Polizeipräsidium Aalen

POL-AA: LKR SHA: u.a: Diebstahlszeuge stellt in Michelfeld Diebin und sichert Diebesgut; hohe Vorleistung ohne Ware bei Internetgeschäft; 60 Schweine zu viel auf dem Laster auf der Autobahn; Verkehrsunfälle

Aalen (ots) - Satteldorf: 3500 Schaden nach Wildunfall

3500 Euro Schaden entstanden bei einem Unfall zwischen einem Pkw und einem Reh am Donnerstagnachmittag. Das Reh trat gegen 17.50 Uhr zwischen Satteldorf und Ellrichshausen auf die dortige Kreisstraße 2504 und wurde von einem Audi A3 erfasst, dessen 26-jähriger Fahrer nicht mehr ausweichen konnte. Das Tier verendete an der Unfallstelle.

Crailsheim: Ausparkunfall

Auf dem Volksfestplatz beschädigte am Donnerstagnachmittag der 50-jährige Fahrer eines Pkw BMW gegen 16 Uhr einen dort geparkten Pkw Opel. Dabei verursachte er einen Sachschaden von etwa 2000 Euro.

Crailsheim: Automatenknacker erfolglos

Im Lehenbusch scheiterte ein Dieb beim Versuch einen Zigarettenautomaten aufzuhebeln. Zwar hebelte er solange, dass er am Automaten einen Schaden von etwa 300 Euro anrichtete, gelangte aber weder die Zigaretten, noch an das Geld im Automaten. Der Aufbruchsversuch fand vermutlich in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag statt. Zeugenhinweise nimmt die Polizei in Crailsheim unter Telefon 07951/4800 entgegen.

Schwäbisch Hall: Hohe Vorleistung ohne Ware

Nahezu täglich werden Kaufversprechen, die auf Internetkaufbörsen eingegangen werden nicht erfüllt und gehen so Kaufsummen verloren, die von den Käufern vorgestreckt wurden. Dass es aber gleich 40000 Euro sind, die dem gutgläubigen Erwerber verloren gehen, ist dann doch ungewöhnlich. Genau das wurde aber jetzt beim Polizeirevier Schwäbisch Hall angezeigt. Der Geschädigte glaubte, mit der Summe ein Oldtimerfahrzeug erworben zu haben, dass auf einer Internetplattform angeboten wurde. Durch geschickte Täuschungsmanöver wurde er überredet, die Kaufsumme schon vor Auslieferung des Fahrzeugs auf eine ausländische Bank zu überweisen. Nachdem die Ware nicht wie vereinbart geliefert wurde, hat der Geschädigte durch eigene Nachforschungen herausgefunden, dass es wohl weltweit weitere Geschädigte gibt, die diesen Oldtimer ebenfalls "gekauft" haben und erstattete nun Anzeige bei der Polizei, die die Ermittlungen aufgenommen hat.

Michelfeld: Diebstahlszeuge stellt Diebin und sichert Diebesgut

Dass am Donnerstagabend im Ausgang eines Modegeschäfts an der Daimlerstraße die Alarmanlage auslöste, erregte die Aufmerksamkeit eines 31-jährigen Passanten. Er stellte daraufhin fest, dass der Alarm wohl durch eine Frau ausgelöst wurde, die gleichzeitig fluchtartig den Laden verließ. Der Zeuge nahm sofort die Verfolgung der Frau auf und konnte sie im Bereich Steinbeisweg einholen und festhalten. Das Diebesgut hatte sie auf der Flucht weggeworfen, den Ort zeigte sie dem Zeugen bereitwillig. Beim Diebesgut handelte es sich um ein Paar Schuhe und eine Jeans im Verkaufswert von etwa 165 Euro. Die Polizei fand später bei der 43-jährigen Tatverdächtigen eine Zange zur Entfernung der Sicherungen in ihrer Handtasche.

Bühlertann: Gegen entgegen kommenden Pkw

Eine 19-jährige Pkw-Fahrerin kam am Donnerstagnachmittag zwischen Fronrot und Kammerstadt in einer leichten Rechtskurve nach links auf die Gegenfahrspur der Kreisstraße 2628. Dabei driftet sie gegen einen entgegen kommenden Pkw, dessen 32-jähriger Fahrer zwar noch eine Vollbremsung durchführte, den Zusammenstoß jedoch nicht mehr komplett verhindern konnte. An den beiden Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von etwa 2500 Euro.

Satteldorf: 60 Schweine zu viel auf dem Laster

Auf der A6 wurde vor einigen Tagen auf Höhe Bronnholzheim von der Verkehrspolizei ein Sattelzug kontrolliert, der mit 196 Mastschweinen beladen war. Die Polizei hatte an der Kontrollstelle den Verdacht, dass den Tieren dabei nicht ausreichend Platz zur Verfügung stand und damit ein Verstoß gegen die Tierschutztransportverordnung begangen wurde. Um diese Feststellungen zu treffen, musste das Lebendgewicht aller Tiere ermittelt werden und die davon abhängige Standfläche bestimmt werden. Da dies an Ort und Stelle nicht beweiskräftig möglich war, wurde dem Lkw-Fahrer die Weiterfahrt erlaubt. Gemeinsam mit dem Veterinäramt Schwäbisch Hall wurde dann errechnet, dass der Lastzug für die Anzahl der transportierten Tier eine um rund 37 Quadratmeter zu geringe Fläche aufwies oder anders betrachtet, rund 60 Tiere zu viel befördert wurden. Gegen den Fahrer und den Fahrzeughalter ermittelt die Verkehrspolizei nun wegen des Verdachts des Verstoßes gegen die Tierschutztransportverordnung.

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