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26.06.2017 – 14:51

Polizeipräsidium Freiburg

POL-FR: Waldkirch: Großflächiger Stromausfall
Waldkirch: Gefährliche Tierliebe
Elzach: Enormer Krach

Freiburg (ots)

LANDKREIS EMMENDINGEN - (3 Meldungen) -

Waldkirch: Großflächiger Stromausfall

Am frühen Samstagnachmittag fiel in weiten Bereichen von Waldkirch und Kollnau der Strom für längere Zeit aus. Alle Verantwortlichen bemühten sich darum, die Ursache schnellstmöglich zu finden und die Stromversorgung wieder herzustellen. Etwa um 16.30 Uhr brannte dann zwischen Waldkirch und Buchholz ein Strommast, was eventuell mit dem Stromausfall in Verbindung stehen könnte. Die Recherchen dauern noch an.

Waldkirch: Gefährliche Tierliebe

Am Samstag zeigte es sich, dass es sehr gefährlich sein kann, für ein Tier scharf zu bremsen. Ein Autofahrer befuhr gegen 11.00 Uhr die B 294 in Richtung Freiburg. Etwa in Höhe Gutach querte plötzlich ein Eichhörnchen die Fahrbahn. Nach momentanem Kenntnisstand der Polizei leitete der Autofahrer eine Vollbremsung ein, um das Eichhörnchen nicht zu überfahren. Ob dies bewusst oder aus einem Reflex heraus war, lässt sich schwer dokumentieren. Die direkt folgende Autofahrerin erkannte die Gefahrensituation jedenfalls rechtzeitig und konnte ebenfalls scharf abbremsen, ohne dass es zum Schaden kam. Für den hinter ihr fahrenden Motorradfahrer kam die Situation aber offensichtlich zu plötzlich. Trotz Ausweichversuch und Vollbremsung kollidierte er mit dem vorausfahrenden Auto und stürzte vom Motorrad. Der 52-Jährige aus dem Schwarzwald-Baar-Kreis zog sich hierbei mehrere Verletzungen zu, die eine Einlieferung ins Krankenhaus erforderlich machten. Der entstandene Sachschaden dürfte sich auf rund 10.000 Euro belaufen. Die Polizei weist darauf hin, dass es je nach Situation beim Queren von Kleintieren sicherer sein kann, nicht scharf zu bremsen, sondern geordnet zu verzögern, um so die Kontrolle über sein Fahrzeug zu behalten. Ferner stellen solche plötzlichen Vollbremsungen -wie aktuell ersichtlich- auch den Nachfolgeverkehr vor einen gefährlichen Reaktionstest. Die Polizei ermittelt nun zum einen gegen den vorausfahrenden Autofahrer, der wegen des Eichhörnchens stark bremste, aber auch gegen den Motorradfahrer, der im Sinne der Vorschriften "nicht so fuhr, dass er jederzeit anhalten konnte". Wie es aussieht hat dieser Verkehrsunfall wenigstens dem Eichhörnchen das Leben gerettet.

Elzach: Enormer Krach

Die Polizei stoppte in der Nacht auf Samstag einen jungen Autofahrer nicht ohne Grund. Der Polizeistreife war der Wagen aufgefallen, weil von diesem eine solche Geräuschentwicklung ausging, als hätte er seinen Auspuff verloren. Bei der näheren Überprüfung stellte sich dann jedoch ein für die Beamten haarsträubendes Ergebnis heraus: An dem Auto des Mannes aus dem oberen Elztal war etwa mittig der Auspuffanlage fein säuberlich ein Verzweigungsstück eingeschweißt worden. Die eine Verzweigung führte ordnungsgemäß in den weiteren Weg der Schalldämpfung, während das zweite Rohr nach wenigen Zentimetern im Nichts endete, was für einen ohrenbetäubenden Lärm sorgte. Auf den jungen Autofahrer kommen nun Kosten für die Instandsetzung dieser unzulässigen Umrüstung, aber auch ein empfindliches Bußgeld zu.

RW/rb

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Jerry Clark
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