Polizeipräsidium Heilbronn

POL-HN: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn vom 13.03.2018 mit Berichten aus dem Stadt- und Landkreis Heilbronn

22 Säcke mit Isolierungsmaterial entsorgte ein Unbekannter in einem Altpapiercontainer in Offenau

Heilbronn (ots) - Offenau: Sondermüll im Altpapier

Eine größere Menge Glaswolle der Sorte Rollisol entsorgte ein Unbekannter in den vergangenen Wochen in Offenau. Die Säcke (siehe Foto) wurden in einem Container gefunden, der an der so genannten NATO-Rampe, in Verlängerung der Uferstraße stand. Aufgestellt wurde der Container für eine Altpapiersammlung der Offenauer Vereine. Bei dem Inhalt der 22 Säcke handelt es sich um Isolationsmaterial, dessen Fasern als krebserregend eingestuft sind und für das eine fachgerechte Entsorgung vorgeschrieben ist. Nun musste der Bauhof der Gemeinde die Entsorgung vornehmen. Die Polizei geht davon aus, dass der Müllsünder kein Auswärtiger ist und bittet Zeugen, die wissen, wer vor kurzem sein Haus saniert hat und solches Material, das insbesondere für Dächer verwendet wurde, ausbaute. Auch sonstige Hinweise auf den Täter oder verdächtige Beobachtungen gehen an den Polizeiposten Gundelsheim, Telefon 06269 41041.

A 6/Weinsberg: Autobahn nach Unfall teilweise blockiert

Der Beschleunigungsstreifen und die rechte Fahrspur der A 6 mitten im Weinsberger Kreuz waren am Dienstagabend nach einem Unfall längere Zeit blockiert. Kurz vor 19 Uhr fuhr eine 57-Jährige mit ihrem VW Passat von der Beschleunigungsspur auf die A 6 in Richtung Mannheim ein und übersah hierbei offensichtlich einen dort fahrenden Sattelzug. Nach dem Zusammenstoß kam es zu Behinderungen, bis die beiden Fahrzeuge voneinander getrennt werden konnten. Verletzt wurde niemand, der Sachschaden wird von der Polizei auf rund 10.000 Euro geschätzt.

Widdern: Nachtrag zur PM vom 13.03. - Alles weg, einschließlich Gebiss

Die Polizei konnte inzwischen klären, woher der Mann kam, der am Montagabend in Widdern stark verschmutzt und ohne Gebiss aufgegriffen wurde. Es stellte sich heraus, dass der 32-Jährige zusammen mit einem Kollegen und seinem Junior-Chef auf der Rastanlage Widdern eine Pause eingelegt hatte. Als der Chef weiterfahren wollte, weigerten sich seine Mitarbeiter, mitzukommen. Er fuhr deshalb allein weiter. Der 32-Jährige begann aus unbekannten Gründen zu randalieren. Der Kassenbereich wurde zerstört und mehrere Regale und Stände flogen umher. Sein Kollege wollte ihn offensichtlich zurückhalten, was aber misslang. Als die alarmierte Polizei eintraf war nur noch der Kollege anwesend, der 32-Jährige war geflüchtet und wurde kurze Zeit später in Widdern aufgegriffen und in Gewahrsam genommen. Er beleidigte die Polizisten und wehrte sich gegen das Verbringen in eine Zelle. Am Ende musste der stark unter Alkohol stehende Mann trotzdem in einer solchen warten, bis ihn sein Chef abholte.

Untergruppenbach: Sattelzug gesucht

Ohne sich um den von ihm verursachten Unfall zu kümmern, fuhr am Dienstagmorgen ein Unbekannter einfach weiter. Zuvor war er mit seinem Sattelzug gegen 5.30 Uhr auf der A 81 von Stuttgart kommend in Richtung Würzburg unterwegs. Zwischen den Anschlussstellen Untergruppenbach und Ellhofen wechselte er plötzlich vom rechten auf den mittleren Fahrstreifen, wo zu diesem Zeitpunkt ein 48-Jähriger mit seinem Volvo fuhr. Um einen Zusammenstoß zu vermeiden wich dieser nach links aus, wo wiederum ein 29-Jähriger mit seinem Mercedes fuhr und ebenfalls ausweichen musste. Der Daimler prallte durch die Ausweichbewegung in die Schutzplanken. Es wurde niemand verletzt, der entstandene Sachschaden wird von der Polizei auf fast 10.000 Euro geschätzt. Der Sattelzuglenker fuhr weiter. Hinweise auf ihn oder auf seinen Truck hat die Verkehrspolizei keine und hofft auf Zeugen, die unter der Telefonnummer 07134 5130 Hinweise geben können.

Heilbronn: Mindestens 60.000 Euro Schaden - Geschädigte gesucht

Sachschaden in Höhe von über 60.000 Euro am Dienstagabend in Heilbronn angerichtet zu haben, wird einem 21-Jährigen vorgeworfen. Verkehrsteilnehmer meldeten um 22.30 Uhr einen Schlangenlinien fahrenden BMW zwischen Leingarten und Heilbronn-Böckingen. Die Anrufer gaben weiter durch, dass der zunächst unbekannte Autofahrer in Böckingen trotz roter Ampeln nicht angehalten habe und nun über die Otto-Konz-Brücke in Richtung Heilbronn fahre. Als der BMW in die Rosenbergstraße einbog, blieb er an einem Ampelmast hängen. In der Eythstraße und in der Beethovenstraße rammte er insgesamt vier geparkte Autos. Obwohl der BMW inzwischen erhebliche Beschädigungen hatte, hielt der Fahrer nicht an. Erst als er gegen einen weiteren geparkten PKW prallte, war die Fahrt zu Ende. Wie durch ein Wunder wurde niemand verletzt. Ein Atemalkoholtest bei dem 21 Jahre alten BMW-Fahrer ergab einen Wert von knapp über zwei Promille. Er musste mitkommen zu einer Blutentnahme. Sein Führerschein wurde einbehalten. Die Polizei bittet Verkehrsteilnehmer, die am Dienstag, in der Zeit zwischen 22.30 Uhr und 22.50 Uhr von dem 1er BMW gefährdet oder behindert wurden, sich unter der Telefonnummer 07131 104-2500 mit dem Revier Heilbronn in Verbindung zu setzen.

Untereisesheim: Mercedes Sprinter gestohlen

Einen Sprinter stahlen Unbekannte in der Nacht zum Mittwoch in Obereisesheim. Ein 54-Jähriger stellte das Fahrzeug am Dienstagnachmittag in der Straße Im Baumgarten ab. Als er am Mittwochmorgen wieder zu dem Wagen kam, war dieser weg. Im Sprinter befand sich eine komplette Ausrüstung an Elektrowerkzeugen und Arbeitswerkzeug eines Fliesenlegers. Hinweise auf die Täter oder den Verbleib des Mercedes hat die Polizei keine.

Neckarsulm: Gefährliches Überholmanöver

Dass bei einem Unfall am Dienstagnachmittag bei Neckarsulm niemand verletzt wurde, grenzt an ein Wunder. Gegen 14.30 Uhr fuhr ein 26-Jähriger mit seinem LKW-Zug von Untereisesheim in Richtung Neckarsulm-Obereisesheim. Hinter ihm waren ein weißer BMW und ein Audi Q3. Die beiden PKW-Fahrer setzten in einer lang gezogenen Rechtskurve nacheinander zum Überholen an. Als Gegenverkehr kam, gelang es dem BMW-Fahrer noch, vor dem LKW wieder nach rechts einzuscheren. Obwohl der LKW-Fahrer und die Lenkerin des entgegenkommenden Autos jeweils nach rechts auswichen, blieb der Audi an beiden hängen und es entstand Sachschaden von weit über 10.000 Euro. Zeugen, insbesondere auch der unbekannte Fahrer des weißen BMW, werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Neckarsulm, Telefon 07132 93710, in Verbindung zu setzen.

Neuenstadt: Ungeschickt verhalten

Recht ungeschickt verhielt sich ein 49-Jähriger in der Nacht zum Mittwoch in Neuenstadt. Passanten riefen bei der Polizei an und meldeten, dass ein Mann mit seinem PKW durch die Stadt fahre und Leute anpöble. Die Beamten trafen den Fahrer zuhause an und stellten fest, dass er wohl zu tief ins Glas geschaut hatte. Er musste mit zu einer Blutentnahme. Seinen Führerschein musste er abgeben.

Weinsberg: Aufmerksamer Zeuge klärt Unfallflucht

Dank eines Zeugen konnte am Dienstag eine Unfallflucht kurz nach dem Geschehen aufgeklärt werden. Gegen 20.50 Uhr beobachtete der Zeuge, wie ein zunächst Unbekannter beim Ausparken in der Weinsberger Walter-Koch-Straße mit seinem Ford gegen ein geparktes Wohnmobil stieß. Nach dem Zusammenprall setzte er seinen Wagen zurück und stieg zusammen mit seinem Beifahrer aus. Die beiden schauten sich den Schaden an den Fahrzeugen an, stiegen wieder in den Ford ein und flüchteten. Da der Zeuge das Kennzeichen vom Fahrzeug des Flüchtigen notierte und die alarmierte Polizei an der Unfallstelle ein Fahrzeugteil eines blauen Ford Focus fanden, konnte der Fahrer rasch ausfindig gemacht werden. Gegen den 19-Jährigen wird nun wegen Unfallflucht ermittelt. Am Wohnmobil entstand Sachschaden in Höhe von rund 1.500 Euro.

Brackenheim: Wohnhausbrand

Über 300.000 Euro Sachschaden entstanden bei einem Brand am Mittwochmorgen in Brackenheim. Kurz nach 9 Uhr ging der Brandalarm ein. Als die Einsatzkräfte am Brandort im Leonbronner Weg eintrafen, hatten die Flammen bereits das Dach des Reihenmittelhauses erfasst. Losgegangen war der Brand wohl auf der Terrasse, wo der 78-jährige Bewohner auf einem Gasherd Wasser abkochen wollte. Als er kurz ins Haus ging, griffen die Flammen auf die Terrassenüberdachung über und fraßen sich nach oben durch bis ins Hausdach. Die 73 Jahre alte Bewohnerin zog sich eine leichte Rauchvergiftung zu und wurde vom Rettungsdienst versorgt. Durch den Brand wurde auch das angrenzende Reiheneckhaus in Mitleidenschaft gezogen. Alle anderen zu Hause weilenden Bewohner des Reihenhauses konnten ihre Wohnungen unverletzt verlassen. Es wird nicht ausgeschlossen, dass ein Defekt an der Gasleitung zum Herd die Brandursache setzte. Die Ermittlungen dauern an.

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