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09.04.2019 – 13:44

Polizeipräsidium Neubrandenburg

POL-NB: Wieder haben Rentner Geld verloren

Sassnitz/Neustrelitz/Möllenhagen (ots)

In Sassnitz auf der Insel Rügen ist eine 66-Jährige Opfer eines Gewinnspielbetruges geworden. Die Frau erhielt gestern einen Anruf von einem Mann, der ihr sagte, dass sie mehr als 38.000 Euro gewonnen habe. Vor Gewinnauszahlung solle sie Aufladekarten zu 1.000 Euro kaufen. Das tat sie und gab die darauf freigerubbelten Codes in einem nächsten Telefonat an den unbekannten Anrufer weiter. Als sie weitere knapp 5.000 Euro an ein "Money"-Institut einzahlen sollte, wurde sie stutzig und legte auf. Sie erstattete Anzeige.

Ebenfalls gestern informierte eine 77 Jahre alte Frau aus Neustrelitz die Polizei über einen Gewinnspielbetrug. Sie hat mindestens 4.100 Euro verloren. Das Opfer hatte bereits vor einigen Wochen einen Anruf von einer angeblichen Lottofirma erhalten - sie habe rund 390.000 Euro gewonnen. Sie hat mit einigem zeitlichen Abstand mindestens 4.100 Euro an Unbekannte überwiesen. Als es zu erneuten Geldforderungen kam, sprach sie mit einer Bekannten über die Anrufe. Weitere Betrüge konnten nach Einschalten der Polizei verhindert werden.

Rechtzeitig genug ist eine 71-Jährige aus Möllenhagen den Betrügern am Telefon auf die Schliche gekommen. Ihr wurde von einer unbekannten Frau mitgeteilt, dass sie 49.000 Euro gewonnen habe, vor der Auszahlung jedoch 900 Euro an jemanden übergeben müsse. Um sicher zu gehen, dass sie nicht betrogen wird, rief sie bei der Polizei an und berichtete den Beamten von dem Anruf. So blieb es beim versuchten Betrug. Die Frau hat genau richtig gehandelt!

Zurzeit gibt es im Bereich des Polizeipräsidiums Neubrandenburg wieder eine Vielzahl von versuchten und geglückten Betrugsfällen. Dabei klappen sowohl Enkeltricks, als auch Gewinnspielbetrüge und auch Maschen wie "falsche Polizisten". Wir fordern erneut dazu auf, Fremden kein Geld zu übergeben oder angeblichen Firmen für angebliche Gewinne vorab Geld zu überweisen. Solche Forderungen sind unseriös. Legen Sie in jedem Fall auf, lassen Sie sich nicht unter Druck setzen, haben Sie den Mut, NEIN zu Unbekannten am Telefon zu sagen - auch und gerade wenn Sie verängstigt oder eingeschüchtert werden. Geben Sie NIE nach. Verständigen Sie Angehörige UND die Polizei!

Rückfragen bitte an:

Claudia Tupeit
Polizeipräsidium Neubrandenburg
Pressestelle
Telefon: 0395/5582-2041
E-Mail: pressestelle-pp.neubrandenburg@polizei.mv-regierung.de
http://www.polizei.mvnet.de

Auf Twitter: @Polizei_PP_NB

Original-Content von: Polizeipräsidium Neubrandenburg, übermittelt durch news aktuell

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