Landeswasserschutzpolizeiamt Mecklenburg-Vorpommern

LWSPA M-V: Wochenendmeldung vom 29.07.16-31.07.16 der WSPI Schwerin

Schwerin (ots) -

Gewässerverunreinigung im Fischerhafen Plau am See
Am 29.07.2016 gegen 11:50 Uhr erhielten die Beamten der WSP-Station 
Plau am See die Information über eine Öl- bzw. Dieselspur im 
Fischerhafen von Plau. Die Verunreinigung hatte ein Ausmaß von ca. 8 
mal 30 Metern. Die Freiwillige Feuerwehr Plau am See kam zur 
Bekämpfung/Beseitung zum Einsatz. Ein Verursacher der Verunreinigung 
konnte nicht ermittelt werden.
Wer Hinweise auf den Verursacher geben kann, meldet sich in der 
WSP-Station Plau am See. 
Gekentertes Segelboot auf dem Plauer See
Am 30.07.2016 gegen 17:55 Uhr kenterte mitten auf dem Plauer See in 
Höhe Tonne 8 auf Grund des böigen Windes ein Segelboot. Das Segelboot
trieb anschließend kieloben. Ein aufmerksamer Sportbootführer nahm 
den gekenterten Segler an Bord. Erste Versuche, das Segelboot wieder 
aufzurichten, blieben ohne Erfolg. Das Segelboot konnte später durch 
den Eigentümer der Segelschule Plau aufgerichtet und an einen 
sicheren Liegeplatz gebracht werden. Die Beamten der WSP-Station Plau
am See fertigten einen Sportbootunfallbericht. 
Vier Fischwildereien auf den Schweriner Gewässern
Bei den zahlreichen Sportboot- und Anglerkontrollen wurden an diesem 
Wochenende drei Personen angetroffen, die ohne jegliche Angelpapiere 
dem Angelsport nachgingen. Gegen alle drei Personen wurden von Amts 
wegen Anzeige erstattet.
Eine vierte Anzeige musste gegen einen Sportbootführer erstattet 
werden. Dieser hatte seine Angel während der Fahrt mit seinem 
Sportboot ausgeworfen und eine größere Strecke fahrend zurückgelegt. 
(Schleppangeln)
Diese Form der Angelei ist auf den Schweriner Gewässern verboten. 
Auch hier wurde eine Anzeige von Amts wegen erstattet. 
Zahlreiche Verwarnungen von Sportbootführern
Das zweite Ferienwochenende nutzen viele Wassersportfreunde, um ihren
Hobbies nachzugehen. Leider stellten die Beamten auf dem Plauer See 
und den Schweriner Seen während ihren Streifenfahrten auch zahreiche 
Verstöße gegen die geltenden Vorschriften fest. Zumeist handelte es 
sich hierbei um das verbotswidrige Befahren von gesperrten Flächen 
(Kaninchen- und Ziegelwerder sowie Badebereiche), das fehlende 
Mitführen der erforderlichen Berechtigungsnachweise 
(Sportbootführerschein, Kennzeichenurkunde) oder eine nicht 
vorhandene bzw. mangelhafte Kennzeichnung der Wasserfahrzeuge. Ebenso
mussten mehrere Wasserskifahrer mit einem Verwarnungsgeld verwarnt 
werden, da diese gegen Bestimmungen der Wasserski-Verordnung 
verstießen. 
Prochnow, PHK 

Rückfragen bitte an:

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Fax: 0385/555720
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