Polizeiinspektion Wismar

POL-HWI: Schuljahr nähert sich dem Ende/Präventionsberater blicken zurück

So ist`s richtig: Wer nach links abbiegen will, muss dies rechtzeitig durch Ausstrecken des linken Armes anzeigen.

Wismar (ots) - Wie in den vergangenen Jahren auch führten die Präventionsberater der Polizeiinspektion Wismar an den Schulen im Landkreis Nordwestmecklenburg Veranstaltungen zur Verkehrserziehung durch. Die letzte Veransatltung fand am Mittwoch in Rehna statt. Neben der kindgerechten theoretischen Vermittlung der Verkehrsregeln und der Überprüfung des Fahrrades auf Verkehrstauglichkeit ist das Highlight für die Kleinen immer die "Abschlussprüfung". Hier können die Kinder der vierten Klassen im Fahrradparcours oder im öffentlichen Straßenverkehr zeigen, dass sie sowohl das Fahrrad als auch die Verkehrsregeln beherrschen. Die Verkehrserziehung der Polizei soll Kinder möglichst frühzeitig mit den Verkehrsregeln vertraut machen und ihre Sicherheit im Straßenverkehr nachhaltig erhöhen. Im Landkreis Nordwestmecklenburg konnten Schülerinnen und Schüler aus 66 vierten Klassen im Schuljahr 2016/2017 ihr Können unter Beweis stellen. Bei vielen Kindern leuchteten im Anschluss die Augen, wenn sie ihren Fahrradpass, einen "Führerschein fürs Fahrrad" wie die Präventionsbeamten ihn nennen, in den Händen halten konnten. Auch die TÜV-Plakette für ein verkehrssicheres Rad kam in diesem Schuljahr erneut gut an. Vermehrt stellten die Verkehrserzieher jedoch fest, dass durchschnittlich drei Schüler pro Klasse nicht an der Veranstaltung teilnehmen konnten. Überwiegend deshalb, weil die Kinder das Fahrradfahren nicht beherrschen. Das ist eine Entwicklung, die in den vergangenen Jahren zugenommen hat, berichten die Präventionsberater. Ebenso bedauerlich ist es wahrzunehmen, dass einige Kinder die Fahrradprüfung nicht mitmachen können, da sie über kein eigenes Rad verfügen. "Früher halfen sich die Kinder untereinander und verliehen ihr Rad für die Prüfung. Mittlerweile stellen wir fest, dass dies keine Selbstverständlichkeit mehr ist.", sagte Angelika Becker (Präventionsberaterin seit 1998).

Radeln gehört zu den beliebtesten Freizeitbeschäftigungen. Es beschwingt Körper und Seele, fördert den Gleichgewichtssinn und erhöht die Mobilität sowie die Unabhängigkeit von anderen Transportmitteln. Sei es, um zum Sport zu kommen, Freunde zu besuchen oder die Fahrtluft zu genießen. Über die Sommermonate bauen die Präventionsbeamten an mehreren Terminen für begeisterte Radfahrer wieder einen Parcours auf. Vielleicht nutzen auch einige Eltern die Sommerferien dazu, mit ihren Kindern das Radfahren zu üben und schauen ebenfalls vorbei. Ein Termin ist beispielsweise der 1. August in Timmendorf, "Tau`n Leuchtturm", auf der Insel Poel.

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