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POL-HRO: Polizeieinsatz zum DFB-Pokalspiel F.C. Hansa Rostock gegen den 1. FC Nürnberg

Sichergestellte Gegenstände
Foto: Polizei Rostock
Sichergestellte Gegenstände Foto: Polizei Rostock

Rostock (ots) - Am Rande des DFB-Pokalspiels F.C. Hansa Rostock gegen den 1. FC Nürnberg kam es zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen beiden Fangruppierungen.

Etwa 330 Fans aus Nürnberg erreichten schon in den Vormittagsstunden die Hansestadt Rostock. Sie verließen in Höhe der Rostocker Kunsthalle ihre sechs Reisebusse und begaben sich zu Fuß in Richtung Werftdreieck, um sich dort provozierend der Rostocker Fanszene zu zeigen. Im Bereich der Werftstraße traf diese Gruppe auf ca. 50 Anhänger des F.C. Hansa Rostock. Es kam zu einer gewalttätigen und unkontrollierten Auseinandersetzung. Durch das schnelle und konsequente Handeln der Polizei konnte dies unterbunden werden. Sowohl die Heim- als auch die Gästefans reagierten höchst aggressiv auf das Handeln der eingesetzten Polizeikräfte.

311 Anhänger des 1.FC Nürnberg wurden in Gewahrsam genommen. Während der polizeilichen Maßnahmen konnten u.a. 99 x Vermummungsgegenstände, 52 x Pyrotechnik, ein Reizstoffsprühgerät, vier als Kreditkarten getarnte Messer und Schlaghandschuhe sichergestellt werden. Die Maßnahmen waren circa 20:50 Uhr beendet. Die Nürnberger Fans konnten im Anschluss mit ihren Reisebussen die Hansestadt verlassen.

Bereits zuvor kam es in der Rostocker Maßmannstraße zu einem Übergriff auf Gästefans. Siehe Pressemitteilungen des Polizeipräsidiums Rostock: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/108746/4102969 https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/108746/4103311

Während des Spiels kam es im Bereich der Südtribüne zum massiven Zünden von Pyrotechnik. Nach Beendigung der Partie griffen mehrere Rostocker Fans im Bereich der Osttribüne Mitarbeiter des eingesetzten Ordnungsdienstes an. Zwei der Angreifer konnten durch Polizeikräfte gestellt werden. Entsprechende Ermittlungsverfahren wurden gegen die beiden Männer eingeleitet.

Im Ergebnis des Gesamteinsatzes wurden Ermittlungen u.a. wegen Landfriedensbruchs, gefährlicher Körperverletzung, versuchten Raubes und wegen des Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz aufgenommen. Insgesamt waren 613 Polizeibeamte, von denen 12 leicht verletzt wurden, eingesetzt.

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