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03.03.2015 – 13:17

Polizeipräsidium Konstanz

POL-KN: Jahresstatistik 2014 des Polizeipräsidiums Konstanz

Ein Dokument

Konstanz (ots)

Polizeiliche Kriminalstatistik 2014 des Polizeipräsidiums Konstanz für die Landkreise Konstanz, Ravensburg, Sigmaringen und den Bodenseekreis

   -	Anstieg der Straftaten im Präsidiumsbereich 
   -	Verbesserte Aufklärungsquote 
   -	Erneuter Rückgang der Straßenkriminalität 
   -	Abnahme der Gewaltkriminalität 
   -	Zunahme der Wohnungseinbrüche 
   -	Rückgang der Rauschgifttodesfälle 
   -	Anstieg der nichtdeutschen Tatverdächtigen 

"Trotz einer Zunahme der Straftaten und einer teilweise unterschiedlichen Entwicklung der Kriminalitätsbelastung in den vier Landkreisen lag die Häufigkeitszahl* im Präsidiumsbereich mit 5.310 Straftaten (Baden-Württemberg: 5.592) noch deutlich unter dem Landesschnitt", stellte der Leiter des Polizeipräsidiums Konstanz, Polizeipräsident Ekkehard Falk, am Dienstag, 03.03.2015, bei der Vorstellung der Polizeilichen Kriminalstatistik 2014 in Konstanz fest. Nur im Landkreis Sigmaringen war ein leichter Rückgang der Straftaten zu verzeichnen, während die Kriminalitätsbelastung in den übrigen drei Landkreisen anstieg. Mit einer Häufigkeitszahl von 6.518 Straftaten, und damit deutlich über dem Landesschnitt, weist der Landkreis Konstanz im Präsidiumsbereich die größte Kriminalitätsbelastung auf.

*Die Häufigkeitszahl stellt das auf 100.000 Einwohner hochgerechnete Verhältnis der verübten Straftaten zur Einwohnerzahl dar und ermöglicht einen Vergleich der Kriminalitätsbelastung unterschiedlich dicht besiedelter Regionen

Wie im Jahr zuvor sind in den Städten Singen (HZ: 9.139), Konstanz (HZ: 8.404) und Ravensburg (HZ: 8.393) die stärksten Kriminalitätsbelastungen zu verzeichnen. Die deutliche Zunahme der Kriminalitätsbelastung in Bad Waldsee (HZ: 11.079) beruht auf einem im vergangenen Jahr abgeschlossenen, umfangreichen Betrugsverfahren mit 1.355 Einzelfällen. Dieses Großverfahren wirkte sich entsprechend auf die örtliche und die Gesamtstatistik aus und ist als einmaliger Effekt zu werten.

Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 46.805 Straftaten im Präsidiumsbereich in der Kriminalstatistik erfasst und damit 2.344 Delikte (+ 5,3 Prozent) mehr als im Vergleichsjahr 2013. "Erfreulich ist trotz der steigenden Fallzahlen, dass die Aufklärungsquote im Vergleich zum Vorjahr (59,0 Prozent) auf 61,2 Prozent gesteigert werden konnte. "Dabei liegen wir in allen vier Landkreisen des Polizeipräsidiums über dem Landesschnitt von 58,9 Prozent", erklärte Polizeipräsident Falk.

2014 konnten im Präsidiumsbereich 20.688 Tatverdächtige und damit 751 mehr als im Vergleichszeitraum (+ 3,8 Prozent) ermittelt werden. Einen leichten Anstieg (+ 1,9 Prozent) gibt es bei den Tatverdächtigen unter 21 Jahren. Dabei sei jedoch eine sehr unterschiedliche Entwicklung in den Landkreisen festzustellen. Während im Landkreis Sigmaringen ein deutlicher (- 17,9 Prozent) und im Landkreis Ravensburg ein geringer Rückgang (- 2,4 Prozent) zu verzeichnen war, stiegen die ermittelten Tatverdächtigen in diesem Alterssegment im Landkreis Konstanz stark (+ 13 Prozent) und im Bodenseekreis gering (+ 1,6 Prozent) an. Als positives Ergebnis der vielfältigen Präventionsmaßnahmen der Polizei mit ihren Kooperationspartnern wertet Polizeipräsident Falk den Rückgang der unter Alkoholeinwirkung stehenden Tatverdächtigen bei den Erwachsenen (- 4,5 Prozent) und den unter 21 Jährigen (- 1,8 Prozent) in allen vier Landkreisen. Von 28,5 Prozent auf 31,4 Prozent nahm der Anteil der nichtdeutschen Tatverdächtigen an den Gesamttatverdächtigen zu. Entsprechend erhöhte sich, außer im Landkreis Sigmaringen, die Anzahl der ermittelten nichtdeutschen Tatverdächtigen.

In den vier Landkreisen erneut abgenommen, und damit eine Fortsetzung des positiven Trends vom Vorjahr, habe die Straßenkriminalität (Raub-, Körperverletzungs-, Diebstahls- und Sachbeschädigungsdelikte, die im öffentlichen Raum begangen werden) so Ekkehard Falk. In diesem Deliktsbereich mit großem Abstand am stärksten belastet ist die Stadt Konstanz (1441), gefolgt von Ravensburg (756) und Singen (674).

Ebenso erfreulich ist der Rückgang der Gewaltkriminalität (alle Delikte, bei denen es zu starken Gewaltanwendungen wie bei Tötungsdelikten, Vergewaltigungen, gefährlichen oder schweren Körperverletzungen kommt) im gesamten Präsidiumsbereich. Der stärkste Rückgang ist im Landkreis Sigmaringen (- 19,3 Prozent) zu verzeichnen, gefolgt von den Landkreisen Ravensburg (- 13,6 Prozent), Konstanz (- 10,6 Prozent) und dem Bodenseekreis (- 3,6 Prozent).

Präsidiumsweit sei die Gewalt gegen Polizeibeamtinnen und -beamte zwar erneut zurückgegangen, so Ekkehard Falk, allerdings mit unterschiedlicher Ausprägung. Während im Landkreis Konstanz die Fälle um 14 auf 101, im Landkreis Sigmaringen um drei auf 20 und im Bodenseekreis um zwei auf 56 zurückgingen, war im Landkreis Ravensburg, wie im Vorjahr, erneut eine Zunahme um 14 auf 135 Fälle zu verzeichnen.

"Große Sorgen bereitet uns nach wie vor die Situation beim Wohnungseinbruchsdiebstahl" stellte Polizeipräsident Falk fest. Nachdem bereits 2013 ein deutlicher Anstieg der Einbruchsdelikte festzustellen war, hat sich dieser landesweite Trend auch 2014 fortgesetzt und mit 866 Fällen einen neuen Höchststand im Präsidiumsbereich erreicht. Sehr unterschiedlich zeigt sich jedoch die regionale Verteilung. Der Landkreis Konstanz mit einer Zunahme von 149 auf 455 Fälle (+ 48,7 Prozent) war mit Abstand am stärksten betroffen, während die Zunahme im Landkreis Sigmaringen mit 8 auf 80 Fälle (+ 11,1 Prozent) deutlich geringer ausfiel. In den Landkreisen Ravensburg hingegen nahmen die Delikte um 26 auf 128 Fälle (- 16,9 Prozent) und im Bodenseekreis um 19 auf 203 Fälle (- 8,6 Prozent) ab. "Die Bekämpfung der Einbruchskriminalität bildet einen herausragenden Schwerpunkt für die gesamte Polizei" erklärt Ekkehard Falk. Nachdem die Fallzahlen 2013 deutlich angestiegen waren, sei durch die Bildung von Ermittlungsgruppen, die sich ausschließlich mit der Bekämpfung dieses Deliktsbereichs befassen, zeitnah reagiert worden. "Es wurde ein "Netzwerk" geschaffen, bei dem neben den Ermittlungstätigkeiten auch ein hoher Fahndungs- und Kontrolldruck und eine qualifizierte Spurensicherung eine zentrale Rolle spielen", so Falk. Flankierend zu den verstärkten Ermittlungstätigkeiten erfolgten umfangreiche Präventionsmaßnahmen. Neben der kostenlosen und produktneutralen Beratung vor Ort durch Spezialisten der Kriminalpolizeilichen Beratungsstellen, zeigten Polizeikräfte über mehrere Monate hinweg schwerpunktmäßig in den stark belasteten Landkreisen Konstanz und Bodenseekreis sichtbare Präsenz und nahmen gezielt mit Anwohnern Kontakt auf, um sie auf mögliche Missstände und Gefahrensituationen hinzuweisen. Dass der umfangreiche Maßnahmenkatalog in diesem aufklärungsunfreundlichen Deliktsbereich Früchte trägt zeigt sich in der Aufklärungsquote, die im Bereich des Polizeipräsidiums Konstanz von rund 16 auf 21,5 Prozent gesteigert werden konnte, und damit deutlich über dem Landesdurchschnitt von 14 Prozent liegt. Die höchste Aufklärungsquote beim Wohnungseinbruchsdiebstahl wurde mit 29,7 Prozent im Landkreis Konstanz erreicht. 2014 konnten durch die getroffenen Maßnahmen mehrere umfangreiche Tatserien geklärt und zahlreiche Tatverdächtige in Haft gebracht werden. "Wir beobachten die Entwicklung auf dem Einbruchssektor sehr genau und prüfen und optimieren ständig unsere getroffenen Maßnahmen" berichtet der Polizeipräsident. Der Versuchsanteil bei den Wohnungseinbrüchen im Präsidiumsbereich stieg von 271 auf 437 Fälle. Der Anteil der nichtdeutschen Tatverdächtigen liegt mit 54,9 Prozent deutlich über dem Anteil dieser Personengruppe bei sonstigen Straftaten. In diesem Zusammenhang appellierte Ekkehard Falk an die Bevölkerung, sich nicht zu scheuen, bei verdächtigen Beobachtungen zur Einleitung rascher Fahndungsmaßnahmen zeitnah die Polizei zu informieren. "Wir sind in diesem Deliktsbereich sehr auf die Mithilfe der Bevölkerung angewiesen" so Falk.

Um 214 Fälle auf 2.632 Straftaten stieg die Rauschgiftkriminalität im Präsidiumsbereich. Während in drei Landkreisen eine Zunahme zu verzeichnen war, gingen die Fallzahlen im Bodenseekreis um 101 Fälle zurück. Polizeipräsident Falk wies darauf hin, dass eine Steigerung der Fallzahlen im Bereich der Rauschgiftkriminalität das Ergebnis intensivierter polizeilicher Kontrollmaßnahmen und Ermittlungen ist, da diese Straftaten normalerweise nicht bei der Polizei angezeigt werden. Substanzschwerpunkt ist mit Abstand Cannabis (1746 Fälle), gefolgt von Amphetamin, Kokain und Heroin. Kristallines Methamphetamin (sog. Crystal) spielt im Bereich des Polizeipräsidiums, im Gegensatz zu den Entwicklungen in anderen Bundesländern, bislang noch keine nennenswerte Rolle. Auch bei sogenannten neuen psychoaktiven Substanzen (früher Legal Highs) sei weiterhin als Phänomen zu betrachten, dass Konsumenten die u.a. als "Badesalz" und "Kräutermischungen" hauptsächlich über das Internet vertriebenen synthetischen Derivate (überwiegend Cannabinoide) leichtfertig konsumieren, ohne deren teilweise unberechenbare Wirkung zu kennen. Beim Cannabiskonsum fehlen den in der Mehrzahl jugendlichen Konsumenten häufig das Unrechtsbewusstsein und das Erkennen der möglichen Gefahren. Entgegen dem Landestrend waren 2014 mit sieben Drogentoten im Präsidiumsbereich vier weniger als ein Jahr zuvor zu beklagen.

Nach einem deutlichen Anstieg der Internetkriminalität 2013 stiegen die Fallzahlen in diesem Deliktsfeld auch im Berichtsjahr um 108 auf 1761 Fälle. Das Gros der mittels Internet begangenen Straftaten schlage bei den Betrugsdelikten mit 1220 Fällen zu Buche, so Ekkehard Falk. Zur optimalen Bekämpfung dieses Deliktsfeldes wurde mit der Umsetzung der Polizeireform bei der Kriminalpolizeidirektion Friedrichshafen eine spezialisierte Einheit geschaffen, die sich mit dem Phänomen Cybercrime/Digitale Spuren intensiv beschäftigt.

Mit Freiheitsstrafen endeten 2014 mehrere Gerichtsverfahren gegen Mitglieder einschlägiger Motorradclubs und rockerähnlichen Gruppierungen, denen Gewaltdelikte vorgeworfen wurden, die bereits in das Jahr 2013 zurückreichten. Auch im Berichtsjahr wurden von der Kriminalpolizei entsprechende Ermittlungsverfahren gegen Angehörige dieser Gruppierungen wegen Raub- und Rauschgiftdelikten, Bandendiebstahl, Verstoß gegen das Waffengesetz, Körperverletzung, Erpressung und Strafvereitelung geführt.

Gesamtzahl der Verkehrsunfälle im Vergleich zum Vorjahr nahezu konstant geblieben

Weniger Unfalltote

Deutliche Anstiege bei Verkehrsunfällen mit Personenschaden

Im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Konstanz (Landkreise Konstanz, Ravensburg, Sigmaringen und Bodenseekreis) ist die Zahl der polizeilich registrierten Verkehrsunfälle im vergangenen Jahr gegenüber dem Vorjahr nahezu konstant geblieben. Insgesamt wurden 24.086 Verkehrsunfälle bearbeitet, das sind 64 mehr als 2013 (+0,3 %). "Erfreulich ist der Rückgang der Verkehrstoten von 46 auf 42", so der Leiter des Polizeipräsidiums Konstanz, Ekkehard Falk, bei der Pressekonferenz am Dienstag im Polizeipräsidium. Dagegen gebe der Anstieg bei den Verkehrsunfällen mit Personenschaden (+8,9 %) und die Zunahme der schwerverletzten Personen um 13,1 % sowie die der leichtverletzten Verkehrsteilnehmer um 9 % Anlass zur Sorge.

Bei den Verkehrsunfällen mit tödlichem Ausgang bleibe mit 42,5 % die Unfallursache "Geschwindigkeit" die Hauptursache, gefolgt von der Ursache "Verkehrstüchtigkeit" (17,5 %). Von den 20 in Autos tödlich verunglückten Personen seien, so der Polizeichef, 8 (40 %) nicht angegurtet gewesen.

Während im Jahr 2013 bei insgesamt 390 Verkehrsunfällen Alkohol eine Rolle spielte, sind diese Verkehrsunfälle im vergangenen Jahr um 65 auf 455 angestiegen. Die Verkehrsüberwachung zur Bekämpfung von Alkohol und Drogen im Straßenverkehr habe daher hohe Priorität, um derart unverantwortliche Verkehrsteilnehmer zum Schutz Anderer aus dem Verkehr zu ziehen, bekräftigte Falk.

"Das Polizeipräsidium Konstanz wird ferner im Zusammenhang mit intensiven Geschwindigkeitskontrollen verstärkt auf Anhaltekontrollen mit verkehrserzieherischen Gesprächen setzen, um die Verkehrsteilnehmer in den vier Landkreisen noch mehr zu sensibilisieren", kündigt Falk an. Auch werde sich das Polizeipräsidium Konstanz erneut am "24-Stunden-Blitz-Marathon" (16./17. April 2015) beteiligen.

Wie Polizeipräsident Falk weiter ausführt, finde die Zunahme der Verkehrsunfälle mit Personenschaden auch bei Fahrradfahrer/innen und motorisierten Zweiradfahrer/innen ihren Niederschlag. Bei 1.703 (Vorjahr: 1.399) polizeilich aufgenommenen Unfällen unter Beteiligung von Zweiradfahrern kamen 12 (10) Personen ums Leben, 520 (433) wurden schwer und 1.378 (1.098) leicht verletzt. Die starke Zunahme liege vor allem in der langen Zweiradsaison 2013/2014 und dem hohen Anteil an Zweiradfahrern rund um den Bodensee und im Donautal begründet, so Falk. Mit Ausnahme des Landkreises Sigmaringen sei der prozentuale Anteil an Verkehrsunfällen mit Personenschaden unter Beteiligung von Fahrradfahrern am Gesamtunfallaufkommen mit Personenschaden im Landesvergleich (22,4%) in den anderen drei Landkreisen mit 24, 34,7 und 36,5 % deutlich höher ausgefallen.

Wie 2013 waren auch im vergangenen Jahr vier Verkehrstote bei den Fahrradfahrern zu beklagen. Dabei war erneut festzustellen, dass keiner der zu Tode gekommenen Radfahrer zum Unfallzeitpunkt einen Fahrradhelm trug. Betroffen waren - wie schon in den vergangenen Jahren - vornehmlich ältere Personen. Drei der Radfahrer waren über 70 Jahre (74 bis 78) und ein Fahrradfahrer 52 Jahre alt. Auffallend sei, bilanziert Polizeichef Falk, dass drei der vier ums Leben gekommenen Fahrradfahrer mit einem Pedelec unterwegs waren. Die technische Weiterentwicklung von Fahrrädern führe dazu, dass vermehrt ältere Menschen bis ins hohe Alter am Straßenverkehr teilnehmen, die im Konfliktfall zwangsläufig einem deutlich höheren Risiko ausgesetzt seien.

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Konstanz
Telefon: 07531 995-0
E-Mail: konstanz.pp@polizei.bwl.de
http://www.polizei-bw.de/

Original-Content von: Polizeipräsidium Konstanz, übermittelt durch news aktuell

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