Polizeipräsidium Konstanz

POL-KN: Einsätze der Wasserschutzpolizei am Bodensee bei Durchzug der Sturmfront am 13.8.2014

Bodenseeregion (ots) - Überlingen: Segelkatamaran gekentert - Schwimmerin vermisst: Ein gekenterter Einmann-Segelkatamaran vor dem Fließhorn, gegenüber von Überlingen wurde am frühen Mittwochabend als erster möglicher Schadensfall gemeldet. Die Polizeibootbesatzung konnte beim Aufstellen dieser Katamaranjolle behilflich sein und der Bootsführer konnte infolge selbständig einen Hafen in Überlingen anlaufen. In diesem Zusammenhang wurde jedoch auch eine Schwimmerin gemeldet, welche in den aufgewühlten See hinausgeschwommen sei um dem Katamaransegler zu helfen und nun nicht mehr zum Ufer zurückkomme. Zusammen mit zwischenzeitlich eingetroffenen DLRG-Booten wurden aufgrund unterschiedlichster Aussagen verschiedene Seeteile zwischen Überlingen und Dingelsdorf abgesucht, bis die Schwimmerin letztlich ca. 400 m vom Dingelsdorfer Ufer entfernt ausgemacht und an Bord des Polizeibootes genommen werden konnte. Die Frau war mit einem Neoprenanzug ausgestattet und in guter körperlicher Verfassung.

Windsurfer in Schwierigkeiten: Ein Surfer wurde im Bereich vor Goldbach gemeldet, welcher von Land aus beobachtet wurde, weil er bereits geraume Zeit nicht mehr aus dem Wasser kam. Bei Eintreffen der Wasserschutzpolizei vor Ort war er bereits in unmittelbarer Ufernähe, der Mann hatte offensichtlich Kraftprobleme und konnte aber letztlich selbstständig das Land erreichen.

Sipplingen: Segeljacht gestrandet Am Sipplinger Bojenfeld ist eine unbemannte Segeljacht losgerissen und an der Promenade gestrandet. Durch ein Boot der DLRG und mit Hilfe der Feuerwehr Sipplingen konnte es freigeschleppt und in den Hafen verbracht werden. Inwieweit an der Segeljacht Schaden entstand ist noch nicht bekannt.

Motorboot gesunken: Ein zweimotoriges Boot ist im Sipplinger Westhafen vermutlich aufgrund des starken Wellenganges am Liegeplatz gesunken. Die zunächst in die Wege geleiteten Bergungsarbeiten unter Einsatz der Feuerwehr, DLRG und Wasserschutzpolizei führten noch nicht zum Erfolg und sollen am 14.08.2014 unter Einsatz eines Mobilkranes fortgesetzt werden. Durch den Untergang des Bootes kam es auch zum Austritt einer gewissen Menge Kraftstoff, welcher sich jedoch an der Oberfläche schnell verflüchtigte bzw. durch eine ausgebrachte Ölsperre gebunden werden konnte. Der hierbei entstandene Schaden wir auf ca. 12.000.- EUR geschätzt.

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