Polizeiinspektion Wismar

POL-HWI: Bankangestellte vereitelt Betrug

Wismar (ots) - Am Nachmittag des 07. November meldete sich eine Bankangestellte eines Wismarer Geldinstituts bei der Polizei in Wismar und äußerte den Verdacht eines Trickbetruges zum Nachteil einer 78-jährigen Kundin. Als die Polizei im Anschluss den Ort des Geschehens aufsuchte, erklärte die 78-Jährige den Beamten, dass sie am Vormittag von einem Mitarbeiter einer Lottogesellschaft angerufen wurde. Dieser, so die Frau, habe von ihr eine Überweisung der Summe von 1.620 Euro für einen in der Vergangenheit abgeschlossenen "Lottovertrag" gefordert. Für den Fall der Nichtzahlung setzte der Anrufer die Frau massiv unter Duck und drohte mit Kontosperrung, Pfändung und der Einbehaltung ihrer Rente. Er diktierte ihr eine Kontonummer und forderte die Frau auf, sich umgehend zu ihrer Bank zu begeben. Obwohl die Frau Zweifel an der Richtigkeit der Forderung hegte, denn sie hatte niemals einen solchen Vertrag abgeschlossen, machte sie sich auf den Weg. Glücklicherweise geriet die ältere Dame dort an eine aufmerksame Bankangestellte, die den Schwindel erkannte und die Polizei informierte.

Achtung: Die Maschen der Trickbetrüger sind vielfältig und richten sich oftmals gegen ältere Menschen. Die Täter "tarnen" sich, wie in diesem Fall, als Vertragspartner oder z. B. als Polizisten, Staatsanwälte, Handwerker, Glücksfee (Stichwort Gewinnspiel). Deshalb wird die Polizei nicht müde, vor diesem Kriminalitätsfeld zu warnen. Seien sie kritisch!!! Holen Sie sich im Zweifel Rat bei Familienangehörigen, Freunden, Nachbarn oder der Polizei.

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