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19.03.2018 – 13:47

Polizeipräsidium Freiburg

POL-FR: Winden: Davon gerast
Simonswald: Parker gestreift
Winden: Abgeschottet und scharfkantig
Waldkirch: Mehrere Ursachen
Denzlingen: Nächtlicher Störenfried

Freiburg (ots)

LANDKREIS EMMENDINGEN - (5 Meldungen) -

Winden: Davon gerast

In der Nacht auf Samstag, es war ziemlich genau Mitternacht, stand die Polizei in Höhe des Feuerwehrgerätehauses der Freiwilligen Feuerwehr Niederwinden in einer stationären Kontrollstelle. Als der Fahrer eines weißen BMW offensichtlich die Situation erkannte, wendete dieser und fuhr mit hoher Geschwindigkeit davon. Die Polizei nahm die Verfolgung auf, brach diese jedoch aufgrund der sehr hohen Risikobereitschaft des Flüchtenden wieder ab. Bei seiner Flucht fuhr der weiße BMW auf der B 294 so gefährlich, dass mehrere andere Verkehrsteilnehmer reagieren mussten, um nicht noch stärker gefährdet zu werden. Die Polizei konnte später zunächst das Fahrzeug und dann auch den jungen Halter, der nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist, antreffen. Um den Tatverdacht gegen ihn zu erhärten oder auch zu entkräften bittet die Polizei um sachdienliche Hinweise in diesem Zusammenhang. Melden sollten sich nicht nur die Zeugen, die durch die gefährliche Fahrweise des BMW Fahrers gefährdet wurden. Telefon: 07681/4074-0.

Simonswald: Parker gestreift

Ein junger Mann stellte am Samstagvormittag seinen dunklen Audi auf einen Stellplatz des Wanderparkplatzes Am Häuslerain, gegenüber der dortigen Motorradwerkstatt, ab. Sehr wahrscheinlich war es ein vorbeifahrendes Auto, welches das zur Straße hin rangende Heck des Audis leicht touchierte. Hierbei entstand am Audi ein Streifschaden. Da diese Straße nicht allzu stark frequentiert ist, bittet die Polizei um Mitteilung von Informationen, welche zur Klärung der Unfallflucht beitragen könnten. Die Unfallzeit dürfte zwischen 09.30 und 13.30 Uhr gelegen haben.

Winden: Abgeschottet und scharfkantig

Entgegen aller Bemühungen der Autohersteller, Autos sicherer zu machen, veränderte ein junger Mann seinen Wagen, vermutlich ohne tiefer über die damit verbundenen Gefahren nachzudenken. Die Polizei stoppte ihn am Sonntagnachmittag bei Winden, um das auffällige Auto einer Kontrolle zu unterziehen. Nicht nur, dass die vorderen Seitenscheiben verbotswidrig abgedunkelt waren und hierdurch die Sicht im Dunkeln deutlich verschlechtert wurde. Im Innenraum befanden sich zudem zur Boxenmontage gedachte lange scharfkantige Gewindestangen, welche in den Innenraum ragten. Im Falle eines Unfalles wären diese sicherlich eine große Verletzungsgefahr für Insassen. Vom Kofferraum war vor lauter Elektronik und zusätzliche Aggregate für das Betreiben der Musikanlage kaum noch etwas übrig. Ob hier zusätzliche Brandgefahren geschaffen wurden, muss noch geprüft werden. Jedenfalls muss die Polizei aufgrund der Gefährlichkeit des Gesamtzustandes dieses Autos davon ausgehen, dass dessen Betriebserlaubnis erloschen ist. Weitere Ermittlungen und ein Bußgeldverfahren stehen an.

Waldkirch: Mehrere Ursachen

Am Sonntag, gegen 01.00 Uhr, befuhr ein Autofahrer die B 294 von Waldkirch kommend in Richtung Freiburg. Kurz nach der Anschlussstelle Waldkirch-Ost verlor der 35-Jährige die Kontrolle über seinen Wagen, geriet ins Schleudern und prallte gegen die Leitplanke. Im Anschluss entfernte er sich nach derzeitigem Ermittlungsstand der Polizei unerlaubt von der Unfallstelle. Die Polizei nahm sofort ihre Ermittlungen auf und konnte den stark unfallbeschädigten Wagen einige Kilometer entfernt in Denzlingen auffinden. Bei dem noch vor Ort befindlichen Fahrer mussten die Beamten eine Alkoholisierung von deutlich mehr als 1,1 Promille feststellen, was im Zusammenspiel mit der Straßenglätte und unangepasster Geschwindigkeit unfallursächlich gewesen sein dürfte. Verletzt wurde der Autofahrer nicht. Auf ihn wird eine Strafanzeige wegen gleich mehrerer Verkehrsdelikte zukommen. An seinem Auto entstand ein Schaden von etwa 7.000 EUR. Die Ermittlungen dauern an.

Denzlingen: Nächtlicher Störenfried

Fast schon mit den Worten "des einen Freud des anderen Leid" könnte man einen nächtlichen Polizeieinsatz vom vergangenen Wochenende überschreiben. Am ganz frühen Sonntag, es war etwa 01.00 Uhr beschwerte sich eine Anwohnerin der Weimarer Straße über ein schon mehrere Nächte lang andauerndes monotones Geräusch, das ihren Schlaf störe. Die Polizei überprüfte den verdächtigen Sachverhalt auf leisen Sohlen und wurde fündig: In einem Baum in der Nachbarschaft saß ein nachtaktiver Greifvogel, den die Nachtruhe der Anwohner offenbar ebenso wenig interessierte, wie den Mensch dessen Lebensraum. Die Polizei schlich sich bei diesem Sachverhalt wieder genauso leise davon, wie sie gekommen war.

RWK/rb

Medienrückfragen bitte an:
Walter Roth
Polizeipräsidium Freiburg
Pressestelle
Telefon: 0761 882-1013
E-Mail: freiburg.pp@polizei.bwl.de
http://www.polizei-bw.de/

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