Polizeipräsidium Konstanz

POL-KN: Bereich Bodenseekreis

Konstanz (ots) - Unfallflucht

Friedrichshafen

Ein 64 Jahre alter Mann parkte am Montagvormittag, zwischen 09.15 und 10.15 Uhr, seinen Citroen Xara auf dem Seewaldparkplatz (an der B 30 zwischen Stadtende und Kreisverkehr). Als er zu seinem Pkw zurückkam, musste er feststellen, dass ein Fahrzeug gegen die Fahrertür gefahren war und dort eine größere Eindellung verursacht hatte, Sachschaden ca. 500 Euro. Ca. acht Fahrzeuge sollen im Tatzeitraum auf dem Parkplatz gestanden sein. Weiße Lackantragungen können auf ein weißes Verursacherfahrzeug schließen lassen. Mögliche Hinweise werden ans Polizeirevier Friedrichshafen, Tel. 07541 / 7010, erbeten.

Vorfahrtunfall

Langenargen

Ca. 2.500 Euro Sachschaden entstand bei einem Unfall am Montag, gegen 16.00 Uhr. Ein 39 Jahre alter Fahrer eines Nissan bog von der Alfred-Weiss-Straße nach rechts in die Mühlstraße ein und missachtete die Vorfahrt des dort von rechts kommenden Busses, dessen Fahrerin gerade an einem geparkten Fahrzeug vorbeifuhr. Am Bus entstand dadurch auf der linken Seite ein Streifschaden.

Finanzagent

Friedrichshafen

Im August erhielt ein 56 Jahre alter Mann aus dem Raum Friedrichshafen ein Mail, das von einer Organisation zu stammen schien die zum Verbund seiner Bank gehört. In diesem Mail wurde dem Mann eine Verdienstmöglichkeit durch Geldüberweisungen vorgeschlagen. Er sollte auf sein Girokonto überwiesene Geldeingänge jeweils in bar ausbezahlen lassen und das Geld über verschiedene Zahlungssysteme an andere Personen weiterleiten. Gemeinsam ist diesen Zahlungssystemen, dass der jeweilige Empfänger anonym an die Gelder kommt. Für seine Leistungen sollte er 20 % des jeweiligen Betrages erhalten. Mitte November ging erstmals ein Betrag von ca. 4.500 Euro auf das Konto des 56-Jährigen ein, worauf er ca. 3.600 Euro abhob und über eine Reisebank an eine Person in der Ukraine überwies. Die Überweisungskosten von knapp 200 Euro bestritt er von seiner Provision. Vor wenigen Tagen erhielt er einen Anruf von seiner Bank, dass eine weitere Überweisung eingegangen sei, beide Überweisungen zwischenzeitlich storniert und sein Konto gesperrt wären. Dem als Finanzagent angeworbenen 56-Jährigen entstand ein Vermögensschaden von knapp 4.000 Euro. Zudem wurde gegen ihn ein Ermittlungsverfahren wegen Geldwäsche und Verschleierung unrechtmäßig erlangter Vermögenswerte eingeleitet, weil er sich als sogenannter Finanzagent betätigte.

Verkehrsunfall

Überlingen

Ein 26 Jahre alter Fahrer eines slowenischen Kleintransporters kam am Dienstagmorgen, gegen 00.15 Uhr, im Bereich der Bushaltestelle beim Kogenbachkreisverkehr nach rechts von der Landesstraße 195 ab und, auf der linken Fahrzeugseite liegend, zum Stillstand. Am Klein-Lkw und an einem umgefahrenen Verkehrszeichen entstand ca. 4.500 Euro Sachschaden. Der nüchterne Fahrer gab an, dass der Kleinlaster plötzlich ohne Grund nach rechts ausbrach. Eine Ursache ließ sich in der Nacht nicht ermitteln. Das nicht mehr fahrbereite Fahrzeug wurde abgeschleppt.

Auffahrunfall

Markdorf

Ca. 6.000 Euro Sachschaden entstand am Montagabend, gegen 17.15 Uhr, bei einem Auffahrunfall auf der Landesstraße 207. Ein 78 Jahre alter Fahrer eines VW Golf fuhr in einer Fahrzeugkolonne von Markdorf in Richtung Friedrichshafen und musste seinen Pkw vor einer Rot zeigenden Baustellenampel anhalten, vor der schon über fünf weitere Fahrzeuge standen. Eine mit ihrem Golf nachfolgende 77 Jahre alte Frau erkannte die Verkehrssituation vor ihr zu spät und fuhr heftig auf den Golf vor ihr auf.

Betrug

Raum Friedrichshafen

Ca. 1.400 Euro konnten Betrüger am Samstagabend in einem Telefonat ergaunern. Gegen 17.00 Uhr ging in einem Einkaufsmarkt ein Anruf ein, in dem der verantwortlichen Mitarbeiterin erklärt wurde, dass alle Prepaidkarten eines Telefonanbieters zu 15 Euro auf 30 Euro umgestellt werden. Hierzu sei es nötig alle noch vorhandenen 15-Euro-Karten über den Kassenscanner zu ziehen und der Anruferin (angebliche Mitarbeiterin des Telefonproviders) die jeweiligen Aufladenummern zu übermitteln. Nachdem in den folgenden eineinhalb Stunden knapp 100 Nummern übermittelt worden waren, kamen bei der Übermittlerin Zweifel auf. Bei einem Rückruf unter der Nummer des Anrufers wurde tatsächlich die Hotline des Telefonproviders erreicht. Von dort kam auch die Info, dass keine Umstellung geplant sei und auch kein Anruf erfolgte. Bei der angewandten Betrugsmasche (Call-ID-Spoofing) wird die Telefonnummer des Anrufers unterdrückt und dem Angerufenen eine andere Rufnummer (in diesem Fall der Hotline) angezeigt.

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