Das könnte Sie auch interessieren:

POL-PDMT: Mit einem Hoverboard unterwegs

Fachbach (ots) - Am 21.03.2019, gegen 14.50 Uhr, fiel den Beamten der Polizei Bad Ems eine junge Person auf, ...

POL-GT: Raub in Werther - Öffentlichkeitsfahndung

Gütersloh (ots) - Werther (FK) - Im September 2018 kam es auf dem Parkplatz eines Lebensmittelmarktes an der ...

POL-MK: Öffentlichkeitsfahndung nach Alkoholdieben

Lüdenscheid (ots) - Anfang November entwendeten zwei bislang unbekannte Täter mehrere Flaschen hochpreisigen ...

Alle Meldungen
Abonnieren Sie alle Meldungen von Polizeipräsidium Aalen

06.02.2015 – 15:14

Polizeipräsidium Aalen

POL-AA: Winnenden: Raub mit Messer war Räuberpistole; Polizei überführt die Anzeigeerstatterin der Lüge

Aalen (ots)

Der Raub, der Ende Januar bei der Winnender Polizei angezeigt wurde, war frei erfunden. Die Anzeigerstatterin sieht nun selbst polizeilichen Ermittlungen entgegen.

Wie am vergangenen Samstag berichtet, hatte eine 49-jährige Frau bei der Polizei angezeigt, dass sie am Freitagabend (31. Januar) von vier maskierten Männern überfallen worden sei. Die Männer hätten sie mit Messern bedroht und ihr einen geringen Bargeldbetrag abgenommen. Die Polizei hat sofort eine Fahndung nach den vermeintlichen Tätern eingeleitet - aber nicht nur das. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen, wie in solchen Fällen üblich, übernommen. Bei solchen Ermittlungen wird der Sachverhalt sehr detailliert aus allen Richtungen betrachtet. In der Regel geschieht dies, um den Tätern auf die Spur zu kommen. Ganz automatisch werden dabei aber auch Unstimmigkeiten aufgedeckt. So auch hier. Inzwischen räumte die Anzeigerstatterin ein, den Überfall auf sie erfunden zu haben. Die Motivation dafür dürfte ausschließlich im persönlichen Bereich der Frau liegen.

Mit solchen Erfindungen wird die Polizei immer wieder konfrontiert. Dass der Polizei unnütze Arbeit macht, ist nur ein Teilaspekt daraus, dass dabei aber womöglich jemand zu Unrecht ins Visier der Ermittler kommt und entsprechende Nachteile zu erleiden hat und dass Unruhe und Unsicherheit in die Bevölkerung getragen werden, wo gar kein Anlass besteht, ist die wesentlich größere und wesentlich unerwünschtere Folge einer solchen Lüge. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen Raubes inzwischen eingestellt, dafür aber Ermittlungen wegen des Vortäuschens einer Straftat eingeleitet. Eine solche Straftat wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

Zu Ihrer einfachen Orientierung, nachfolgend die Ursprungsmeldung: 31.01.2015 - 11:59 Winnenden: Frau unter Vorhalt von Messern ausgeraubt

Eine 49 Jahre alte Frau wurde am Freitag, 30.01.2015, um 22.00 Uhr von vier bislang unbekannten Männern in der Winnender Forststraße ausgeraubt. Alle vier Täter bedrohten die Frau mit gezückten Messern und forderten Geld. Völlig verängstigt händigte die Frau schließlich 30 Euro aus. Die Täter, es handelte sich vermutlich um Deutsche, zwischen 35 und 40 Jahre alt, alle groß und schlank, waren dunkel gekleidet und trugen alle eine Strickmütze. Die Täter flüchteten wahrscheinlich mit einem Pkw, da die Frau Motorengeräusch eines wegfahrenden Fahrzeugs wahrnahm.

Eine sofort eingeleitete Fahndung verlief ergebnislos.

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Aalen
Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: 07361 580-105 bis 110
E-Mail: aalen.pp.stab.oe@polizei.bwl.de
http://www.polizei-bw.de/

Original-Content von: Polizeipräsidium Aalen, übermittelt durch news aktuell

Alle Meldungen
Abonnieren Sie alle Meldungen von Polizeipräsidium Aalen
  • Druckversion
  • PDF-Version

Orte in dieser Meldung

Themen in dieser Meldung