Polizeipräsidium Freiburg

POL-FR: Waldkirch: Hugenwaldtunnel - ein ständiger Prozess

Freiburg (ots) - Seit der einseitigen Tunnelsperrung Mitte März lief der Verkehr durch Waldkirch in Richtung Freiburg äußerst zäh. Viele kleinere Faktoren sorgen dafür, dass das hohe Verkehrsaufkommen in der Waldkircher Innenstadt während der Berufsverkehrszeiten zu erheblichen Verkehrsstockungen führte. Besonders bemerkbar macht sich offensichtlich die Tatsache, dass im Vergleich zur Tunnelsperrung letzten Sommer keine Ferienzeit ist. Die Verantwortlichen der Stadt, des Regierungspräsidiums und des Waldkircher Polizeireviers sind in einem ständigen Prozess darum bemüht, den Verkehrsfluss möglichst am Laufen zu halten, ohne dass darunter die Verkehrssicherheit leidet. Dies ist aufgrund der baulichen Voraussetzungen und des hohen Verkehrsaufkommens eine richtig schwere Aufgabe. "Bereits das Drehen an kleinen Stellschrauben bringt regelmäßig unerwünschte Nebenerscheinungen mit sich", berichtet Robin Völkle, Leiter des Sachgebiets Öffentliche Sicherheit und Ordnung bei der Stadt Waldkirch. Am Donnerstagnachmittag zeigte sich jedoch ein kleiner Eingriff in das komplexe Verkehrssystem als sehr effektiv: "Wenn wir gleich an der ersten Kreuzung an Waldkirchs westlichem Ortseingang das Linksabbiegen unterbinden, so profitiert hiervon der Gegenverkehr aus der Stadt hinaus aufgrund der deutlich längeren Grünphase!", so Udo Gütle, verantwortlicher Bauleiter des Regierungspräsidiums. Die um 20 Sekunden verlängerte Grünphase lässt innerhalb einer Stunde ca. 200 Autos mehr aus Waldkirch abfließen. "Allerdings bedeutet dies für alle, die an dieser Kreuzung nach links in die Industriestraße einfahren wollen, einen kleinen Umweg!", ergänzt Völkle. Mit dem Blick auf die Verkehrssicherheit warnt Rocco Braccio, Projektleiter der Polizei die Verkehrsteilnehmer vor spontanen und meist auch unzulässigen Manövern. Gelegentlich ist zu beobachten, dass manch einer sich über die aktuelle Verkehrsregelung hinweg setzt und einen vermeintlich schlaueren Weg sucht. Dies führt erfahrungsgemäß immer wieder zu Verkehrsunfällen mit schlimmen Folgen. Sollte sich die aktuelle Änderung über die nächsten Tage als Verbesserung darstellen, wird sie zumindest bis zur Vollsperrung des Tunnels am 3. Mai bestehen bleiben. Ein besonders positiver Nebeneffekt dieser Maßnahme zeichnete sich bereits nach der Einrichtung des Provisoriums ab: Die als Schleichweg benutzten Nebenstraßen wie beispielsweise die Merklin- oder die Elzstraße sind seither deutlich entlastet.

rb

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