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18.07.2014 – 14:47

Polizeiinspektion Anklam

POL-ANK: Polizei dankt Lebensrettern

Insel Usedom (ots)

Zwei Urlauber und eine Einwohnerin aus Garz auf der Insel Usedom haben am Donnerstagnachmittag einem 74-jährigen Urlauber aus dem Land Thüringen vor dem Tod durch Ertrinken bewahrt. Der Senior hatte sich am Kamminker Strand des Stettiner Haffs mit seiner Luftmatratze ins Wasser begeben, von der er ca. 40 m vom Ufer entfernt in das Wasser rutschte, in eine hilflose Lage geriet und kurz danach bäuchlings im Wasser trieb. Zum Glück sahen das drei Zeugen, die dem Mann sofort zu Hilfe eilten. Noch im tiefen Wasser realisierten die Retter die Mund zu Mund Beatmung, wodurch der Verunfallte erstes Wasser erbrach. Am Ufer setzten sie die Erste Hilfe Maßnahmen fort, wodurch der Mann zum Glück wieder zu sich kam. Er wurde mit dem Rettungswagen in das Klinikum der Universitätsmedizin Greifswald gebracht. Lebensgefahr besteht nach einer ersten Auskunft nicht. Der Leiter der Polizeiinspektion Anklam Polizeidirektor Gunnar Mächler nimmt die Rettungsaktion zum Anlass, sich öffentlich bei Frau Anette Rauch (39 Jahre) aus Berlin, bei Frau Daniela Renz (42 Jahre) aus Garz auf der Insel Usedom und bei Herrn Matthias Kahofer (40 Jahre) aus Nauen im Land Brandenburg zu bedanken und ihnen ein Präsent sowie eine Ehrenurkunde der Polizeiinspektion Anklam zu überreichen. Zudem hat wohl auch ein Junge geholfen, sein Name ist der Polizei jedoch noch nicht bekannt. "Selbstlos und couragiert haben Sie es gemeinsam geschafft, einem Menschen vor dem Tod durch Ertrinken zu bewahren. Einmal mehr zeigt sich auch, wie gut es ist, über gute Kenntnisse der Ersten Hilfe zu verfügen.", so Gunnar Mächler an die Lebensretter. Bei aller Freude wird jedoch auch deutlich, wie schnell Badende in gefährliche Situationen geraten können. In diesem Fall gab der Senior später an, dass er auf dem Rückweg aus dem tiefen Wasser zusehends kraftlos wurde und daher von der Matratze rutschte. Daher die Bitte der Polizei an die Eltern, ihre Kinder beim Spielen am und im Wasser stets im Blick zu behalten und sich nicht unnötig, ob schwimmend oder mit einer Luftmatratze, in Gefahrensituationen zu bringen. Der betreffende Strand ist nicht bewacht, Rettungsschwimmer kommen dort nicht zum Einsatz.

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Polizeiinspektion Anklam
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Axel Falkenberg
Telefon: 03971/251-1140
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