Polizeipräsidium Heilbronn

POL-HN: PRESSEMITTEILUNG vom 22.12.2014 Hohenlohekreis

Heilbronn (ots) - Hohenlohekreis

Neuenstein: Bolzplatz zerstört

Auf weit über 1.000 Euro wird der Schaden geschätzt, den ein Unbekannter am vergangenen Wochenende auf einem Bolzplatz in Neuenstein-Eschelbach anrichtete. Der Täter war mit seinem PKW auf den Platz gefahren und grub dabei den aufgeweichten Rasen regelrecht auf. Hinweise auf den Verursacher gibt es keine. Die Polizei hofft auf Hinweise. Zeugen mögen sich melden beim Polizeirevier in Öhringen, Telefon 07941 930251.

Künzelsau: Fußmatten vom Nikolaus?

Kuriose Funde machten Streifen des Künzelsauer Polizeireviers in der Nacht zum Sonntag. Zuerst fanden Beamte kurz vor 3 Uhr in der Oberamteistraße ein Paar Fußmatten für PKW. Zehn Minuten später ein weiteres Paar auf den Stellplätzen hinter dem Landratsamt. Nach und nach bemerkte eine zweite Streife weitere Fußmatten vor dem Rathaus, beim Konsulat, in der Hindeburgstraße, der Austraße vor dem Eingang der Stadthalle und in der Schulstraße. Wer die insgesamt zwölf Paar noch mit den Originaletiketten versehenen Universalfußmatten der Marke Schöneck, Typ 1und 2 für die Fahrer- und die Beifahrerseite, in Künzelsau auslegte und vor allem warum, ist unklar. Auch die Herkunft der Matten konnte noch nicht ermittelt werden. Deshalb bittet die Polizei um Hinweise, wo die Matten fehlen. Die Geschädigten oder Zeugen mögen sich melden beim Polizeirevier Künzelsau, Telefon 07940 9400.

Dörzbach: Bäume umgesägt und Stämme gestohlen

Vier Bäume sägten Unbekannte in der Zeit zwischen Mittwoch, 17. Und Samstag, 20. Dezember in der Nähe des Dörzbacher Wendischenhofs um. Die Täter suchten sich in einem Waldstück entlang der Landesstraße in Richtung Krautheim drei sechs bis sieben Meter hohe Eichenstämme aus und entasteten diese. Das Baumreisig, das bei der Zufahrt zum Wendischenhof gefunden wurde, ließen sie zurück. Von einer etwa drei Meter hohen Fichte nahmen sie nur den oberen Teil mit, die Polizei vermutet, dass ein Weihnachtsbaum gebraucht wurde.

Künzelsau: Nach Sachbeschädigungen festgenommen

Mindestens an einem, wahrscheinlich aber an mehreren Weihnachtsbäumen in der Künzelsauer Innenstadt, zerstörten zwei junge Männer am Abend des vergangenen Freitags den Baumschmuck. Eine Streife des örtlichen Polizeireviers entdeckte gegen 22.45 Uhr einen von der Grundschule Amrichshausen geschmückten und aufgestellten Weihnachstbaum in der Hauptstraße. Der Schmuck lag auf der Fahrbahn, die Lichterkette war aus. Warum, das stellte sich bald heraus: Es wurden noch weitere Weihnachtsbäume gefunden, an denen Beschädigungen waren. An dem untersten Baum beim Alten Rathaus rissen die Täter die Lichterkette herunter und zertrampelten die Glasbirnen. Dadurch ging die Beleuchtung an allen Bäumen unterhalb des Alten Rathauses aus. Aufgrund der Beschreibung einer Anwohnerin konnte die Polizei kurze Zeit später zwei junge Männer festnehmen. Ein Atemalkoholtest beim mutmaßlichen, 21 Jahre alten Haupttäter, ergab einen Wert von knapp über zweieinhalb Promille. Falls noch mehr Anwohner das Duo beobachtet haben sollten, werden diese gebeten, sich mit dem Polizeirevier Künzelsau, Telefon 07949 9400, in Verbindung zu setzen.

Hohelohekreis: Verkehrskontrollen

An mehreren Stellen kontrollierten Beamte der Verkehrspolizeidirektion Weinsberg im Rahmen eines Verkehrskontrollaktionstages im Hohenlohekreis bei insgesamt 2.100 Fahrzeugen die gefahrene Geschwindigkeit. Nahezu 180 hielten sich nicht an die jeweilige Höchstgeschwindigkeit. Die gravierensten Überschreitungen wurden auf der B 19 gemessen. In der 70er-Zone bei Gaisbach wurde ein Autofahrer mit 155 km/h geblitzt und zwischen Hohebuch und Dörzbach war der schnellste Raser in der dortigen 100er Zone trotz Regens mit immerhin 157 km/h unterwegs. Die beiden müssen nun mit einem hohen Bußgeld und einem Fahrverbot rechnen. Auch den Schwerlastverkehr nahmen die Verkehrspolizisten an diesem Verkehrskontrollaktionstag in Augenschein. Über 20 Verstöße gegen die Lenk- und Ruhezeiten wurden festgestellt und zur Anzeige gebracht. Ein ungarischer Lastzugfahrer musste wegen einer gravierenden Überschreitung eine Sicherheitsleistung von 3.200 Euro hinterlegen.

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