Landeswasserschutzpolizeiamt Mecklenburg-Vorpommern

LWSPA M-V: Wasserschutzpolizei Stralsund im Dauereinsatz durch Wetterkapriolen am Wochenende

Waldeck (ots) - Am 30.07.2017 ereigneten sich durch Wetterunbilden (Sturmböen) mehrere Sportboot/ Schiffsunfälle im Bereich Strelasund/ Rügen. Die Beamten der WSPI Stralsund befuhren die Barther Rinne, nördlich Barhöft, als gegen 16:04 Uhr ein Surfer im Saaler Bodden in Seenot geriet. Dieser war vor Eintreffen an Land und wurde an den Rettungsdienst übergeben. Etwa zeitgleich ging eine Meldung zu einer gekenterten und sinkenden Zeese in Höhe Wustrow ein. Hier sollten sich noch mehrere Personen auf dem Boot bzw. im Wasser befinden. Im Verlauf zu diesem Sachverhalt kam der Polizeihubschrauber "Merlin" zum Einsatz. Auf der Zeese, die gewerblich zu Ausflügen genutzt wird, war nur eine Person (Kind) von 14 mit einem Rettungskragen ausgerüstet. Die Personen waren gg. 17:00 Uhr geborgen. Die Zeese konnte ebenfalls geborgen werden und wurde gg. 19:00 Uhr in den Hafen Wustrow geschleppt. Kurz vor Hiddensee versetzte es das Fahrgastschiff "Hansestadt Stralsund" durch eine Sturmböe um etwa 50 m und sie kam auf Grund fest. Hier kam es zu Sachschaden an dem Schiff.

Mehrere Segel- Motorboote wurden in diesem Bereich auf Grund festgestellt, die durch DGzRS frei gezogen und zum Teil in die Häfen geschleppt wurden. So wurde auch in der Nähe des Hafen Schaprode ein Unfall mit Segelboot gemeldet, vor Eintreffen der Polizeikräfte konnte der Segler aber durch die DGzRS abgeborgen werden. Im Bereich der WSPI Sassnitz wurde der Kreuzfahrer "Katharina von Bora" durch eine Sturmböe gegen einen Ponton gedrückt, wobei Farbabrieb entstand. Vor dem Sportboothafen Breege wurde ein Segelboot mit Mastbruch in Seenot gemeldet, welches aber auch durch die DGzRS in den Hafen geschleppt werden konnte, als die Beamte der WSPI Sassnitz mit dem getrailerten Schlauchboot den Einsatzort erreichten. In der Zeit von 16:00 Uhr bis 17:45 Uhr kamen etwa 10 bis 20 gesichtete Boote zw. Hiddensee und Rügen durch die Wetterunbilden fest, konnten sich allerdings teilweise selbst befreien, bzw. wurden durch die DGzRS unterstützt und geschleppt.

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