Polizeipräsidium Freiburg

POL-FR: Rheinfelden/Weil a. Rh./Neuenburg: Regionale Großfahndung im Dreiländereck

Freiburg (ots) - Am Dienstagnachmittag führte der Fahndungsdienst der Verkehrspolizeidirektion Freiburg im Dreiländereck mit Unterstützung der Bundespolizei Weil eine Regionale Großfahndung zur Bekämpfung der grenzüberschreitenden Kriminalität durch.

In Rheinfelden ging den Fahndern ein 36jähriger Kosovare ins Netz, der zur Festnahme wegen Betrugs von der Staatsanwaltschaft ausgeschrieben war. Nach Hinterlegung einer Geldstrafe wurde er wieder auf freien Fuß entlassen.

Ebenso auf der A 98 überprüften die Fahnder einen 39jährigen in Frankreich lebenden Deutschen. Diesem war schon seit längerer Zeit wegen eines Verkehrsdeliktes die Fahrerlaubnis entzogen worden.

Auf der BAB 5 in Weil am Rhein griffen die Beamten eine 43jährige Italienerin mit einer Kleinstmenge Cannabis auf. Ebenso wegen unerlaubten Drogenbesitzes gelangt ein 32jähriger, in der Schweiz lebender Türke, welcher eine Kleinstmenge Kokain mit sich führte, zur Anzeige. Im Zusammenhang mit dieser Kontrolle fanden die Beamten verschreibungspflichtige Potenzmittel, die sich der Beschuldigte auf dem Schwarzmarkt besorgt hatte.

Ein 14jähriger rumänischer Staatsangehöriger, der wegen diversen in Freiburg begangenen Diebstahlsdelikten mit Haftbefehl für die Vorführung zur Hauptverhandlung gesucht wurde, konnte in Weil nach dem Grenzübertritt festgenommen und in die Justizvollzugsanstalt Freiburg eingeliefert werden.

Unmittelbar nach dem Grenzübertritt von Frankreich klickten für drei bulgarische Staatsangehörige (42, 28 und 23 Jahre alt) die Handschellen. In ihrem Fahrzeug wurde Einbruchswerkzeug aufgefunden; die Einlassungen über den Anlass und das Ziel der Fahrt waren zwar grundlegend von den Beschuldigten abgesprochen worden, widersprachen sich jedoch dann in maßgeblichen Details. Die sichergestellten Tatwerkzeuge werden nunmehr der Kriminaltechnik zum Abgleich der gesammelten Tatortspuren übersandt. Die Beschuldigten wurden ferner erkennungsdienstlich behandelt und es wurden Speichelproben zur molekulargenetischen Untersucht erhoben. Die Ermittlungen zu möglichen Tatorten und der Erkenntnisaustausch mit der französischen Polizei erfolgt nunmehr durch die Verkehrspolizeidirektion Freiburg.

jj

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