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17.11.2017 – 13:26

Polizeipräsidium Freiburg

POL-FR: Waldshut-Tiengen
Landkreis Waldshut: Bekämpfung der Wohnungseinbruchskriminalität - Polizei intensiviert Kontrollen

Freiburg (ots)

Mit Beginn der kalten Jahreszeit steigen nach den Erfahrungen der Polizei auch die Einbrüche in Wohnhäuser, Geschäfte und Firmen. Täter nutzen dabei die früh einbrechende Dunkelheit, um Objekte auszuwählen und im für sie günstigen Falle dort einzubrechen. Die typische Einbruchszeit liegt dabei in den frühen Abendstunden mit Beginn der Dämmerung bis zum Einbruch der Nacht.

Die Polizei in Baden-Württemberg stuft den "Wohnungseinbruch" schon seit geraumer Zeit als Schwerpunktthema ein und hat in den einzelnen Polizeipräsidien schon zahlreiche Maßnahmen zur Bekämpfung dieses Problems getroffen.

Da trotz dieser Maßnahmen davon auszugehen ist, dass die Zahlen zum Jahreswechsel hin wieder ansteigen werden, intensiviert man nun die Bestrebungen, die Zahl der Einbrüche zu verringern.

Die aktuellen Zahlen sprechen für sich: seit Anfang Oktober nahm die Zahl der Einbrüche spürbar zu. Die Landkreise Lörrach und Breisgau-Hochschwarzwald waren besonders betroffen, während der Landkreis Waldshut derzeit keine Auffälligkeiten aufweist. Aufgrund der besonderen Vorgehensweise ist von organisierten und überörtlich agierenden Tätergruppen auszugehen

Als eine konkrete Maßnahme hat das Polizeipräsidium Freiburg - wie schon im vergangenen Jahr - seine Kontrolltätigkeit spürbar erhöht. Dabei legt man sich auf keine regionale Eingrenzung fest, wird jedoch verstärkt dort präsent sein, wo Schwerpunkte anzunehmen oder erkennbar sind. Da sich die Kontrollzeiten an den aus der Erfahrung heraus bekannten Tatzeiten orientieren, kann es - je nach Ort der Maßnahme - zu Rückstaus und Wartezeiten im Feierabendverkehr kommen.

Da gerade der Wohnungseinbruch für die Betroffenen meist ein gravierendes und belastendes Ereignis darstellt, hoffen das Polizeipräsidiums Freiburg auf das Verständnis der Bevölkerung.

In dieser Woche fanden verschiedene Kontrollen statt, so auch am Donnerstag, 16.11.2017, in Waldshut-Tiengen. Bei den Kontrollen waren auch Medienvertreter vor Ort und konnten sich einen unmittelbaren Eindruck vom Kontrollgeschehen verschaffen. Unterstützt wurden die Einsatzkräfte der Landespolizei auch von Kollegen der Bundespolizei und des Zolls. Insgesamt wurden 48 Fahrzeuge und 63 Personen überprüft. Ein Einbrecher ist den Fahndern diesmal nicht ins Netz gegangen. Als Folge der ganzheitlichen Kontrollen wurden jedoch zwei Ermittlungsverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und sechs Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Außerdem wurde ein Verstoß gegen die Abgabenordnung festgestellt.

Bei dieser Gelegenheit wird auf das Beratungsangebot der Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle hingewiesen. Hier erhalten Sie vor Ort eine professionelle, individuelle und kostenlose Beratung zur Einbruchssicherung. Eine Terminvereinbarung erfolgt über Telefon 07741 8316-327 oder per E-Mail über: freiburg.pp.praevention@polizei.bwl.de

...UND DENKEN SIE DARAN:

o Achten Sie bewusst auf fremde Personen im Haus oder auf dem Grundstück und sprechen Sie diese Personen gegebenenfalls an. In aller Regel werden Objekte vorher ausgekundschaftet bzw. ausbaldowert

o Schließen Sie Ihre Wohnungseingangstür immer zweimal ab. Auch Kellertüren sollten immer verriegelt sein.

o Schließen Sie Ihre Fenster nach Verlassen der Wohnung. Gekippte Fenster oder Balkontüren lassen sich besonders einfach öffnen.

o Tauschen Sie sich mit Ihrem Nachbarn wichtige Telefonnummern und Schlüssel aus. So können Sie bei Abwesenheit "vertreten" und im Notfall schnell erreicht werden.

o Notieren Sie Kennzeichen und Beschreibungen verdächtiger Autos und Personen.

o Informieren Sie die Polizei, wenn Ihnen etwas verdächtig vorkommt. Versuchen Sie niemals, Einbrecher festzuhalten! Wählen Sie hierzu am besten die Notrufnummer 110.

Medienrückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Freiburg
Pressestelle
Mathias Albicker
Telefon: 07741 / 8316 - 201
E-Mail: freiburg.pp@polizei.bwl.de
http://www.polizei-bw.de/

Original-Content von: Polizeipräsidium Freiburg, übermittelt durch news aktuell

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