Polizeiinspektion Neubrandenburg

POL-NB: Pressemitteilung zum Polizeieinsatz am 08. Mai 2014 in Demmin

Neubrandenburg (ots) - Am Donnerstag, 08. Mai 2014, führte die Polizeiinspektion Neubrandenburg in der Hansestadt Demmin aus Anlass mehrerer angemeldeter Versammlungen unter freiem Himmel einen Polizeieinsatz durch. Es fand unter anderem ein Aufzug der NPD mit Kundgebung am Peeneufer statt. Daran nahmen etwa 170 Personen teil. Dem gegenüber standen verschiedene angemeldete Veranstaltungen, wie der politische Aufzug des Demminer Regionalmuseums und 31 Mahnwachen, welche im Stadtgebiet verteilt waren. Die insgesamt ca. 200 Teilnehmer dieser "Gegenveranstaltungen" brachten ihren Protest friedlich zum Ausdruck. Während dieser Veranstaltungen gab es keine Konfliktsituationen.

Im Vorfeld des Aufzuges der NPD kam es entlang der geplanten Marschstrecke zu mehreren Sitzblockaden durch Personen der linken Klientel. Der Aufzug der NPD startete gegen 20:15 Uhr und konnte die Sitzblockaden passieren. Nach der Kundgebung am Hafen ließen die Teilnehmer des NPD-Aufzuges gegen 22:00 Uhr einen Kranz in die Peene.

Gegen 19:30 Uhr griffen ca. 30 Personen vermutlich linker Klientel die Insassen zweier rechter Klientel an. Dabei kam es zu einer massiven körperlichen Auseinandersetzung, bei der zwei Personen rechter Klientel verletzt wurden und einer im Krankenhaus ärztlich behandelt werden musste.

Im weiteren Verlauf wurden drei Polizeivollzugsbeamte von einer namentlich bekannten Person des linken Spektrums zum Teil erheblich verletzt. Die drei Beamten und der Tatverdächtige mussten im Krankenhaus behandelt werden.

Das zum Teil gewaltbereite linke Spektrum ist mit großem Konfliktpotential aus Hamburg und Berlin mit mehreren Bussen nach Demmin gereist. Diese sind verantwortlich für massive Übergriffe auf die Polizeivollzugsbeamten am Hafen. Erst durch das Heranführen von zwei Wasserwerfern konnte die Lage beruhigt werden.

Insgesamt haben sich ca. 400 Teilnehmer linker Klientel an der Gegenveranstaltung beteiligt, davon deutlich mehr als 150 Personen extremer linker Klientel.

Der verantwortliche Einsatzleiter, Kriminaldirektor Siegfried Stang musste feststellen, dass das Konfliktpotential und die Gewaltbereitschaft der Demonstranten stark zugenommen haben.

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