Polizeipräsidium Heilbronn

POL-HN: Gemeinsamer Pressebericht der Staatsanwaltschaft und des Polizeipräsidiums Heilbronn vom 03.02.2014

Heilbronn (ots) - Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft und des Polizeipräsidiums Heilbronn vom 03.02.2014

Eppingen: Mutmaßliche Drogenhändler gefasst

Im Verdacht, mit illegalen Betäubungsmitteln gehandelt und teilweise an Minderjährige abgegeben zu haben, stehen fünf Männer im Alter zwischen 18 und 27 Jahren. Zwei davon befinden sich mittlerweile in Untersuchungshaft. Nach ersten Ermittlungen des Rauschgiftdezernats der Heilbronner Kripo bestätigten sich Hinweise, dass Bewohner einer Asylbewerberunterkunft in Eppingen mit illegalen Betäubungsmitteln handeln würden, weshalb eine dreiköpfige Ermittlungsgruppe eingerichtet wurde. Ins Visier der Fahnder geriet im September 2013 ein 25-Jähriger, aus Gambia stammender Mann, der einem zu diesem Zeitpunkt 17-Jährigen mehrmals Marihuana verkauft haben soll. Weitere Ermittlungen ergaben, dass der Tatverdächtige die Drogen teils von einem 19 Jahre alten, ebenfalls aus Gambia stammenden Mann, der in einer Ettlinger Gemeinschaftsunterkunft untergebracht war, erhalten haben soll. Bei einem Rauschgiftgeschäft am 17. Oktober 2013 hefteten sich die Ermittler an die Fersen des 25-jährigen Gambiers, wobei es mithilfe von Spezialkräften gelang, in Waldenburg den mutmaßlichen Drogenlieferanten, einen 18-jährigen Mann gambischer Herkunft, festzunehmen. Dieser war bis dahin in einer Unterkunft in Öhringen einquartiert. In diesem Zusammenhang beschlagnahmten die Polizeibeamten zirka ein Kilogramm Marihuana. Bei anschließenden Durchsuchungen in den jeweiligen Unterkünften in Eppingen sowie Öhringen fanden die Kriminalpolizisten umfangreiches Beweismaterial. Durch die Staatsanwaltschaft Heilbronn wurden beim zuständigen Amtsgericht Haftbefehle gegen die beiden Haupttatverdächtigen beantragt, welche erlassen und in Vollzug gesetzt wurden. Die beiden 18 und 25 Jahre alten Tatverdächtigen wurden in Justizvollzugsanstalten eingeliefert. Für Rückfragen stehen wir Ihnen unter den Telefonnummern 07131/64-36117 (Pressestelle Staatsanwaltschaft) und 07131/104-1010 (Pressestelle Polizeipräsidium) gerne zur Verfügung.

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