Ministerium für Inneres und Europa Mecklenburg-Vorpommern

IM-MV: Stellenabbau bei Landespolizei bis Ende 2016 ausgesetzt/Innenminister Caffier: Große Kraftanstrengung unsererseits hat sich gelohnt!

Schwerin (ots) - 5.800 Stellen in der Landespolizei - so lautete die Zielvorgabe für das Jahr 2015 aus dem Personalkonzept. Nun stehen der Landespolizei 47 Stellen, die mit der Pensionierung der Polizeibeamtinnen und -beamten wegfallen würden, weiterhin vorerst bis zum 31.12.2016 zur Verfügung. Innenminister Lorenz Caffier freut sich über dieses Ergebnis aus den Verhandlungen mit dem Finanzministerium.

"Wir haben einige Anstrengungen unternommen, um dieses Ergebnis zu erreichen. Die Zustimmung des Finanzministeriums ist für mich auch ein Signal dafür, dass sich die Landesregierung bewusst ist: die Aufgaben im Zusammenhang mit den Flüchtlingszuströmen können wir nur gemeinsam bewältigen", sagte Innenminister Lorenz Caffier. "Mit dem vorhanden Personalbestand in der Landespolizei kann ein verstärkter Einsatz z.B. durch das Demonstrationsgeschehen im Zusammenhang mit den Flüchtlingsunterkünften oder die Bestreifung der Unterkünfte nur schwer gewährleistet werden. Wir brauchen auch mehr Polizei, um auch die Rückführungen derjenigen Asylbewerber sicher zu stellen, die kein Asylrecht bekommen haben und deshalb nicht hier bleiben können. Ich hoffe, dass wir jetzt viele positive Rückmeldungen von den Beamtinnen und Beamten bekommen, die demnächst in den Ruhestand gehen könnten, damit wir die befristet vorhanden Stellen auch personell untersetzen können."

Da keine Neueinstellungen möglich sind, haben die Polizeivollzugsbeamtinnen und -beamte, die in den kommenden Monaten in den Ruhestand treten, jetzt die Gelegenheit, diesen bis zum 31.12.2016 befristet hinauszuschieben. Die Beamten könnten dann auf ihrem Dienstposten verbleiben, durch diese Entlastung könnten andere Beamte in den erforderlichen Bereichen eingesetzt werden.

Bereits in den Ruhestand getretene Polizeivollzugsbeamte können zwar nicht wieder in den aktiven Vollzugsdienst eingestellt werden, aber mit ihnen können unabhängig von der vorgenannten Möglichkeit Beraterverträge auf Honorarbasis abgeschlossen werden. So wird die Polizei bei ihrer Verwaltungsarbeit entlastet.

Rückfragen bitte an:

Ministerium für Inneres und Sport Mecklenburg-Vorpommern
Pressestelle
Michael Teich
Telefon: 0385/588-2008
E-Mail: michael.teich@im.mv-regierung.de
http://www.regierung-mv.de

Original-Content von: Ministerium für Inneres und Europa Mecklenburg-Vorpommern, übermittelt durch news aktuell

Weitere Meldungen: Ministerium für Inneres und Europa Mecklenburg-Vorpommern

Das könnte Sie auch interessieren: