Polizeipräsidium Konstanz

POL-KN: Bereich Landkreis Sigmaringen

Konstanz (ots) - Verkehrsunfall

Sigmaringen

Ca. 1.200 Euro Sachschaden entstand bei einem Unfall am Montagabend, gegen 21.30 Uhr, am Kreisverkehr Laizer Straße / Gorheimer Allee. Ein 80 Jahre alter Fahrer eines Mazda fuhr von der Laizer Straße in den Kreisverkehr ein und übersah dabei den im Kreisverkehr fahrenden und gerade die Einfahrt passierenden Peugeot einer 24 Jahre alten Frau.

Auffahrunfall

Sigmaringendorf

Ein unbekannter Pkw-Fahrer bremste seinen Pkw am Montagabend, gegen 18.45 Uhr, auf der B 32 zwischen Sigmaringendorf und Scheer plötzlich sehr stark ab. Ein mit seinem BMW hinter diesem fahrender 25 Jahre alter Mann konnte seinen Pkw noch rechtzeitig abbremsen, um nicht aufzufahren. Eine weiter nachfolgende 23 Jahre alte Frau fuhr in der Folge auf ihren Vordermann auf. Am BMW entstand hierdurch ca. 1.000 Euro, am VW ca. 1.500 Euro Sachschaden. Der unbekannte Pkw fuhr weiter.

Winterlicher Unfall

Veringenstadt

Ca. 7.500 Euro Sachschaden entstand bei einem Unfall am Montagnachmittag, gegen 15.00 Uhr, auf der Landesstraße 415 auf der Gefällstrecke vor Veringenstadt. Ein 50 Jahre alter Fahrer eines VW Golf befuhr die Strecke von Harthausen in Richtung Veringenstadt. Als er den Pkw in einer Linkskurve abbremste, rutschte der Pkw gegen den rechten Bordstein, kam ins Schleudern und auf die linke Fahrbahnseite. Nach einer Kollision mit der linken Leitplanke rutschte der Golf rückwärts gegen einen auf der Gegenfahrbahn herannahenden VW Passat eines 26-Jährigen. An beiden älteren Pkw entstand wirtschaftlicher Totalschaden, an der Leitplanke ca. 300 Euro Sachschaden.

Betrug

Sigmaringen

Ein 59 Jahre alter Mann aus einer Kreisgemeinde fand Mitte November auf einer Versteigerungsplattform im Internet einen kleinen Radlader zum Schnäppchenpreis von 2.600 Euro. Über einen Link, mit dem geprüft werden konnte ob die Lieferung des Radladers an die eigene Adresse kostenlos ist, wurde der 59-Jährige auf eine bekannte Verkaufsplattform weitergeleitet, wo derselbe Radlader zum gleichen Preis angeboten wurde. Der Käufer wurde sich mit dem mutmaßlichen Verkäufer aus Warschau handelseinig und überwies die geforderten 2.600 Euro nach Polen. Der Radlader sollte von einer Spedition innerhalb von drei Tagen geliefert werden. Drei Tage später stellte der 59-Jährige fest, dass sein bezahlter Radlader wieder auf der Versteigerungsplattform eingestellt war. Seit einer Mail an den Verkäufer, mit der Frage wie es sein kann, dass das Arbeitsgerät nochmals zum Verkauf angeboten wird, ist der Kontakt abgebrochen. Die Polizei warnt vor Betrügern, die scheinbar günstige landwirtschaftliche Maschinen und Geräte anbieten. Den Betrügern geht es nur darum Geld von den Käufern zu ergaunern, die Maschinen werden niemals geliefert bzw. sind nicht existent.

Verkehrsunfall

Hohentengen

Ein 18 Jahre alter Fahranfänger fuhr am Montagabend, gegen 19.30 Uhr, auf der Landesstraße 279 von Hohentengen in Richtung Herbertingen. Unachtsamkeit und mangelhafte Fahrpraxis waren wohl die Ursache, dass der BMW des 18-Jährigen in einer Linkskurve auf das rechte Bankett geriet, schleuderte und ein Verkehrsschild überfuhr, bevor der Pkw schließlich im Straßengraben zum Stillstand kam. Am Verkehrsschild entstanden wenige hundert Euro, am Pkw ca. 3.000 Euro Sachschaden.

Gewässerverunreinigung

Wald

Schülerinnen der Klosterschule stellten am Montagmittag einen Ölfilm auf der Wasseroberfläche des Klosterweihers fest und meldeten diesen der Schulleitung, worauf Gemeindeverwaltung und Feuerwehr verständigt wurden. Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Wald und Pfullendorf leiteten Sofortmaßnahmen zur Bindung und Absaugung des Ölfilms ein. Eingesetzte Polizeibeamte konnten bei der Ursachensuche in einem ca. 200 Meter entfernt gelegenen Gebäude feststellen, dass wohl seit mehreren Monaten bis zu 300 Liter Heizöl langsam aus einem Tank tropften. Mit der Zeit konnte die vorhandene Auffangvorrichtung das auslaufende Heizöl nicht mehr aufnehmen, worauf dieses im Erdreich versickerte. Über das Wasser eines teilweise offenen Grabens gelangte das Heizöl schließlich in den Klosterweiher. Im Rahmen der Ermittlungen eines eingeleiteten Verfahrens wegen Gewässerverunreinigung (§ 324 Strafgesetzbuch) wird ermittelt, ob ein technischer Defekt oder eine Fehlbedienung der Heizöllagerungsanlage ursächlich war. Vertreter des Landratsamtes schätzen die Beseitigung eines größeren Volumens von kontaminiertem Erdreich und nötige Folgemaßnahmen auf eine Schadenssumme von ca. 200.000 Euro.

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