Polizeipräsidium Offenburg

POL-OG: Meldungen aus dem Bereich Kehl-Achern-Renchtal

Offenburg (ots) - Kehl - Mann fährt Rollstuhlfahrer an und flüchtet - Zeugen gesucht!

Am Dienstag gegen 18 Uhr fuhr ein 19-Jähriger in seinem elektrischen Krankenfahrstuhl auf dem Gehweg der Hauptstraße von der 'Deutschen Bank' in Richtung Innenstadt. Ein noch unbekannter Autofahrer versuchte in diesem Moment seinen Pkw rückwärts in eine Parkbucht zu lenken. Hierbei muss er den Rollstuhlfahrer übersehen haben - er fuhr gegen den Krankenfahrstuhl. Der junge Mann kam dadurch zu Fall und verletzte sich an Kopf und Rücken. Der Unfallverursacher, ein circa 35 bis 40 Jahre alter Mann, stieg daraufhin aus seinem Wagen aus und sprach den Verletzten an. Anschließend setzte er sich wieder in sein silberfarbenes Auto und fuhr davon. Andere Passanten halfen dem am Boden liegenden Behinderten. Der Rollstuhlfahrer wurde mit starken Schmerzen ins Klinikum Kehl transportiert. Das Polizeirevier Kehl hat die Ermittlungen gegen den Unfallflüchtigem aufgenommen. Zeugen, insbesondere die Personen, welche dem jungen Mann zu Hilfe eilten, sollen sich bitte unter Telefon: 07851/8930 bei der Polizei Kehl melden.

Renchen - Wohnungseinbruch am helllichten Tag

Unbekannte Täter nutzten am Dienstag die Abwesenheit eines Wohnungsinhabers in der Tulpenstraße, um einen Einbruch zu verüben. Während der Geschädigte tagsüber bei der Arbeit weilte, gelangten die Einbrecher über eine Türe in die Wohnräume. In den vier Wänden durchsuchten die ungebetenen Besucher das Mobiliar und entwendeten Bargeld. Die Beamten des Polizeireviers Achern/Oberkirch haben die Ermittlungen aufgenommen. Wer am Dienstag im Zeitraum von 7 bis 18 Uhr Verdächtiges im Bereich der Tulpenstraße bemerkt hat, wird gebeten sich bei der Polizei unter der Telefonnummer: 07841/70660 zu melden.

Kehl - 'Duftende' Stichflamme

Eine gepresste Deodorant-Dose löste am Dienstag einen Feuer- und Polizeieinsatz in der Max-Planck-Straße aus. Bei einer Recyclingfirma löste kurz nach 12 Uhr ein Rauchmelder Alarm aus. Die hinzueilenden Feuerwehr- und Polizeikräfte mussten allerdings nicht eingreifen. Wie ihnen ein Firmenmitarbeiter erklärte, hatte sich bei einem Pressvorgang mutmaßlich aus einer Deo-Dose eine zwei Meter große Stichflamme gebildet. Ein Brand sei hierdurch glücklicherweise nicht entstanden. Verletzt wurde niemand, Sachschaden entstand ebenfalls nicht.

Rheinau - 'Berauscht' in Kontrolle

Bei einer Kontrolle am Grenzübergang wurde durch Beamten des Zoll Lörrach bei einem 30 Jahre altem Peugeot-Fahrer im Wageninnere eine kleine Menge an Amphetamin entdeckt. Der aus Frankreich kommende Mann gab zudem an, dass er von dem aufputschenden Mittel vor der Fahrt Gebrauch gemacht habe. Der Mann wurde wegen Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz und Fahren unter Drogeneinwirkung bei der Staatsanwaltschaft angezeigt.

Kehl - Kleinbrand neben Werkstatt

In der Querstraße entzündete sich am frühen Dienstagabend ein Eimer mit Lösungsmittel bei einer im Hafengebiet ansässigen Firma. Die anrückende Feuerwehr löschte den Brand noch bevor die Flammen auf eine angrenzende Werkstatthalle übergreifen konnte. Es entstanden weder Sach- noch Personenschäden. Der Brand könnte möglicherweise durch Flex-Arbeiten und dem damit verbundenen Funkenflug entstanden sein.

Appenweier, Offenburg, A 5 -Termindruck entschuldigt Drängeln nicht

Am Dienstagnachmittag wurden bei Kontrollen des Verkehrskommissariats Offenburg auf der A 5 mehrere Verstöße aufgedeckt. So gelangten zwei Lkw-Fahrer wegen Überholen im Überholverbot und drei Autofahrer wegen zu geringen Abständen zur Anzeige. Am meisten hatte sich hierbei ein 52-Jähriger Schweizer den Beamten 'aufgedrängt'. In seinem Audi konnte er bei der Fahrt von Rust bis Appenweier von den Polizisten beobachtet werden, wie er mit Geschwindigkeiten von über 160 km/h erst einem Audi und später einem Ford extrem dicht auffuhr. Bei der anschließenden Kontrolle erklärte der Audi-Fahrer, dass er am Abend einen dringenden Termin in Düsseldorf habe. Die 'Entschuldigung' ließen die Verkehrspolizisten nicht gelten. Der Mann musste vor Ort eine Sicherheitsleistung von 385 Euro begleichen und wird aller Voraussicht nach per Post zusätzlich ein bundesweit geltendes Fahrverbot zugestellt bekommen.

/mf

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