Polizeiinspektion Wismar

POL-HWI: Vier Glätteunfälle am Donnerstagmorgen im Landkreis Nordwestmecklenburg

Wismar (ots) - Vier Glätteunfälle bei denen alle vier Fahrzeuge am Ende nicht mehr fahrbereit waren und insgesamt zwei Fahrzeugführer verletzt wurden ereigneten sich im Laufe des Donnerstagmorgens auf den Straßen des Landkreises Nordwestmecklenburg. In der Nacht befuhr gegen 01:20 Uhr ein 47-jähriger Skoda-Fahrer die B 104 aus Richtung Lützow kommend in Richtung Schwerin. Etwa einhundert Meter hinter der Kreuzung Brüsewitz lief plötzlich ein Reh auf die Straße. Um einen Zusammenprall zu vermeiden, wich der 47-Jährige mit seinem Pkw aus, kam jedoch auf der winterglatten Fahrbahn ins Rutschen und im linken Straßengraben zum Stehen. Der 47-Jährige blieb unverletzt, jedoch entstand am Skoda wirtschaftlicher Totalschaden. Nahezu zeitgleich ereigneten sich dann am Morgen zwei weitere Glätteunfälle. Gegen 06:45 Uhr befuhr ein 43-jähriger VW-Fahrer die Verbindungsstraße zwischen der Kreuzung Bad Kleinen in Richtung Bobitz. Etwa 500 Meter hinter dem Abzweig nach Wendisch Rambow kam der VW-Fahrer in einer Rechtskurve durch die Straßenglätte nach rechts von der Fahrbahn ab. Anschließend drehte sich der Pkw mehrfach um die eigene Achse, stieß mit dem Heck gegen das Holzgerüst eines Baumes und kam im Straßengraben zum Stehen. Der 43-Jährige verletzte sich bei dem Unfall und wurde für weitere Untersuchungen ins Wismarer Klinikum gefahren. Der VW war im Anschluss nicht mehr fahrbereit und musste geborgen werden. Nur fünf Minuten später wurde der Polizei ein weiterer Glätteunfall auf der Kreisstraße 29 gemeldet. Gegen 06:50 Uhr befuhr ein 40-jähriger Renault-Fahrer die K 29 aus Richtung Klein Welzin kommend in Richtung Lützow. Kurz hinter dem Ortseingang Lützow kam der Renault-Fahrer in einer Rechtskurve auf der glatten Straße ins Schleudern, geriet nach links von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum. Während am Pkw wirtschaftlicher Totalschaden entstand, blieb der 40-Jährige unverletzt. Gegen 07:00 Uhr folgte dann der vierte Glätteunfall. Eine 40-jährige Opel-Fahrerin befuhr die L 031 aus Hohen Viecheln kommend in Richtung Ventschow. Auf der glatten Fahrbahn verlor die Frau die Kontrolle über den Pkw, geriet in der weiteren Folge zunächst nach rechts von der Fahrbahn ab, schleuderte anschließend nach links und streifte hier einen Baum. Anschließend blieb der Opel im Straßengraben seitlich auf der Fahrerseite liegen. Die 40-Jährige erlitt durch den Unfall einen Schock und wurde von einem Rettungswagen ins Klinikum nach Wismar gefahren. Bis zum Eintreffen der Retter kümmerten sich zwei Ersthelfer um die Verletzte. Der Gesamtschaden der Unfälle wird polizeilich auf über 13.000 Euro geschätzt.

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