Polizeipräsidium Freiburg

POL-FR: - Hohentengen. Rücksichtsloser Autofahrer verursacht Verkehrsunfall und fährt weiter - Klettgau. Bei der Brennholzaufbereitung verunglückt - Lauchringen. Unfallflucht schnell geklärt

Freiburg (ots) - Hohentengen. Rücksichtsloser Autofahrer verursacht Verkehrsunfall und fährt weiter

Ein noch nicht ermittelter Autofahrer hat am Mittwochmorgen auf der L 161 einen Verkehrsunfall verursacht und ist ohne anzuhalten weitergefahren. Eine 25 Jahre alte Frau fuhr gegen 07.15 Uhr mit ihrem Suzuki Swift von Lienheim in Richtung Hohentengen. Auf Höhe der Guggenmühle kam ihr ein Lkw entgegen, ein dahinter fahrendes Fahrzeug setzte trotz des Gegenverkehrs zum Überholen an. Die Fahrerin des Suzuki musste nach rechts ausweichen, um nicht mit dem Überholer zusammenzustoßen. Hierbei kam sie mit den rechten Rädern auf den nassen Grünstreifen und kam beim Gegenlenken ins Schleudern. Hierbei prallte sie gegen den entgegenkommenden Ford Galaxy einer 48 Jahre alten Frau. Der eigentliche Unfallverursacher fuhr ohne anzuhalten weiter, allerdings konnte ein Zeuge das Kennzeichen des Fahrzeugs ablesen. Bei dem Unfall wurde die Fahrerin des Suzuki Swift leicht verletzt, der Rettungsdienst brachte sie zur Untersuchung ins Waldshuter Spital. Der Schaden an den Fahrzeugen dürfte bei ca. 5.000 EUR liegen.

Klettgau. Bei der Brennholzaufbereitung verunglückt

Ein 43 Jahre alter Mann ist am Mittwochmittag bei Waldarbeiten n der Nähe des Heidegger Hofs verletzt worden. Er war allein damit beschäftigt, Holzscheite in großen Rollen zu bündeln und aufzusetzen. Aus noch nicht geklärter Ursache löste sich ein Holzbündel mitsamt der Bündelzange vom Frontlader des Traktors und begrub den Mann unter sich. Er konnte sich nicht mehr befreien, hatte jedoch so viel Spielraum, dass er mit dem Handy Hilfe herbeirufen konnte. Er wurde vom DRK ins Spital nach Waldshut eingeliefert.

Lauchringen. Unfallflucht schnell geklärt

Schnell aufgeklärt werden konnte eine Unfallflucht, die sich am Mittwochnachmittag an der Ampel an der Kreuzung Bundesstraße/Kadelburger Straße ereignet hat. Eine Frau war mit ihrem VW Bora gegen 16.30 Uhr auf einen an der roten Ampel stehenden Renault Twingo aufgefahren. Es entstand erheblicher Sachschaden, der im Bereich von ca. 9.000 liegen dürfte. Anstatt anzuhalten und sich um die Schadensregulierung zu kümmern, fuhr die 45 Jahre alte Fahrerin zuerst zu ihrer Werkstatt, erst von dort wurde die Beteiligung an diesem Unfall bei der Polizei gemeldet. Die Beamten waren zu dieser Zeit bereits dabei, den Unfall an der Kreuzung aufzunehmen und Ermittlungen nach dem flüchtigen Fahrzeug einzuleiten. Vom Bora war bei dem Unfall das vordere Kennzeichen abgefallen und an der Unfallstelle liegen geblieben, so dass auch auf diese Weise zumindest der Fahrzeughalter schnell feststand.

Ein Unfallbeteiligter hat unverzüglich zu halten, den Verkehr zu sichern, bei geringfügigem Schaden unverzüglich zur Seite zu fahren, sich über die Unfallfolgen zu vergewissern, Verletzten zu helfen und anderen am Unfallort anwesenden Beteiligten und Geschädigten anzugeben, dass man am Unfall beteiligt war, auf Verlangen Namen und Anschrift anzugeben und den eigenen Führerschein und Fahrzeugschein vorzuweisen. Diese Vorschrift aus der Straßenverkehrsordnung hat die Frau nicht beachtet, deshalb wird gegen sie wegen Unerlaubtem Entfernen von der Unfallstelle ermittelt.

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