jeder auf den Anderen Rücksicht nimmt. Darauf setzt die Polizei und hofft, möglichst wenig einschreiten zu müssen, ist aber für alle Fälle gewappnet: "Wir werden unsere Einsatzkräfte an relevanten Tagen gezielt bei entsprechenden Veranstaltungen verstärken", so Schneider. "Wir wollen nicht Spielverderber sein, aber wo nötig, werden wir konsequent einschreiten, insbesondere wenn es zu Straftaten oder bedeutenden Ordnungswidrigkeiten kommt oder in irgendeiner Form gefährlich wird."

Autokorsos gehen immer mit besonderen Gefahren einher. So setzt die Polizei darauf, Fußgänger- und Fahrzeugverkehr zu trennen und wird in Abstimmung mit den zuständigen Behörden der betroffenen Städte entsprechende, verkehrslenkende Maßnahmen treffen.

Um Verkehrsunfälle mit verletzten Personen zu vermeiden, werden die Einsatzkräfte bei den Korsos gegen gefahrenträchtige Verhaltensweisen vorgehen. Hierzu zählen insbesondere

   - das Sitzen auf Fahrzeugdächern und Motorhauben
   - das Stehen in Fahrzeugen, z.B. Cabriolets
   - das Hinauslehnen des Körpers aus den Seitenfenstern und dem 
     Schiebedach
   - das Einfahren in Bereiche, wo Fußgängerverkehr herrscht
   - das Zufahren auf Personen oder Personengruppen
   - das Schwenken von Fahnen mit langen Stangen 

Die Polizei appelliert bereits jetzt an alle Korsoteilnehmer, diesen nach einer angemessenen Zeit auch wieder zu beenden. Sie wird hierbei im jeweiligen Einzelfall das Bedürfnis der Fans, ihre Freude zu zeigen, und den berechtigten Anspruch der Anwohner auf Nachtruhe gegeneinander abwägen und erforderlichenfalls den Korso beenden.

Fußgängerblockaden sind Spaßbremsen, deshalb fordert die Polizei die feiernden Fans auf, nicht einfach auf die Straße zu laufen und den normalen Verkehr oder den Korso zu blockieren. Ein weiterer, wichtiger Hinweis: Das Zünden von Feuerwerkskörpern ist nicht nur verboten, sondern insbesondere in einer Menschenmenge gefährlich und kann Panik auslösen.

Präsident Schneider ist überzeugt: "Wenn alle die Regeln beachten, können wir nach dem Finale am 13. Juli 2014 eine positive Bilanz ziehen und hoffentlich auf viereinhalb schöne Wochen zurückblicken."(ak)

Rückfragen bitte an:

Andrea Kopp (ak), Tel. 07121/942-1101

Polizeipräsidium Reutlingen
Telefon: 07121 942-0
E-Mail: reutlingen.pp@polizei.bwl.de
http://www.polizei-bw.de/

Original-Content von: Polizeipräsidium Reutlingen, übermittelt durch news aktuell

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