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24.12.2015 – 13:06

Landeskriminalamt Niedersachsen

LKA-NI: "Aufsprengen von Geldautomaten" Schneller Erfolg der Soko: +++LKA nimmt drei Personen in Winsen/Luhe fest+++

LKA-NI: "Aufsprengen von Geldautomaten"

Schneller Erfolg der Soko: 
+++LKA nimmt drei Personen in Winsen/Luhe fest+++
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Hannover (ots)

Die Täter gehen immer gleich vor. Sie leiten ein Gasgemisch in den Geldausgabeautomaten von Kreditinstituten, bringen ihn zur Explosion und versuchen da-nach, das Bargeld zu erbeuten. Aufgrund der Detonation und Druckwelle entsteht regelmäßig ein nicht unerheblicher Sach- und Gebäudeschaden. Niedersachsen-weit wurden bislang 25 Sprengungen im Jahre 2015 registriert, davon auch am 17.12.2015 in Seevetal, am 20.12.2015 in Cremlingen und am 22.12.2015 in Emsbüren.

Zur Aufklärung der Taten und zur weiteren Strukturermittlung hatte das LKA Niedersachsen am 15.12.2015 eine Sonderkommission eingerichtet, die in enger Zusammenarbeit mit den örtlichen Polizeidienststellen agiert. Nach ersten Erkenntnissen sind offensichtlich mehrere Tätergruppierungen bundesweit unterwegs. Jetzt gab es den ersten, schnellen Erfolg!

Nachdem vor wenigen Tagen ein offensichtliches Tatfahrzeug in Winsen/Luhe, abgestellt in einem Garagenhof, entdeckt wurde, liefen die Ermittlungen auf Hochtouren. Nachdem drei niederländische Staatsbürger (im Alter von 19 bis 25 Jahren) heute Nacht gegen 03.45 Uhr versuchten, das vorbereitete Fahrzeug zu nutzen, griffen Spezialeinheiten des Landeskriminalamtes und der PD Lüneburg zu. Dazu der Soko-Leiter Christian Zahel: "Ich freue mich über den schnellen Er-folg. Wir haben offensichtlich eine weitere Sprengung verhindert. Jetzt werden wir die Zusammenhänge mit den weiteren Tatorten untersuchen."

Die drei Festgenommenen werden morgen auf Antrag der Staatsanwaltschaft Lüneburg dem Haftrichter vorgeführt. Weitere Einzelheiten können zum jetzigen Zeitpunkt nicht bekannt gegeben werden. Die weiteren Ermittlungen werden auch in bewährter Form in der Zusammenarbeit mit den niederländischen Sicherheitsbehörden durchgeführt.

Rückfragen bitte an:

Landeskriminalamt Niedersachsen
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Frank Federau
Telefon: 0511 / 26262 -6301 od. -6302
E-Mail: pressestelle@lka.polizei.niedersachsen.de
www.LKA.Niedersachsen.de

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