Polizeipräsidium Offenburg

POL-OG: Meldungen aus dem Bereich Kehl Achern Renchtal

Offenburg (ots) - Renchen - Pkw-Fahrerin gerät in Gegenverkehr

Glück im Unglück hatten zwei Pkw-Fahrerinnen auf der L88 zwischen Ulm und Mösbach. Eine 78-jährige Frau geriet am Donnerstagabend aus bislang unbekannter Ursache auf die Gegenfahrbahn und kollidierte mit einer entgegenkommenden Honda-Fahrerin. Beide Autos waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der Gesamtsachschaden beläuft sich auf etwa 12.000 Euro. Die Fahrzeugführerinnen, die jeweils alleine im Auto waren, wurden nur leicht verletzt.

Sasbach - Viele Verkehrssünder bei Kontrolle erwischt

Alarmierend verlief eine stationäre Verkehrskontrolle der Acherner Polizei am Donnerstagmittag in der Hauptstraße auf Höhe der Lenderschule. Innerhalb 45 Minuten mussten elf Fahrzeugführer wegen Nichtanlegen des Sicherheitsgurtes gebührenpflichtig verwarnt werden. Vier weitere Autofahrer gelangen zur Anzeige, da sie während der Fahrt ihr Mobiltelefon benutzten. Der Strafzettel schmerzt, aber entsprechende Unfälle können weitaus folgenreicher sein!

Achern/Großweier - Sachbeschädigung an Friedhof

Bislang unbekannte Täter haben vergangene Woche am Halleneingang beim Friedhof in Großweier eine Lampe demoliert und hiermit einen Sachschaden in Höhe von 900 Euro angerichtet. Zeugen werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Achern unter der Telefonnummer 07841-70660 in Verbindung setzen.

Appenweier - Kontrollstelle durchbrochen und Unfall verursacht / Zeugen gesucht

In den frühen Freitagmorgenstunden unternahm ein 17-jähriger Ortenauer einen waghalsigen Fluchtversuch vor der Polizei. Zunächst durchbrach er mit seinem Pkw eine Kontrollstelle auf der B3, der Ortenauer Straße, und raste ungebremst auf einen Polizeibeamten zu. Dieser musste sich zur Seite retten, um nicht von dem Auto erfasst zu werden. Der 17-Jährige setzte seine Fahrt dann in Richtung Zimmern fort. In einer starken Linkskurve überholte er einen bislang unbekannten Lkw oder eine Sattelzugmaschine und verlor im Anschluss die Kontrolle über seinen Ford. Er raste zunächst über den Gehweg, dann über einen Grünstreifen bis er auf einem Parkplatz gegen ein geparktes Auto prallte und zum Stillstand kam. Der Fahrer sowie der 19-jährige Beifahrer konnten nach dem Unfall von der Polizei festgenommen werden. Es stellte sich heraus, dass der junge Mann nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis war und kein Versicherungsschutz für den Pkw bestand. Er muss jetzt mit einer Anzeige rechnen.

In diesem Zusammenhang sucht die Polizei nach dem unbekannten Lkw-Fahrer, der am Freitagmorgen, gegen 03.05 Uhr in Appenweier auf der B3 unterwegs war und von dem Ford überholt wurde. Der Lkw-Fahrer erkannte in der Tatnacht das Polizeifahrzeug, machte Platz und gab Lichthupe. Hinweise bitte an das Verkehrskommissariat Offenburg unter der Nummer 0781/21-5200.

Appenweier - BAB 5 - Fahrt unter Heroineinfluss

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag wurde ein 35-jähriger Fahrer eines Hyundai auf der A5 im Bereich der Anschlussstelle Appenweier einer Verkehrskontrolle unterzogen. Hierbei konnten erste Hinweise auf den Einfluss von Drogen festgestellt werden. Im Zuge der weiteren Bearbeitung stellte sich heraus, dass der Mann heroinabhängig ist. Eine Blutprobe wird Klarheit bringen.

Oppenau - Polizei ermittelt Verursacher von illegaler Abfallbeseitigung

Bereits am Dienstag haben Waldarbeiter bei der täglichen Begehung des Bereichs rund um die Allerheiligen-Wasserfälle eine illegale Abfallbeseitigung festgestellt und der Polizei in Oppenau mitgeteilt. Es handelte sich um mehrere Müllsäcke die samt Inhalt den steilen Berghang vom Aussichtsplateau des Studentenfelsens hinuntergeworfen wurden. Ein Müllsack blieb dabei an einem Baum hängen und konnte durch die Waldarbeiter des Nationalparks Nordschwarzwald entfernt werden. Bei anschließenden Ermittlungen der Oppenauer Polizeibeamten konnte bereits ein Tatverdächtiger ermittelt werden. Dieser muss nun mit einer Anzeige bei der Staatsanwaltschaft rechnen. Die weiteren Müllsäcke werden im Laufe der Woche aus der rund 300 Meter tiefen Schlucht heraus geholt. Hierfür sind jedoch umfangreiche Sicherungs- und Abseilmaßnahmen der Waldarbeiter unter Aufsicht des Forstrevierleiters notwendig.

/ ks

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