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23.11.2017 – 12:54

Polizeiinspektion Wismar

POL-HWI: Verlangt die Polizei die Zahlung von tausenden Euro auf ein ausländisches Konto? Nein!

Nordwestmecklenburg (ots)

Es ist eine Betrugsform, vor der die Bevölkerung nicht oft genug gewarnt werden kann und trotzdem immer wieder Fälle auftauchen, wo Betrüger mit ihrer Masche durchkommen. Falsche Polizeibeamte am Telefon. Die Kriminalpolizei Wismar möchte insbesondere auf eine Vorgehensweise aufmerksam machen und davor warnen. In der Vergangenheit kam es immer wieder vor, dass meist ältere Bürger von Personen angerufen wurden, die sich unter anderem als Polizisten ausgaben. Auch Anrufe von vermeintlichen Staatsanwaltschaften waren dabei. Zielrichtung der Anrufer war es, vor allem an das Geld, aber auch an andere Wertgegenstände oder an persönliche Daten der Betroffenen zu gelangen. Die Betrüger haben zum Teil die Rufnummernanzeige in Ihrem Display derart manipuliert, dass sogar die Rufnummern der örtlichen Polizei, die Notrufnummer 110 oder die Rufnummer der Staatsanwaltschaft angezeigt wurden. Während des Gespräches werden den Bürgern verschiedene Varianten von Erpressungshandlungen vorgespielt. Gängigste Vorgehensweise ist, dass gegen den Bürger ein Haftbefehl vorliegen soll. Bei einer Zahlung von mehreren Tausend Euro auf ein ausländisches (oft türkisches) Konto hätte sich dieser dann angeblich erledigt. In einigen Varianten soll das Geld auch auf deutsche Konten eingezahlt werden. Durch Drohungen setzen die Betrüger die Bürger am Telefon derart unter Druck, dass diese sogar bei Verwandten oder auch ihrem Geldinstitut den wahren Grund der Überweisung verschweigen. Doch ist das Geld erst einmal auf das ausländische Konto gezahlt, ist es für den Bürger in der Regel verloren. Den angesprochenen Haftbefehl oder gleichartige Strafzahlungen hat es jedoch nie gegeben.

Die Polizei gibt daher folgende Hinweise an die Bevölkerung:

   -	Die Polizei wird niemals per Telefon einen Bürger zu 
Überweisungen auffordern, schon gar nicht ins Ausland. 
   -	Bei Haftbefehlen oder anderen Strafzahlungen erhalten Sie immer 
Anschreiben, bei denen Sie sich unter dem darin angegebenen 
Aktenzeichen auch an die ausschreibende Behörde wenden können. 
   -	Kontaktieren Sie bitte vorher die Polizeidienststelle vor Ort. 
Fragen Sie lieber einmal mehr nach. 
   -	Wenn Ihr Geldinstitut schon Bedenken zu der Überweisung hat, 
hören Sie sich die Bedenken an. 
   -	Die Polizei ruft niemals über die Notrufnummer 110 als 
Displayanzeige an. 

Sie haben sich Ihr Geld hart erarbeitet. Lassen Sie nicht zu, dass Straftäter durch solche Betrügereien an ihr Erspartes kommen! Machen Sie auch ältere Verwandte und Bekannte auf diese Betrugsmasche aufmerksam. Reden Sie mit Ihren Angehörigen, damit die Betrüger erfolglos bleiben.

Rückfragen bitte an:

Polizeiinspektion Wismar
Nancy Schönenberg
Telefon: 03841-203-304
E-Mail: pressestelle-pi.wismar@polizei.mv-regierung.de
http://www.polizei.mvnet.de

Informationsangebot in sozialen Netzwerken:
https://twitter.com/Polizei_NWM
https://de-de.facebook.com/Polizeiwestmecklenburg

Original-Content von: Polizeiinspektion Wismar, übermittelt durch news aktuell

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