Ministerium für Inneres und Europa Mecklenburg-Vorpommern

IM-MV: Kofinanzierungsmittel für Bahnhofstraße in Penzlin

Schwerin (ots) - Für die Sanierung der Bahnhofstraße in Penzlin stellt das Innenministerium Fördermittel aus dem Kofinanzierungsprogramm der Landesregierung in Höhe von rund 54.000 Euro zur Verfügung.

Ein Unwetter hatte die Straße im Juni 2014 stark geschädigt. 80 bis 90 Liter Regen fielen damals pro Quadratmeter und unterspülten das Pflaster in der Bahnhofstraße völlig. Die Schäden waren so groß, dass eine Reparatur der Straße nicht mehr reicht. Deshalb will die Stadt die Fahrbahn grundhaft erneuern mit einer Decke in Asphalt. Der Wechsel des Straßenbelages von Pflaster- zu Asphaltbauweise soll auch die künftigen Unterhaltungskosten senken, die vorhandene Streckenführung wird beim Ausbau der Bahnhofstraße beibehalten, auch die Gehwege werden beidseitig wieder hergestellt.

Innenminister Lorenz Caffier, der heute in Penzlin an den Bürgermeister der Stadt Herrn Sven Flechner den Zuwendungsbescheid übergab, betonte, dass mit den Kofinanzierungsmitteln der Eigenanteil, der für die Stadt zur Finanzierung übrig bleibt, deutlich verringert wird: "Das so eingesparte Geld verschafft Ihnen finanzielle Spielräume für andere Projekte."

Zur Kofinanzierung kommunaler Investitionen hatte das Land einmalig, zusätzlich und außerhalb des Finanzausgleichsgesetzes 50 Mio. EUR über das Kofinanzierungsprogramm zur Verfügung gestellt, 350 Anträge sind seit Beginn des Förderprogramms im Jahr 2012 positiv beschieden worden. Mit Auslaufen des Förderprogramms in diesem Jahr konnten die Kommunen bislang Investitionen in Höhe von rund 229 Mio. EUR u.a. für Kindertages - und Sportstätten, Schulen, Wegebau in ländlichen Regionen, für städtebauliche Vorhaben oder für Technik und Bauvorhaben im Brandschutz auslösen. "Das Förderprogramm war ein Erfolgsmodell. Wir konnten struktur- und finanzschwache Kommunen in ländlichen Regionen, die ohne Finanzhilfe nicht von verschiedenen Investitionsprogrammen des Landes, des Bundes oder der EU profitieren könnten, weil ihnen das Geld für den erforderlichen kommunalen Eigenanteil fehlt, unterstützen. Von den Investitionen hat so auch die regionale Wirtschaft profitiert", so der Minister.

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