Polizeipräsidium Aalen

POL-AA: Schwäbisch Gmünd/Ellwangen: 1. Folgemeldung zu Brand in Großwohnanlage

Aalen (ots) - Gemeinsame Pressemeldung der Staatsanwaltschaft Ellwangen und des Polizeipräsidiums Aalen

Brand in Großwohnanlage

Schwäbisch Gmünd. Ellwangen

Heute gegen 4.20 Uhr brach in einer Wohnanlage in Schwäbisch Gmünd-Oberbettringen ein Brand aus. In dem betroffenen Abschnitt der Wohnanlage befin-den sich auf neun Stockwerken insgesamt 18 Wohnungen. Ein 79 Jahre alter Be-wohner wurde im Treppenhaus des dritten Stockwerks leblos aufgefunden. Sieben Personen wurden teilweise schwerverletzt geborgen. Sie wurden in Krankenhäuser eingeliefert. Über den Gesundheitszustand dieser Personen ist aktuell noch nichts bekannt. Weitere circa 30 Personen wurden aus betroffenen Wohnungen gerettet beziehungsweise konnten sich selbst in Sicherheit bringen. Sie wurden von Angehörigen der Schnellen Eingreifgruppe des DRK und von Bediensteten der Stadt Schwäbisch Gmünd in der nahegelegenen Kreisberufsschule betreut. Kurz vor 5.30 Uhr hatten die eingesetzten Feuerwehren den Brand endgültig gelöscht. Nach derzeitigem Stand sind vier oder fünf Wohnungen nicht mehr bewohnbar. Die Gesamtwehr der Stadt Schwäbisch Gmünd einschließlich aller Stadtteilwehren war mit über 120 Einsatzkräften vor Ort. 60 Helfer des Rettungsdienstes kamen zum Einsatz. Vom Polizeipräsidium Aalen befanden sich 16 Beamte - einschließlich Beamte des Kriminaldauerdienstes - vor Ort.

Mittlerweile übernahmen Beamte des Kriminalkommissariats Aalen und der Zentralen Kriminaltechnik des Polizeipräsidiums die Ermittlungen nach der Brandursache. Der Brand ist nach bisherigen Erkenntnissen in einer Wohnung im ersten Obergeschoss - Hochparterre - ausgebrochen. Bisherigen Ermittlungen zufolge dürfte der Brand in der Wohnung ohne Einflüsse von außen ausgebrochen sein. Nicht bestätigt werden kann bislang, dass der Brand durch eine Kerze verursacht worden ist. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Ellwangen werden Brandsachverständige des Landeskriminalamts in die Ermittlungen einbezogen. Ersten vorsichtigen Schätzungen zufolge, halten die Ermittler einen Sachschaden im sechsstelligen Bereich für möglich.

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