Polizeipräsidium Ludwigsburg

POL-LB: Verkehrsunfallflucht in Rutesheim und Weil der Stadt; Verkehrsunfall auf der BAB 8 - Gemarkung Rutesheim; Widerstand gegen Polizeibeamte in Böblingen

Ludwigsburg (ots) - Rutesheim: Zeugen nach Unfallflucht gesucht

Das Polizeirevier Leonberg, Tel. 07152/605-0, sucht Zeugen zu einer Unfallflucht, die sich am Montag gegen 13:45 Uhr in der Robert-Bosch-Straße in Rutesheim ereignete. Ein bisher unbekannter Fahrzeuglenker beschädigte beim Ausparken einen VW-Golf, der gegenüber einem Gymnasium am Fahrbahnrand abgestellt war. Ohne sich um den entstandenen Sachschaden von etwa 2.000 Euro zu kümmern, machte sich der Verursacher, der vermutlich mit einem neuen anthrazitfarbenen VW-Golf unterwegs war, aus dem Staub. Bei dem unbekannten Fahrer soll es sich um einen Mann mit Bart im Alter von etwa 35 Jahren gehandelt haben.

Weil der Stadt-Münklingen: Verkehrsunfallflucht

Ohne sich um den entstandenen Sachschaden von etwa 5.000 Euro zu kümmern, machte sich ein bislang unbekannter Fahrzeuglenker aus dem Staub, der am Montag zwischen 12:20 und 13:30 Uhr einen BMW in der Pappelstraße in Weil der Stadt-Münklingen beschädigte. Vermutlich beim Vorbeifahren streifte der Unbekannte den BMW, der am Fahrbahnrand abgestellt war. Zeugen, die sachdienliche Hinweise zum Verursacher geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Leonberg, Tel. 07152/605-0, in Verbindung zu setzen.

BAB 8 / Rutesheim: Fehler beim Überholen

Ein Leichtverletzter und Sachschaden von rund 81.000 Euro forderte ein Verkehrsunfall, der sich am Montag gegen 22:40 Uhr auf der BAB 8 zwischen den Anschlussstellen Rutesheim und Leonberg-West ereignete. Ein 46 Jahre alter Renault-Fahrer war in Richtung München auf dem mittleren von insgesamt drei Fahrstreifen unterwegs und wollte im weiteren Verlauf einen Vorausfahrenden überholen. Mutmaßlich aus Unachtsamkeit übersah er beim Ausscheren einen von hinten heran nahenden 30-jährigen VW-Fahrer, der auf dem linken Fahrstreifen fuhr. Um einen Zusammenstoß mit dem Renault zu vermeiden, bremste der 30-Jährige daraufhin stark ab und wich nach rechts aus. Dabei stieß er mit einem 57-Jährigen zusammen, der mit einem Sprinter auf der mittleren Spur unterwegs war. Durch den Zusammenstoß schleuderte der Sprinter nach links gegen den Renault, der in der Folge ebenfalls nach links abgewiesen wurde und gegen die Betonleitwand prallte. Im weiteren Verlauf schleuderte der VW nach rechts und stieß dort gegen die Leitplanken. Durch den Unfall zog sich der 30-Jährige leichte Verletzungen zu und musste anschließend vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Alle drei Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt. Während der Unfallaufnahme war der rechte Fahrstreifen bis etwa 01:30 Uhr gesperrt. Darüber hinaus war die Freiwillige Feuerwehr Rutesheim mit zwei Fahrzeugen und elf Wehrleuten im Einsatz. Sie kümmerten sich vor Ort um den VW, da dieser anfing zu qualmen. Nach dem Abklemmen der Autobatterie konnte die Feuerwehr wieder abrücken.

Böblingen: 46-Jährige leistet nach Unfall Widerstand

Vermutlich weil sich eine 46-Jährige alkoholisiert an das Steuer eines Fiat gesetzt hatte, ereignete sich am Montag gegen 09:00 Uhr in Böblingen ein Verkehrsunfall. Die Fiat-Lenkerin war auf der Herrenberger Straße unterwegs und wollte nach rechts in die Berliner Straße abbiegen. Dabei stieß sie frontal gegen einen BMW, dessen 66 Jahre alte Fahrer an einer roten Ampel stand und in die Herrenberger Straße einbiegen wollte. Nach dem Zusammenstoß fuhr die 46-Jährige zunächst rückwärts und noch drei weitere Male gegen den BMW, bevor sie sich anschließend aus dem Staub machte. In der angrenzenden Steinbeisstraße konnte ein Polizeibeamter, der auf den Unfall aufmerksam geworden war und sich dort privat aufhielt, die Dame am Weiterfahren hindern. Während der Unfallaufnahme stellten hinzugezogene Polizeibeamte bei der 46-jährigen Frau Alkoholgeruch fest und veranlassten die Entnahme einer Blutprobe. Wie sich herausstellte, ist sie zudem nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis. Durch den Unfall wurde ihr sechsjähriger Sohn sowie der 66-jährige BMW-Fahrer leicht verletzt und es entstand ein Sachschaden von etwa 15.000 Euro. Darüber hinaus mussten beide Fahrzeuge abgeschleppt werden. Im Zuge der Unfallaufnahme widersetzte sich die 46-Jährige den Anweisungen der eingesetzten Beamten, beleidigte sie und versuchte sie zu treten und zu schlagen. Sie musste daraufhin zu Boden gebracht und mit einer Handschließe gefesselt werden. Die 46-Jährige muss nun mit einer Anzeige wegen Widerstand gegen Polizeibeamte, Beleidigung, Gefährdung des Straßenverkehrs, Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort und Fahren ohne Fahrerlaubnis rechnen.

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